Matthew Robins stop-motion official lyric video for Cat Stevens‘ Toy Heart
https://www.sadlucy.com/toyheart
Matthew Robins‘ website: https://www.sadlucy.com/
About Matthew Robins: https://www.sadlucy.com/press-about-matthew
-Dieser Blog bearbeitet Informationen, Medien und Links zu bewegten Skulpturen (Kinetische Kunst), Kugelbahnen, kuriosen Maschinen, Automata und Papiermechanik. – This blog is devoted to the subject of Kinetic Art, Rolling Ball Sculptures, Automata, weird machines and wooden and paper mechanics.
Matthew Robins stop-motion official lyric video for Cat Stevens‘ Toy Heart
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Es ist ein 10-Minuten-Film der Falmouth Art Gallery (Cornwall), den ich hier schon vor 3 Jahren erwähnte : „This film celebrates the history of Falmouth’s automata makers from its origin of Cabaret Mechanical Theatre at the High Street in Falmouth, to the local automata makers still working in this area.“ Heute ist es zu einer globalen Bewegung geworden.
Das Wiedersehen macht Freude !
Die amerikanische Firma Forest Street Designs bietet Pläne zum Selbstbau von Holzprojekten an. So auch einen Flipper (Pinball Machine) in natürlicher Größe und mit Glasmurmeln bestückt. Details dazu hier: https://www.foreststreetdesigns.com/product/marble-pinball-machine-woodworking-plans/
Michael Hengsbach schreibt dazu im YT-Info: „I found this copy of a historical model of a paper automaton on „Flickr“ by „patricia m“. „Barre Fixe“ by Imagerie d´Epinal N° 1176, powered by an air stream. (powerfully blowing into the tube) The gymnasts spin very quickly, so I show them in slow motion in the video“.
Es ist vielleicht 25 Jahre her, daß ich in den Besitz einer solchen Liste kam, die etwa 80 Seiten hat und in S/W-Kopien im Format DIN A 4 vorliegt. Der Kölner Schokoladenfabrikant Ludwig Stollwerck leistete Pionierarbeit in der Entwicklung münzbetätigter Warenautomaten. Eins dieser alten Stücke ist heute noch im Kölner Schokoladenmuseum zu finden und nun mit Euros zu bedienen.
https://www.koeln-im-film.de/filmgeschichte/die-ersten-filmaufnahmen/ludwig-stollwerck
Einige weitere Beispiele aus der Preisliste:
Die galizische Puppenspieltruppe Trecola widmet sich auch dem Automatenbau. Hier nun ein prächtiges Renaissance-Gebäude, in dem sich – durch die Fenster geblickt – eine Menge abspielt. Ein vorläufiges Video aus ihrer FB-Seite macht mich neugierig: https://www.facebook.com/trecolaproducions/videos/3518141531746013
Und noch einige Impressionen aus ihrer KINETIKO- Ausstellung, über die ich schon im Februar berichtete:
James Taylor , der zu den einflußreichtsten Singer/Songwriter der zeitgenössischen Musikszene der USA gehört, baute diese Maschine für sein Projekt „One man band“ schon 2007.
Und da er sehr erfinderisch-kreativ tätig ist, baute er auch eine verbesserte Mausefalle für seine Werkstatt.
Der junge Amerikaner aus Kalamazoo, Michigan, baut wundervolle kunsthandwerklich meisterhafte Uhrenskulpturen, für die er die notwendigen Fähigkeiten und das Wissen sich autodidaktisch (!) angeeignet hat. Mehr auf seiner Webseite : https://www.clockwright.com/
© Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Video: Frank Höhler
Eine hochgradig blogrelevante Ausstellung steht uns in 4 Wochen bevor, wenn die Ausstellung „Der Schlüssel zum Leben. 500 Jahre mechanische Figurenautomaten“ in Dresden am 3.6.22 eröffnet wird. Ich berichtete schon Anfang Februar darüber hier.
Wie mir die Direktorin der Puppentheatersammlung und des Museums für Sächsische Volkskunst , Frau Dr. Kathi Loch, freundlicherweise mitteilte, wird es für den Komplex Theatrum Mundi 30 Ausstellungsstücke solcher mechanischen Figuren geben, von denen eines auch von den Besucher*innen betätigt werden kann. Hinzu kommt eine Medienstation, an der die Besuchenden selbst Regie führen können bei einer digitalen Theatrum-mundi-Aufführung. Die Anwendung ist im Rahmen des Projektes „Die Dinge (wieder) in Bewegung bringen“ entstanden (https://www.museum4punkt0.de/teilprojekt/die-dinge-wieder-in-bewegung-bringen/).
Theatrum Mundi ist eine Schaustellungsform von Darbietungen mit über Schienen gezogenen mechanischen Figuren, die eine ganze Szene quasi automatisch in Leben versetzten. Es war eine beliebte Attraktion der Jahrmärkte vornehmlich des 19.Jahrhunderts. Der Münsteraner Autor und Experte Stefan Nagel gibt auf seiner vorzüglichen Online-Publikation „Schaubuden.de“ im Kapitel „Puppen und Automaten“ einen Einblick in diese längst vergangene Jahrmarktkultur (S.66 ff), auch anhand von literarischen Beispielen.
Zum Schluss zitiere ich aus der Mitteilung von Frau Dr. Loch :
„Das Kernstück der Theatrum-mundi-Abteilung in der Ausstellung bildet ein mit Kulissen, Figuren und (rekonstruiertem) Schienensystem aufgebautes Bild, sozusagen eine Momentaufnahme aus „AGRA, Residenz der indischen Großmoguln mit dem prachtvollen Grabmale der Kaiserin.“ aus Curt Kressigs Theater. Eine digitale Rekonstruktion dieser Aufführung wird regelmäßig auf den Aufbau projiziert, so dass sich reales/unbewegtes und bewegtes/digitales Bild abwechseln.“
Der Sandstein-Verlag, Dresden, wird ein Katalogbuch zur Ausstellung herausbringen, auf das ich bei Erscheinen noch eingehen werde. Hier ein Verlagsvideo dazu: