„Made in Japan – Aufziehspielzeug von 1940 bis 1960“

Diese Ausstellung ist in der Stiftung Judenbach bei Sonneberg in Südthüringen noch bis Ende diesen Jahres zu sehen. Sie ist aus Exponaten der Sammlung  des Münchener Ehepaares Weidner zusammengestellt, die ihre ganze Sammlung diesem Haus gestiftet haben, ich berichtete vor viereinhalb Jahren darüber.  Sicherlich einzigartig qualitätsvoll ist die filmische Dokumentation dieser mechanischen Spielzeuge, deren wichtigste Dimension, nämlich die der Bewegung, nun jederzeit gezeigt werden kann.

In der Webseite dieser Sammlung http://www.mechanisches-spielzeug.de/index.html finden wir nach etwas scrollen die Liste der Videos. Darunter auch das zu der Ausstellungsthematik Passende:


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Rod Read : Strom erzeugende Drachen

Der schottische Ingenieur forscht an mobilen Windkraftwerken in Drachenform. Das reicht allerdings erstmal nur für kleinere Anwendungen, aber immerhin könnte eine Autobatterie damit geladen werden oder ein durchschnittliches Eigenheim  mit Strom versorgt  werden.


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Windswept and Interesting

Bradley Litwin: The Large Tetra-Cycling


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Brad Litwin (Philadelphia) neuestes Werk ist eine Replica eines Werkes von 2008, nur doppelt so groß. Dieses beeindruckende „Meta-Karussell“  ist in den 8 pandemischen Monaten dieses Jahres entstanden. Siehe auch hier: http://www.bradlitwin.com/index5.htm

 

Xiangmu’s Moving Forest

Über diesen großen neuen Automatakünstler aus China berichtete ich hier schon am 4.März und nun sehe ich einen ausführlichen Artikel über sein Schaffen in dem neuesten Automata Magazine, Ausgabe Nov./Dez. 2021.

Dort ist auch sein letztes Werk „Moving Forest“ angesprochen, welches eine fröhliche „Wimmelskulptur“mit einem Kosmos an Kleintieren in Bewegung auf einem Käferrücken darstellt. Ob Xiangmu damit sagen will:  das Leben geht weiter auch mit dem Virus und es ein Appell an unsere Zuversicht sein soll…?


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Ugears Kugelbahn

Ugears, die ukrainische Firma von Steckbausätzen aus Sperrholz für mechanische Objekte, ist seit sechs Jahren sehr erfolgreich. Ich habe sie hier mehrfach erwähnt. Nun haben sie eine Reihe von Kugelbahnen herausgegeben, deren hier dargestelltes Modell auch noch mit weiteren verbindbar ist. Dazu heißt es im Infotext des YT:

„The model has a 3-stage alternating lift that hands the marbles back and forth as they climb to the top to embark on their amusement park adventures. There are three tracks: the first consists of a 2-marble accumulator and serpentine run, the second is a hammer swing inside a C-shaped cradle, and the third has a whirlpool or funnel. A rocker switch mechanism either sends the marbles back along the return track to the 3-stepped lift, or (and this is where it gets really exciting!) into another attached Ugears marble run.“


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Richard Grenda: Kugelmaschine Nr.3

Richard Grenda aus Polen hatte sich schon vor 8 Jahren durch die Kugelbahnen des Schweizers Paul Grundbacher inspirieren lassen und baute eine eigene Version „Archimedes 2“. Nun fand ich eine weitere Maschine, die er vor 7 Jahren baute. Dieses und einige andere Projekte sind bei Matthias Wandel aus Kanada bestens dokumentiert.


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Andriy Goroshko und seine Pingpongballpistolen

Der Ukrainer Andriy Goroshko vertreibt über ETSY seine Pläne für diese Schießspielzeuge, die Datenvorlagen für Laser- und Fräs-CNC-Maschinen beinhalten. Die dazugehörigen Videos findet man in seinem Youtubekanal WoodenArm .


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Blick zurück 11: Michael Schultheiss: Tischlampe

Nun ist dieses Video auch schon zehn Jahre alt, seit ich es zum erstenmal brachte Die Überfülle an intelligenter. verspielter Holz-Mechanik besticht hier, und schließlich ein Kugellager unter der drehbaren Basis aus Glasmurmeln !


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Ross McSweeney: Marble Machine Nr.6

Vor über einem Jahr berichtete ich hier von der Kinetic Wave Skulptur dieses Kinetikkünstlers, der in Japan lebt. Seine Werke brillieren durch eine hohe Design-Eleganz. Im folgenden Objekt verbindet er interessante Kugelbahnmechanik mit einer Raupenbewegung.


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A Theatre of Machines, A.G.Keller (1964)

Als junger Lehrer für Technik hatten mich besonders die Darstellungen aus den alten Maschinenbüchern der Renaissance und des Barock fasziniert, da sie so verlockend waren, in die Mechanik einzutauchen und als Vorlagen zum Bau von Modellen zu dienen. Ein solches Unterrichtsprojekt führte sogar zu einer Ausstellung im Landesmuseum Bonn in den späten 70ger Jahren.

Erst Jahrzehnte später bekam ich dieses Buch, welches auf 115 Seiten u.a. Entwürfe der Maschinenbauingenieure  Ramelli, de Strada, Branca, Zonca und Verenzio zeigt und kommentiert. Man staunt über den Einfallsreichtum in  Mechanik und wundert sich über den Aufwand für Konstruktionen, die

nur einen einfachen Vorgang automatisieren wollen, so zum Beispiel beim automatischen Fan von de Strada, 1617, der wohl mehr der Reputation des Konstrukteurs, als als Vorlage zum realen Nachbau diente. Das schwere Räderwerk mit der Hemmung für die Windmacherplatte würde einen solchen Krach machen, das es mit der Ruhe der Speisenden vorbei wäre !

Hier nun einen kurzen Einblick ins Buch:


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Und hier das Digitalisat des Buches, um es in Ruhe zu lesen:

https://archive.org/details/theatreofmachine01kell/page/n7/mode/2up