Mat Collishaw (UK): The Nerve Rack

„The Nerve Rack is a site specific installation by Mat Collishaw which explores the themes of martyrdom and treason, worship and heresy. This is a commission by Ushaw Historic House, Chapels and Gardens, the former seminary in County Durham.“ Eine Ausstellung von 2019, die auf Collishaws Webseite ausführlich beschrieben wird:                      https://matcollishaw.com/exhibitions/the-nerve-rack/

(Diese und eine weitere Arbeit von Collishaw wurden übrigens in der TV-Sendung bei 3sat, siehe vorigen Artikel, behandelt !)


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3sat TV: Reload für die Kunstwelt – Wie Robotik und KI die Kreativität verändern

(Foto: 3sat, Sendungsinfo)

https://www.3sat.de/kultur/kulturdoku/reload-fur-die-kunstwelt-100.html#autoplay=true&startTime=15.585312

Diese 37-min-Sendung auf 3sat von Frauke Schliekau lief heute und zeigt die Möglichkeiten und Grenzen im Kunstschaffen mit den neuen Technologien auf  anhand der Positionen von Künstler:innen und Kollektiven wie   Mat Collishaw, Forensic Architecture, Patrick Tresset, Rimini Protokoll, Cornelia Oßwald-Hoffmann, Mark Bishop, Lynn Hershman Leeson, Marina Abramovic, Markus Lüpertz, Aidan Meller und die Roboterdame Ai-Da.

Die Sendung ist ein Jahr lang in der Mediathek abrufbar.

Cranks, Cogs and Cams: an Exploration of Edward Lear’s…

…“The Story of the Four Little Children who went round the world“.

Kim Booth erwähnte dankenswerterweise dieses Projekt gestern im FBautomata…, das als Gesamtkunstwerk ein Stück Klassischer Literatur mit einer Lesung  verbindet  und dabei szenische Bereiche in Form  von Automata verbildlicht und das ganze in eine sehr geglückte und graphisch anspruchsvolle Filmfassung setzt ! Der Automatateil wurde in zwei Workshops erarbeitet, einmal vom Londoner CMT unter der Leitung von Stephen Guy und einmal von Wonderful Idea Co. creative design studio’s Ryan Jenkins in California.

Welch eine Idee und welch ein Ergebnis !

Die 11.16 min lange Filmfassung ist in diesem Link enthalten: http://atownexploresabook.com/crankscogscams.php?fbclid=IwAR2AhINaXdTEP-xOR-cIVdXV9dfETSvceJGr5g-uCTtDAbdsDTuxJBatwME

Yuji Ishii (JP): Kinetischer Schmuckanhänger „Seepferdchen“

Der japanische Schmuckgestalter hat u.A.  eine Reihe mechanischer Schmuckanhänger gestaltet: Gimmick Jewelry, https://yujiishii.com/en/?cat=2  Daraus das Seepferdchen:


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Derek Hugger: Halo – A Mechanical Wooden Marble Machine

Dies ist das neueste Stück kinetischer Holzkunst des Industriedesigners Derek Hugger aus dem Raume Boston. Er ist vor 6 Jahren übers Internet weltberühmt geworden durch seinen Colibri. Ich berichtete nun schon seit 8 Jahren mehrfach über ihn:  https://spikumech.de/?s=hugger

DH schreibt in seinem YT-Info über Halo:   „Halo is a spring-powered, fully mechanical, wooden marble machine. Give the winder a spin, and step back to watch a group of marbles flow one-by-one down two unique sets of wooden tracks. To aid in the marbles‘ journey, Halo’s marble lift mechanism is based on the physics of eddy currents, allowing a simple magnetic mechanism to silently limit the speed of Halo’s lift ring and allow each marble to effortlessly travel up to the top of the tracks at a near-constant speed.


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Seine eleganten kinetischen Holzkunstwerke sind nicht käuflich, wohl aber die Pläne dazu.   Webseite (siehe oben), Facebook „Derek Hugger Kinetic Art“  und  Youtube-Kanal https://www.youtube.com/c/Derekhugger/videos  

Michael Hengsbach: Rekonstruktion des Pellerinbogens Nr.467

Michael Hengsbach leistete eine schwierige Rekonstruktion des Pellerinbogens Nr. 467 von 1905, der wiederum auf einem von 1856 basiert. Das Bild mit dem Titel „Laboratoire du Restaurant ‚Au lapin sans tete'“ stellt eine sehr geschäftige Szene in der Restaurantküche dar. Michael Hengsbach hat das Video noch einwenig visuell angereichert, indem er den heimlich Wein trinkenden Mitarbeiter die Flasche trickfilmartig leeren ließ und ihm zum Schluß eine rote Nase bescherte !


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Ist möglicherweise eine Abbildung

Die recht komplexe Rückseite der Rekonstruktion:

Keine Fotobeschreibung verfügbar.

Michael Hengsbachs Facebook  und  Youtubekanal

 

Reklame-Automaten

Heute stieß ich im Internet auf eine Auktion von Reklameautomaten von Remy le Fur vor einem Jahr in Paris. Ein Video dazu wäre interessant, aber ich fand nur den 34-seitigen Onlinekatalog, der uns schon einen guten Eindruck über die mehr  als 100 Objekte dieser außergewöhnlichen Sammlung verschafft: c30ed6fbd99cee516e9e73aa8a9d0174

In einer französischen TV-Sendung  von 2018 gab es einen 5-Minuten-Beitrag über dieses Thema, in dem ebenfalls einige der Auktionsautomaten, aber nun in Bewegung,  wiederzufinden sind:


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Solche Reklameautomaten, die sich in den Schaufenstern des frühen bis mittleren 20.Jahrhunderts befanden, erzeugten durch ihre mechanischen Szenen große Aufmerksamkeit bei den Passanten und es waren besonders bei den Kindern  beliebte Blickfänge. Nach dem zweiten Weltkrieg jedoch verschwanden diese „Automates Publicitaires“:  in der Epoche des Wiederaufbaus und einer neuen Moderne wirkten sie wohl zu antiquiert.

In der sehr zu empfehlenden Monographie zu diesem Thema von Daniel Bordet „Automates Publicitaires“ fand ich diesen skurrilen Automaten, wohl aus einem Metzgerei-Schaufenster, wo die lebenden Schweine in einen Fleischwolf wandern und direkt als Wurst verwandelt in den Mund eines darunterliegenden „Geniessers“ laufen, dessen Kopfkissen auch noch als Schinken dargestellt ist !

Dieser Automat steht auch im Musee des Automates in La Rochelle (FR), wo ihn ein Amateur vor fast 15 Jahren gefilmt hat:


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Joel Barthes (FR), der Schleusenwärter am Canal du Midi

Er war auch Teilnehmer der genannten Ausstellung „Machins-Machines“, Nancy 2008.  Durch seine Metallskulpturen im L’art brut Stil ist er berühmt geworden. Die Tochter der L’artBrut Bloggerin Sophie Lepetit  Apolline machte dieses kurze Video:


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Und hier noch ein Kürzestvideo von Aude Trotters:


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Les revolutions de René Ach (posthume Doku von Jerome Plon)


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Dieser kunstvolle 21-min-Film zeigt viele Werke von René Ach (1940-2006) und setzt ihm damit ein Denkmal. Er steht auf der Homepage der René Ach Gesellschaft ganz zu Anfang, die sich zum Ziel setzt, seine künstlerische Arbeit zu präsentieren und hervorzuheben, was er war: Künstler,  Lehrer, Ingenieur und engagierter Bürger.

Facebook: https://www.facebook.com/AssociationReneAch/?ref=page_internal

Webseite:  https://reneachsculpteur.fr/

Er war posthum ebenfalls Teilnehmer der Ausstellung   „Machins – Machines“, Nancy 2008