Prof. Simon Schaffer (Cambridge) zeigt die Geschichte der Automaten in diesem einstündigen Film für die BBC Four (2013):
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-Dieser Blog bearbeitet Informationen, Medien und Links zu bewegten Skulpturen (Kinetische Kunst), Kugelbahnen, kuriosen Maschinen, Automata und Papiermechanik. – This blog is devoted to the subject of Kinetic Art, Rolling Ball Sculptures, Automata, weird machines and wooden and paper mechanics.
Prof. Simon Schaffer (Cambridge) zeigt die Geschichte der Automaten in diesem einstündigen Film für die BBC Four (2013):
Meter Crawlers created by Prof. Keiko Takahashi and her students.
Der noch junge Künstler aus Schweden stellte vor einem Jahr in der Londoner Huxley Parlour Gallery aus, aus der das hier zitierte Video stammt. Ein Porträt über ihn verfasste Dietrich Roeschmann im Artline Kunstmagazin: https://artline.org/2022/06/12/tobias-bradford/
Hier seine Webseite: https://www.tobiasbradford.com/
In der heutigen Radiosendung „ZeitZeichen“ des WDR wurde über den berühmten Mechanikus Mälzel berichtet, der um 1800 am Wiener Hof zum Hofkammermaschinisten aufstieg. Er erfand u.a. das Metronom. Aber seine hervorragendste Schöpfung war das Panharmonikon, eine raumfüllende Musikmaschine, die über 250 Einzelinstrumente in sich vereinigte. Es wurden mehrere dieser sensationellen Apparate gebaut, von denen sich wohl kein einziger bis heute erhalten hat. Jedoch haben sich einige Fotos eines solchen Automaten erhalten, der im Landesgewerbemuseum Stuttgart stand, aber im 2 Weltkrieg zerstört wurde.
Panharmonikon, Illustration von 1846
Eine detaillierte zeitgenössische Beschreibung des Panharmonikon von 1807 findet man hier: https://de.wikisource.org/wiki/Vervollkommnung_der_Orgel_oder_das_Panharmonicon
Eine 12min-Kompilation von der Youtube-Plattform TechZone :
Es ist ein Museum in klarem Design und hat vielfältige interaktive Objekte und mit den Sammlungen zur Spielzeuggeschichte spricht es auch die älteren Besucher an. Der Schweizer Künstler Rotsch Weber baute eine Art münzbetätigtes mechanisches Theater, das dem Museum als Spendengenerator dient, welches ich auch schon früher hier erwähnte.
Eine knappe Stunde lang können wir Vieles zusätzlich über den englischen Künstler erfahren, über den es im YT-Text heißt: „Marmaduke Davenport is a London area-based artist that specialized in automaton creations inspired by the medieval and weird. He is mysteriously anonymous using the alias „Marmaduke Davenport“ based on the con artist, Alexander Day (also known as Marmaduke Davenport, Esq.), who was a British sharper known for cons committed in London in September 1722.“
Ich berichtete erstmalig über ihn vor einem halben Jahr hier .
Siehe auch des Künstlers sehr gelungene Webseite: http://davidfuhrer.ch/
Der Heidenheimer Künstler installierte aus einer Sammlung von 32 Ratschen ein Orchester, dessen Kompositionen aus einem Computer kommen.
Auch Kuckucksstimmen inspirierten ihn, jedoch zu einem einfacheren Objekt, bei dem jeweils eine Kurvenscheibe einen zweitonigen Kuckucksruf steuert.
Der temperamentvolle und hyperaktive Künstler und Musiker aus der Grafschaft Kent (UK) bezog eine komplette alte Kirchenorgel, die er umbaute und so programmierte, dass Tonfolgen gesprochenen Sätzen im Klang ähneln. Jedoch gut, daß sie auch als Schrift synchron eingeblendet werden ( ab ca. 13.30 ) !
Sam’s Furby Organ (ich berichtete) machte ihn vor 4 Jahren schlagartig weltbekannt mit diesem viralen Video: https://www.youtube.com/watch?v=GYLBjScgb7o&t=47s