Tatatataaa…jetzt über 20.000 verschiedene Blogbesuchende allein aus Deutschland !

In eigener Sache:

wie mir das Flag Counter Programm zeigt, überschritt die Besucherzahl aus Deutschland in der vergangenen Nacht die magische 20.000 ! An zweiter Stelle stehen die USA  mit über 5.700 und dann erst die Schweiz mit knapp 4000 und Österreich mit ca. 3750 Besuchern usw.    Insgesamt habe ich Besuchende aus 107 Staaten rund um den Globus und das freut mich !

Gottfried Hattinger: Maschinenbuch

Im Untertitel:  Eine Sammlung zur Kultur-und Kunstgeschichte der Apparate  (erschienen im Nov. 2021, 38 Euro).

Es ist eine nahezu 2 kg schwere und 632 Seiten starke Kompilation von zahlreichen kleinen Artikeln und 955  Abbildungen, die  G.Hattinger in die Kapitel   Gottesmaschine, Höllenmaschine, Weltmaschine, Kraftmaschine, Denkmaschine, Biomaschine. Menschmaschine, Tiermaschine, Theatermaschine, Klangmaschine , absurde Maschine und schließlich Kunstmaschine gepackt hat. Mit diesem Universum an Maschinenaspekten ziemlich außerhalb unseres geläufigen Maschinenbegriffs trifft er genau meine Intention, die ich mit diesem Blog habe. Dieses Buch sollte man nach Lust und Laune aufschlagen und sich wie in einem altmodischen Lexikon treiben lassen, um vom hundersten ins tausendste zu gelangen. Und wenn man dann noch ergänzend im Computer die entsprechenden Bewegtbilder findet, ist die Lese- und Schaulust perfekt.

Der Schweizer Verlag Scheidegger und Spiess schreibt dazu Folgendes: „Gottfried Hattinger nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise in die bisweilen kuriose Welt der Maschinen. Ob mechanische Puppentheater, Beichtmaschinen, barocke Spektakelmaschinen, automatische Trompeter oder elektronische Haushunde: Es sind nicht immer nützliche Erfindungen und technische Innovationen, die hier in ihrer Fülle versammelt sind, sondern auch Experimente, künstlerische Interventionen und Maschinen, die es so nie gab. Das Panoptikum der Technik hat für alle Tüftler Platz, die ihre Ideen in mechanischen Wunderwerken – von Geräten des Alltags bis hin zu Absurditäten und Verrücktheiten des Genres – fassen. So wird das Reich der mechanischen Fantasie nicht nur von Genies, Künstlern, Erfindern und Ingenieuren besiedelt, sondern auch von Göttern, Teufeln, Dichtern und Philosophen, Utopisten, Scharlatanen und Kurpfuschern.

In diesem Sinn bietet das höchst unterhaltsame und mit mehr als 950 Abbildungen illustrierte Buch einen geografisch und zeitlich umfassenden Überblick fantastischer und realisierter Maschinen und Apparate. Zugleich führt uns Gottfried Hattinger durch eine erstaunliche Sammlung hybrider Weltentwürfe, Hirngespinste und Obsessionen, die von menschlicher Vorstellungskraft über Jahrtausende hervorgebracht worden sind.“

Ich danke Gottfried Hattinger  und dem Verlag Scheidinger und Spiess für dieses Opus Magnum, was mir noch lange Zeit Inspiration und Freude liefern wird und welches eventuell den schon länger hier Mitlesenden viele lustvolle Dejavu’s verschaffen würde.

Eine kleine konstruktive  Kritik:  Das Buch hat zwar mit 1052 Anmerkungen am Schluss alle notwendigen Quellenangaben, hat ein Literaturverzeichnis, ein Abbildungsverzeichnis mit den Bildquellen, aber leider kein Personenregister, welches für mich das Wichtigste wäre.

 

 

 

 

Bühnenmaschinerie eines Barocktheaters

Dieses fast vierminütige Video von Dr.Stefan Gräbener  führt uns ein in das Thema anhand eines Ausstellungsmodells im Maßstab 2:1. Es wurde aufgebaut unter Leitung von Klaus-Dieter Reus , Bayreuth. Die Aufnahmen entstanden in der Berlin-Friedrichshainer Zwinglikirche. Die gesamte Ausstellung „Faszination der Bühne 2010″inklusive der BarockBühne ging anschliessend in den Besitz der  „Initiative TheaterMuseum Belin e.V.“ über.


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Im Videokanal der Iniative finden wir auch eine sehenswerte 3-teilige Dokumentation von Jérôme Maeckelbergh, Szenograf, Antwerpen,  zu „Historische TheaterTechnik“.

 

Mechanisches Walzenglockenspiel Musicon

Als ich das Video vom Morrismuseum, Morristown,NJ, „Virtual Gala 2021“ sah, fand ich bei 23.30 ein Gerät, dessen Konstruktionsprinzip dem Gloggomobil von Naef (Schweiz) sehr ähnelte:  Morris Museum Virtual Gala 2021 (Director’s Cut) – YouTube .   In der Korrespondenz mit Museumskurator Jere Ryder erfuhr ich, daß es in Warschau unter dem Namen Musicon produziert wird und als Einsatz in Kindergärten, Schulen und Museen gedacht ist und die Kinder zu Eigenkompositionen auf spielerische Weise inspirieren soll.  Auf der Webseite des Musiconclubs gibt es gleich zu Anfang ein kongenial gut gestaltetetes Video dieses mit dem Red Dot Preis geadelten Instrumentes.


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Mich erinnerte es an die vor vielen Jahren bei der Schweizer Edelmarke Naef angebotene Kompositionsmaschine Gloggomobil, die aber im Unterschied zum Musicon mit einzelnen Stiften von außerhalb programmiert werden mußte.

Das Morris-Museum hat einen eigenen Raum, wo es mit einer Reihe von interaktiven Modellen in die Grundprinzipien mechanischer Musikinstrumente einführt, wie ich es bisher in keinem anderen Museum erlebt habe. Und schon übermorgen eröffnet das Smithonian SparkLab, wo kindliches Spielen und Forschen in eins geht:  das sicher lustvollste Lernen überhaupt !

Gute zwei Wochen später eröffnet dort die letzte Schau der Reihe „A Cache of Kinetic Art“ , auf die ich später noch detaillierter eingehen werde.

Pipe Dream (Animusic) remastered

Nach nun 20 Jahren ist dieses wohl bekannteste Stück einer Musik-Computeranimation (Animusic) von Julian Lachniet remastered worden.

Weitere finden wir auf Julian Lachniet’s YT-Kanal

 


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Und hier erfahren wir die Geschichte von Animusic , die damals zwei DVD’s produzierten und keine geplante dritte mehr:


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Ivan Iler (USA): Fuchs und Hase

Es ist eine Skulptur des Metallbildhauers Ivan Iler aus St.Johns, Michigan.

Eine sehr ähnliche Skulptur gab es vor über 2 Jahren in dieser Kunstausstellung :   https://www.facebook.com/watch/?v=2577388692344025    Man sieht, wie alle beweglichen Teile über Kettengetriebe miteinander verbunden sind.

Und hier die Skulptur des handkurbelgetriebenen Elefanten in natürlicher Größe:   https://www.ivanilerstudios.com/gallery

 

 

Erwin Stache: Klangobjekte, Musikmaschinen

Für die Interessenten seiner Kunst aus dem Raum Leipzig gibt es im März zwei Events:  „BalgMusik – Kuckucke aller Länder vereinigt euch“ und eine Filmpremiere „Augen auf zum Klänge sehen“ :  https://www.erwinstache.de/Start/Start.htm?S=De

Hier ein Trailer zu einer vergangenen Ausstellung von 2018 in Wiesbaden: https://vimeo.com/479201791

Und hier die Kuckucksuhrenorgel vor dem INMM Darmstadt  :

Und überhaupt höchst inspirierend ist seine Webseite und sein VIMEO-Kanal !

 

2 Bücher aus der National Art Library (V&A Museum, London)

Curator Catriona Gourlay führt uns zwei Bücher mit beweglichen Inhalten aus der National Art Library des Victoria and Albert Museums vor, undzwar in AMSR-Gestaltung, das ist eine besondere Art der Darbietung von Videos, wie sie hier erklärt wird: https://www.thinkwithgoogle.com/consumer-insights/consumer-trends/asmr-videos-youtube-trend/


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Xirapaus – Teatro Marionetas Trécola

Die Puppenspielertruppe Trécola aus Pol bei Lugo in Galicien (äußerster Nordwesten Spaniens) hat mit ihrer Kollektion von figürlichen Automaten auch eine Art Spielplatz interaktiver Mechanik. Ich stieß über dieses kurze FB-Video auf diese Truppe und fand dann das Youtubevideo Xirapaus.


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George Rhoads Obituary (NYT)

Wie ich gerade erst erfuhr, ist George Rhoads schon im vergangenen Juli im hohen Alter von 95 Jahren verstorben. Er war der einflußreichste Künstler im Sektor RBS (rolling ball sculpture) und zahlreiche jüngere Künstler sind ohne ihn nicht denkbar. Seine Werke sind global in Orten mit viel öffentlichem Publikum, wie Flughäfen, Einkaufscenter, Science Museen, etc. zu bestaunen. Sein Erbe wird von der Firma Creative Machines,  Tucson, Arizona, weitergeführt, wo man Kugelbahnskulpturen nach seinen Entwürfen heute noch erwerben kann. Sie übernahmen auch die Wartung älterer Anlagen.  Die New York Times hat einen ausführlichen Nachruf am 28.Juli verfaßt, der auf George Rhoads‘ Webseite veröffentlicht ist:  http://georgerhoads.com/ny-times-obituary/

Hier ein Video über  „Archimedean Excogitation“(1987), aus dem Science Museum Boston:


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