Greg Zumwalt (USA): 3D-Printing

Greg Zumwalt aus Oklahoma ist ein Pionier der 3D-Print-Technologie bei mechanischen Objekten. Er betreibt einen sehr reichhaltigen Youtubekanal und bietet hier ein Video mit der Kurzfassung seines Schaffens.


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Sein neuestes Projekt ist Marblevator, ein Liftmechanismus in Wellenbewegung, für Kugellagerkugeln mit 11 mm Durchmesser.


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Ich habe seit 2017 inzwischen mehrere Male über Projekte von ihm berichtet: https://spikumech.de/?s=zumwalt

Er, der zuerst als aircraft simulation engineer und später als Computerspieleentwickler arbeitete, ist nun in seinem Ruhestand seit 6 Jahren hobbymäßig in der 3D-Printing Technik unterwegs.

Vor knapp einem Jahr gab es einen ausführlichen Bericht über ihn und seine Modelle bei FACFOX

 

Abram Kim, Südkorea

Der südkoreanische Künstler macht hauptsächlich Bilder in Reliefschnitzerei, bei denen wenige Teile durch einen dahinterliegenden Mechanismus bewegt werden. Hier sein Youtubekanal.


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Er nennt als Motto „Mit Kinetik die Werke des Jahrhunderts neu erfinden“ Siehe auch seine Zitate von Magritte und Picasso in seinem Youtubekanal !

Leider finde ich kaum Informationen über sein Werk und seine Person. Unter „Kim Workstation“ publiziert er noch in seiner Facebookseite.


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Blick zurück Nr.14: The Story: The KOO (Über Prof. Lee Seung-hang)


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„Dolls moving with the principle of machine, Automata. Professor Lee Seung-hang of Osan Univ. said he bought a book 15 years ago and became an automata maker…“

Das Buch, das für den koreanischen Professor Lee Seung-hang so weichenstellend war, hieß AUTOMATA (2002) von Aquio Nishida (Japan), der leider schon 2009 verstarb. Hier mein eigenes Exemplar:

Ab April Mechanicum in Rüdesheim

Ein Großereignis unserer Szene wirft seine Schatten voraus. Die Eröffnung ist am 1.April (kein Scherz) in Rüdesheim/Germany und wird zu einem Treffen der Künstler.innen und Enthusiasten aus ganz Mitteleuropa werden. Über Details der Veranstaltung wird hier rechtzeitig noch berichtet werden.

Jörg Wendel, Veranstalter und Cofounder schreibt in Facebook:  „The Countdown started – only one more month before we open the new Museum for Automata and Kinetik in the touristic village of Ruedesheim in the romantic part of the Rhine river in Germany.  We were able to purchase the majority of the „Modern Automata Museum“ in Italy – Guido, thank you for this – added our collection of „traditionell“ Automata and Kinetic Objects – the result will become visible when we open the doors 1st of April 2022.“

Französische Freunde der Mechanischen Musik machten eine Reise nach Holland

Eine Gruppe der französischen Freunde der Mechanischen Musik (organisiert in der AAIMM = Association des Amis des Instruments et de la Musique Mécanique) machten 2015 eine Besichtigungstour nach Holland und filmten dabei diese Impressionen. Leider sind weder im Infotext, noch in Untertiteln oder im Ton Hinweise zu dem Gezeigten enthalten.

Deshalb meine Frage zu den Objekten ab 7.10 (Reklameautomaten) und ab 8.00 (Automatische Musikband, siehe Youtubetitel) ? Weiß jemand, wo das aufgenommen wurde ?


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Ausstellung „Weltmaschine“, Linz, Österreich

„Kurator Gottfried Hattinger nimmt den 450. Geburtstag von Johannes Kepler zum Anlass, diese Frage ins Zentrum einer Kunstausstellung zu rücken. In der Persönlichkeit Keplers vereinen sich neben mathematischem Genius Imaginationskraft, Experimentierlust und visionäres Denken – Prädikate, die gleichermaßen als wissenschaftlicher wie künstlerischer Antrieb fungieren.“   (Bis 25.Mai im OK Linz, mehr Infos hier)

Auf der Presseseite gibt es eine Bilderreihe aus der Ausstellung , aus der ich ein Foto des für mich interessantesten mechanischen Objektes herausgreife, das ich übrigens schon vor vielen Jahren hier im Blog hatte:

Links:  Attila Csörgő
Untitled (1 tetrahedron + 1 cube + 1 octahedron = 1 icosahedron); 1999

Foto: Florian Voggeneder

Diese Installation von Attila Csörgö „Untitled“ (1999) zeigt 3 verschiedene an Fäden aufgehängte Stabkörper, die eine mechanische Metamorphose zu einem einzigen größeren neuen Körper (Icosahedron) vollziehen. Eine Art automatischen Marionettentheaters ! Ich habe dazu noch dieses älteres Video gefunden:


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„Familienaufdrehung nach C.A. Cobdak“ (München)


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Aus Charlie-Ann  Cobdaks letzter Ausstellung in der Galerie Gerhard Grabsdorf, München (siehe auch hier ).

Low Tech Instruments Museum / Charly-Ann Cobdak

Galerie Gerhard Grabsdorf, München

 

 

Tatatataaa…jetzt über 20.000 verschiedene Blogbesuchende allein aus Deutschland !

In eigener Sache:

wie mir das Flag Counter Programm zeigt, überschritt die Besucherzahl aus Deutschland in der vergangenen Nacht die magische 20.000 ! An zweiter Stelle stehen die USA  mit über 5.700 und dann erst die Schweiz mit knapp 4000 und Österreich mit ca. 3750 Besuchern usw.    Insgesamt habe ich Besuchende aus 107 Staaten rund um den Globus und das freut mich !

Gottfried Hattinger: Maschinenbuch

Im Untertitel:  Eine Sammlung zur Kultur-und Kunstgeschichte der Apparate  (erschienen im Nov. 2021, 38 Euro).

Es ist eine nahezu 2 kg schwere und 632 Seiten starke Kompilation von zahlreichen kleinen Artikeln und 955  Abbildungen, die  G.Hattinger in die Kapitel   Gottesmaschine, Höllenmaschine, Weltmaschine, Kraftmaschine, Denkmaschine, Biomaschine. Menschmaschine, Tiermaschine, Theatermaschine, Klangmaschine , absurde Maschine und schließlich Kunstmaschine gepackt hat. Mit diesem Universum an Maschinenaspekten ziemlich außerhalb unseres geläufigen Maschinenbegriffs trifft er genau meine Intention, die ich mit diesem Blog habe. Dieses Buch sollte man nach Lust und Laune aufschlagen und sich wie in einem altmodischen Lexikon treiben lassen, um vom hundersten ins tausendste zu gelangen. Und wenn man dann noch ergänzend im Computer die entsprechenden Bewegtbilder findet, ist die Lese- und Schaulust perfekt.

Der Schweizer Verlag Scheidegger und Spiess schreibt dazu Folgendes: „Gottfried Hattinger nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise in die bisweilen kuriose Welt der Maschinen. Ob mechanische Puppentheater, Beichtmaschinen, barocke Spektakelmaschinen, automatische Trompeter oder elektronische Haushunde: Es sind nicht immer nützliche Erfindungen und technische Innovationen, die hier in ihrer Fülle versammelt sind, sondern auch Experimente, künstlerische Interventionen und Maschinen, die es so nie gab. Das Panoptikum der Technik hat für alle Tüftler Platz, die ihre Ideen in mechanischen Wunderwerken – von Geräten des Alltags bis hin zu Absurditäten und Verrücktheiten des Genres – fassen. So wird das Reich der mechanischen Fantasie nicht nur von Genies, Künstlern, Erfindern und Ingenieuren besiedelt, sondern auch von Göttern, Teufeln, Dichtern und Philosophen, Utopisten, Scharlatanen und Kurpfuschern.

In diesem Sinn bietet das höchst unterhaltsame und mit mehr als 950 Abbildungen illustrierte Buch einen geografisch und zeitlich umfassenden Überblick fantastischer und realisierter Maschinen und Apparate. Zugleich führt uns Gottfried Hattinger durch eine erstaunliche Sammlung hybrider Weltentwürfe, Hirngespinste und Obsessionen, die von menschlicher Vorstellungskraft über Jahrtausende hervorgebracht worden sind.“

Ich danke Gottfried Hattinger  und dem Verlag Scheidinger und Spiess für dieses Opus Magnum, was mir noch lange Zeit Inspiration und Freude liefern wird und welches eventuell den schon länger hier Mitlesenden viele lustvolle Dejavu’s verschaffen würde.

Eine kleine konstruktive  Kritik:  Das Buch hat zwar mit 1052 Anmerkungen am Schluss alle notwendigen Quellenangaben, hat ein Literaturverzeichnis, ein Abbildungsverzeichnis mit den Bildquellen, aber leider kein Personenregister, welches für mich das Wichtigste wäre.