Vom 10.Internationalen Dampftreffen in Alt-Schwerin 2013

Filmer „george nr one“, der ja auch die Videos zu Werner Gergaut schuf, machte diesen Fünfminüter mit soviel Liebe zur Maschinenästhetik, daß es für mich wichtig ist, ihn auch noch nach 8 Jahren zu erwähnen.


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Werner Gergaut gibt seine Werke als Schenkung an das Emslandmuseum Schloß Clemenswerth

Als ich vor 10 Jahren erstmalig auf Youtubevideos mit figürlich kinetischen Werken des Künstlers Werner Gergaut (geb. 1941)  stieß, gab es einen Aufjuchzer des Entzückens und führte zu diesem Artikel. In den kommenden Jahren wurde mein Wunsch, diesen Künstler persönlich kennenzulernen, immer größer. Nur die Terminfindung machte Schwierigkeiten, einmal war er krank und später dann ich. Nun klappte es aber endlich auf unserer Hamburgreise Anfang November 2019, als Ellen und ich einen ganzen Nachmittag bei Jutta und Werner zu Gast sein durften, ein Highlight unserer Kinetikkünstlerbesuche.

(Foto: Emslandmuseum Schloß Clemenswerth, v.l.: Werner und Jutta Gergaut mit Museumsdirektor Oliver Fok hinter der Holzskulptur des mechanischen Stieres)

Und nun lese ich in den NordNews den Bericht zur Schenkung, die bereits vor drei Wochen übergeben wurde. Es ist für November eine umfassende Schau dieser Werke geplant und es gibt als Überbrückung bis dahin schon jetzt den Stier zu sehen. Die Schenkung umfaßt 33 Gemälde und 14 figürlich kinetische Skulpturen. Das Emslandmuseum Schloß Clemenswerth liegt etwa 30 km nordöstlich von Meppen am Rande der niedersächsischen Gemeinde Sögel.  Museumslink  hier.


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Weitere Filme zu Werner Gergaut sind leicht im Web zu finden, siehe auch Filmemacher george nr one , bei Youtube zusammengeschrieben „georgenrone“ !

 

Michael Hengsbach: Rekonstruktion des Ofenbildes „Hühnerhof“ (um 1900)

Ebenfalls wie im vorigen Beitrag beschrieben, fand Michael Hengsbach im Bilderpool von Sharon Fraser die Vorlage des Ofenbildfotos „Hühnerhof“, das er für den entsprechenden Modellbaubogen auf Karton aufbereitete. Er unterlegte das Video mit passend nostalgischem Gesang der Comedian Harmonists.


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Michael Hengsbach: Kartonmodell eines Ofenbildes mit Schusterwerkstatt (um 1900)

Michael Hengsbach hat sich erneut an eine Rekonstruktion einer mechanischen Szene aus einem historischen Ausschneide-Konstruktionsbogen gemacht, den er als Abbildung im Internet  gefunden hat, ohne etwas über den Produzenten des Bildes zu erfahren.  Wie schon bei früheren Arbeiten erfahren, dokumentierte Michael Hangsbach ausführlich die Mechanik des Ofenbildes, das durch den Auftrieb der Warmluft seine Bewegung bekommt. Er schreibt dazu  im FBautomata…: „The template for this model was shared on Flickr by Sharon Fraser. Made ~ 1900. I printed on 2x A4. The assembly is moderately difficult. The wire hooks and the axis were bent from paper clips and individually adapted to the model. The movement takes place through rising warm air or light wind through an impeller. Those who enjoy this delightful antique model will find the template here: https://flic.kr/p/2kTnVUr


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Wie früher schon bei anderen Bildern versteckte Michael Hengsbach einen unhistorischen visuellen Gag in diesem Bild.

Ken Caulkins (USA): Steeldrum-Orchestrion spielt „Elephant Walk“

Der kalifornische Genius der mechanischen Musikinstrumente ist Erfinder und Erbauer vieler Schöpfungen, die man in seiner Firma Ragtime Automated Music finden kann. Hier eine Liste seiner Patente https://patents.justia.com/inventor/kenneth-b-caulkins , und hier seine Webseite: http://www.ragtimewest.com    Er hat auch einen reichhaltigen Katalog seiner angebotenen Instrumente als PDF:  http://www.ragtimewest.com/Catalog.pdf

Eins davon, das in seiner Werkstatt steht,  ist eine Art Steeldrum-Orchestrion, welches gerade Henry Mancini’s  Elephant Walk von 1962 spielt  – mit „einen Rhythmus, wo jeder mit muss !“


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Chinesische Robot Band spielt traditionelle chinesische Musik

Es berichtete das CGTN (China Global Television Network):  „The robotic musical „Phantom of MOJA“ was staged at Tsinghua University on Saturday in Beijing. Three robotic musicians played the traditional Chinese musical instruments of the bamboo flute, Chinese-harp and set drum. The band is the first robotic performance group in China with Chinese cultural characteristics. „


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Die kreativen Wellpappe-Spielzeuge von Zhang Shuai für seine Tochter

Da scheint die Freude das Vaters an der Konstruktion so vieler Spielzeuge aus Wellpappen-Abfall  die Primärmotivatin zu sein. Jedoch seine noch sehr kleine Tochter schaut aufmerksam auf die Ergebnisse und bespielt auch manches  !

httpv://www.youtube.com/watch?v=ObpdqM–trE&t=25s

Und hier ein weiterer Bericht der South Chine Morning Post (SCMP):


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denha: Marble machines in the park

Immer wieder faszinierend ist es , die wimmelig arbeitenden Fördermechaniken in den Minikugelbahnen des Youtubers denha zu verfolgen. Hier das jüngste Video von denha, dem Japaner Naoki Harada, dessen Werke ich besonders in der Frühzeit dieses Blogs häufig erwähnt habe.


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Palbuzzo: Cover of Wintergatans Marble Machine

Die amerikanische MiniGames-Schmiede Palbuzzo war stark inspiriert durch Wintergatan und produzierte diese Animation, die auch entfernt an die Animusic-Videos erinnert:


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Und hier das eigentliche Betätigungsfeld von Palbuzzo: https://www.palbuzzo.com/games/

 

 

„Magische Kunstmaschinen aus Schrott“ …

lautet der Titel des Artikels von Dr. Christiane Fricke im heutigen Handelsblatt.  Untertitel :  „In einem Dorf nahe Bonn entstehen aus Fundstücken kinetische Kunstwerke. Schöpfer der beweglichen Skulpturen ist der Bildhauer Willi Reiche.“

https://www.handelsblatt.com/arts_und_style/kunstmarkt/zeitgenoessische-kunst-magische-kunstmaschinen-aus-schrott/27165552.html

Willi Reiche: Zur Kommunion meiner Tante Waltraud, 2002