Auf tiktok gesehen:
https://www.facebook.com/mirian.yoshino/videos/1015924130438S4304
„So einfach ist das ! Möchtest Du einen guten Service, so zahle den Wert der Mühe !“
-Dieser Blog bearbeitet Informationen, Medien und Links zu bewegten Skulpturen (Kinetische Kunst), Kugelbahnen, kuriosen Maschinen, Automata und Papiermechanik. – This blog is devoted to the subject of Kinetic Art, Rolling Ball Sculptures, Automata, weird machines and wooden and paper mechanics.
Auf tiktok gesehen:
https://www.facebook.com/mirian.yoshino/videos/1015924130438S4304
„So einfach ist das ! Möchtest Du einen guten Service, so zahle den Wert der Mühe !“
Ich stieß heute auf ein Video über einen japanischen Schnitzer von Bunraku-Köpfen. Deren Gesichter haben die Eigenschaft, daß sie ganz unterschiedliche Stimmungen mit Betätigung von Hebeln und Schnurzügen durch den Spieler ausdrücken können. Das erste Video zeigt einen der wenigen noch vorhandenen Künstler, die solche Köpfe machen können, nämlich Joichiro Amari (70):
Etwas ausführlicher sehen wir hier den Meister Kiritake Kanjuro, wie er Bunraku Theater vorführt und erklärt (engl.):
Leider findet man nirgendwo einen Namen des Youtubers von „Generic Woodworking“. Es gibt lediglich einige Artikel über den 17 jährigen Gymnasiasten aus Litauen, der sich dieses Thema für ein Physik-Projekt gewählt hat und 300 Arbeitsstunden dafür aufwendete. Hier ein schlecht übersetzter Text aus einem türkischen Wissenschaft-Technik-Magazin.
Eine große Ehre ist es, in diesem renommierten Webmagazin der Künste aus Chicago ein Porträt zu bekommen, was nun dem japanischen Topautomatisten Kazuaki Harada gelungen ist. Er ist bekannt durch sein klares und edles Design in seiner Formgestaltung und entwickelt nicht allzu komplexe Mechaniken in seinen Automata. Hier ist seine Webseite und hier der Link zum Artikel bei COLOSSAL . (Thanks to Lisa Falkenstern, FBautomata…)
Eines seiner beeindruckendsten Werke ist der „Mechanism of Love“. Das Video dazu ist ein grafischer Leckerbissen !
Das pure Entzücken befällt mich beim Verfolgen dieser Abläufe, inspiriert durch die schon fast vergessenen Pitagora Suichi Installationen für das japanische Kinderfernsehen des Senders NHK vor circa 20 Jahren.

In diesem 9-Minuten-Beitrag von Henriette Fee Grützner (MDR TV) macht sie einen Besuch beim Tischlermeister Jonas Schmidt aus Schönfeld im Erzgebirge. Er hat sich autodidaktisch das Schnitzen beigebracht und baut mechanische Schwibbögen mit weihnachtlichen Szenen und speziell mit den traditionellen Bergwerkszenen aus der längst verloschenen Montangeschichte dieser Gegend nahe der tschechischen Grenze. Ein Schwibbogen ist eine geschnitzte Weihnachtsdekoration in der Form eines Bogens, der Kerzen trägt und ausgefüllt ist mit heimatkundlichem Schnitzwerk. Die Besonderheit von Schmidt’s Bögen ist es, daß sie mechanische Szenen enthalten. https://www.youtube.com/watch?v=JYOpoThuWEM
Auf seiner Webseite findet man weitere mechanische Objekte, wie z.B. die Buckelbergwerke: https://www.schmidt-schaarschmidt.de/

In diesem Zusammenhang empfehle ich meinen früheren Artikel zu einem weiteren Film des MDR TV: „Die mechanischen Wunder des Erzgebirges…“ https://spikumech.de/?s=buckelbergwerk
(Die Fotos sind der Webseite „Schmidt-Schaarschmidt“ entnommen)
Im Seminar für Technisches Gestalten an der PH Bern sollten die Studierenden je eine mechanische Figur erfinden, die durch Kurbeltrieb in Bewegung versetzt werden kann. Ich nehme an, daß es eine Erstbegegnung mit dieser Aufgabenstellung war.
Martin Molin hat mit seiner Supermusikmaschine MMX hunderte von Detailproblemlösungen zu bewältigen, ein fast aussichtsloses Unterfangen, jedoch hat er auch eine unglaubliche Energie. immer wieder neue Versuche zu starten, wenn er einmal festhängt. Eine schöne und hilfreiche Ergänzung bietet der DISCORD-Kanal für MMX Fans, die alternative Lösungen ausprobieren. Es ist ein zusätzlicher Brainpool, aus dem Martin Molin sich inspirieren lassen kann. In dieser Folge geht er Konstruktionen nach, wie man aus einer Kugelmasse jeweils Vierergruppen bilden kann. All diese verschiedenen Ideen sind im YT-Infotext aufgelistet.
Dieser phantastische schwimmende Umzug in s’Hertogenbosch (NL) https://boschparade.nl/en/ ist schon wieder um ein Jahr, nun nach 2022 verschoben worden (16.-19.Juni). Hier nun einige Impressionen aus der letzten Veranstaltung in 2019:

Diese schematische Darstellung eines Singvogelwerkes findet man in der sehr verdienstvollen Webseite „Singvogel-Automaten“ von Detlef Knick, Berlin. Ein ausführlicher Infotext erklärt die Mechanismen auch verbal. Fast bis zum Ende scrollen ! http://www.alte-spieluhren.de/singvogel_automaten.htm
Ich habe hier im Blog ebenfalls ein Kapitel zu Köhler-Vögeln. Dort findet sich auch ein Link zur Patentschrift mit einer Zeichnung des Mechanismusses. https://spikumech.de/koehler-voegel