Tom Haney: Interdependence und das Spiel „Tivoli Akrobaten“

In diesen Tagen wurde dieses Spitzenobjekt des bekannten  Automatakünstlers aus Atlanta, Georgia, fertig. Es ist eine Art Kugelbahn, bei der im Abwärtslauf jede Figur im Kippen  die Kugel zur tiefer liegenden Figur weiterreicht.  Ein verborgener Lift bringt die Kugel zurück auf den obersten Punkt zum erneuten Start.  (Ergänzung vom 9.Juli 2020:)


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https://www.tomhaney.com/


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Das gleiche Prinzip gibt es bei einfachen Holzspielzeugen, so z.B. mit Kippbechern oder figürlich mit Vögelchen, die die Kugel mit ihrem Schnabel fangen und kippend weitergeben.

Ein schon 120 Jahre alten Vorläufer gab es in Frankreich: „Tivoli des Acrobates“, ein Glückspiel, welches die von der Kugel erreichten Punkte zählte (siehe Abbildung)

Von diesem Spielzeug und auch dem  bei Rodney Peppé beschriebenen Tivoli Akrobaten („Bewegliches Spielzeug“, 1981) war ich so inspiriert, daß ich ein Werkprojekt für meine Schüler des 5.Schuljahrs daraus machte. Si sollten sich jeweils einen Akrobaten nach Vorlage aus Sperrholz sägen und die Formwerkzeuge für eine Kunststoffschale als Kugelfang erstellen und zur Formgebung benutzen (Tiefziehen). Der letzte Schritt war die Montage jedes Akrobaten an ein langes Brett, die so zu geschehen hatte, daß die Kugel fehlerfrei überreicht werden konnte.

(Die letzten drei Fotos zeigen Abbildungen aus meinem Buch „Mechanische Spielobjekte und Automaten“, 1987)

 

 

 

Neil Hardy (UK): Rover and the Hen

Neil Hardy gehört zu den Klassikern der englischen Automataszene. Humorvoller und sehr gut umgesetzter szenischer Bewegungsablauf bei einem Automaton, dessen Video auch schon 10 Jahre alt ist .

 


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Neil Hardy wird auch bei der Kunsthandwerksexpertin von europäischem Rang,  Schnuppe von Gwinner (Leipzig) erwähnt. Sie betreibt dort den Laden craft2eu , der u.a. auch ein Angebot von  Werken der Automatisten der englischen Szene enthält, hier ihr Hardy-Text dazu: https://craft2eu.net/de/artists/neil-hardy

Morris Museum: Guinness Collection of Automatic Musical Instruments and Automata

Ein sechseinhalbminütiger Überblick über diese prachtvolle Sammlung in Morristown, New Jersey, USA . (Via the Starts, The House of Automata in FBautomata…)


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Masafumi Nakayama: Schaukel

Ein Bravourstück ! Die Schwingbewegung wird forciert durch die rhythmische  Absenkung der Hüfte , ganz der Wirklichkeit nachempfunden ! Leider habe ich nichts Näheres über den japanischen Automatisten gefunden. Jedoch ist der YT-Kanal recht reichhaltig.


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Arte Quinones: „cria cuervos y te sacaran los ojos“

Der junge vielseitige Künstler (Singer-Songwriter, Tätowierer, Musiker, Maler, Bildhauer, Tischler, Bambushandwerker, Gitarrenbauer und Mittelalterschmuck-Designer) aus Guatemala City legt hier sein 6., recht gruseliges Automaton vor :   https://www.facebook.com/arte.quinonez.3

Esta noche les comparto mi escultura automata No.6 "cria cuervos y te sacaran los ojos" esta obra la talle en madera reciclada en su totalidad… espero q les guste y se la tripeen como yo lml se vale compartir ? me ayudas mucho haciendolo ✌ saludos y buenas vibras ✌?#arte #arteenguate #guatemala #guatemaya #escultura #esculturaautomata

Gepostet von Arte Quiñonez am Sonntag, 3. Mai 2020

 

Die Raupen des Reuben (Margolin)

Der Kinetikkünstler Reuben Margolin aus Emeryville bei San Francisco hat zwei Lebensthemen, über die ich schon früher berichtete, die Waveskulpturen und die Caterpillars. Über letztere berichtete ich hier vor fast zwei Jahren. Nun sind zwei neue Konstruktionen hinzugekommen, die im Video beeindrucken. Details der Konstruktion werden im Text der Webseite jedoch nur verbal beschrieben.

Und schließlich ein frühes Werk (Gusenitsa), rein mechanisch mit Kurbelantrieb aus 2002 :

 

Arthur Ganson at the MIT Museum

Dank an Aaron Kramer aus Kalifornien, der das MIT-Museum in Boston besuchte , um diese  viereinhalbminütigen Impressionen zu filmen ! Ich verehre diesen Künstler Arthur Ganson seit den frühen 90ger Jahren, für mich der beste Kinetiker der Gegenwart. Ich ließ mir nicht die Gelegenheit entgehen , seine erste Ausstellung in Europa 1999 in Winterthur (zusammen mit Künstlern des Londoner Cabaret Mechanical Theatre) real zu besuchen. Der damalige Direktor des dortigen Technorama , Remo Besio , erzählte mir ,daß es viel Zeit und Hartnäckigkeit kostete, den Künstler zu einem Europatrip  zu überreden. Besio  brachte übrigens auch eine deutschsprachige Ausgabe „Kabinett der Mechanik“(1999) des bekannten Buches vom Londoner CMT „Cabaret Mechanical Movement“(1998) heraus.

2008 gab es im Wolfsburger PHAENO die zweite etwas größere Ausstellung „PhantasieMechanik“, an der Arthur Ganson beteiligt war und bei deren Vernissage ich ihn sogar persönlich kennenlernen konnte.

Und die letzte und eindrucksvollste Begegnung mit den Originalmaschinen von AG  war nun vor ziemlich genau einem Jahr, als ich zusammen mit Ellen (Rixford) einen zweiwöchigen Trip nach Boston machte.

 

 

 

LANDESART (SWR-TV) besucht Willi Reiche

Wie mir Willi und Tania mitteilten ist der TV-Beitrag , der heute abend nach 18.45 gesendet wird, schon in der Mediathek abrufbar. Siehe hier den knapp dreiminütigen Bericht über die Kunstmaschinenhalle und das Atelier, beeindruckend ins Bild gesetzt!

https://www.ardmediathek.de/ard/player/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzEyMzUwNzY/atelierbesuch-willi-reiche-in-remagen

Des weiteren wurde mitgeteilt, daß die von der Coronakrise erwischte Münchner Ausstellung „Die Ästhetik des Seriellen in der Kinetik“ von Willi Reiche  in der Galerie Gerhard Grabsdorf nun bis 18.Juli verlängert wird.


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Die Kunstmaschinenhalle kann wieder ab kommender Woche unter Einhaltung der aktuellen Schutzmaßnahmen  und nach Terminvereinbarung besucht werden.

 

 

Timberkits : Neues Modell „Traktor Luise“ (Eric Williamson)

Gerade im FBautomata gesehen: ein fast fertiges Modell, das als Bausatz für Fortgeschrittene dienen kann. Es ist vom Timberkits-Gründer und Automata-Designer Eric Williamson entwickelt worden.

Luise in the office here at Timberkits HQ comes from Scunthorpe and apparently when they are impressed with something they say “That’s a mug’s eyeful!” I am utterly baffled by this phrase but it sounds great when she says it and I think it must apply to this beautiful Traction Engine designed by Eric Williamson and nearing completion. This should keep a few of the more dedicated model makers busy for a while… Hopefully it will be on our shelves in time for Christmas! ?

Gepostet von Timberkits am Montag, 27. April 2020

 

Die Wiege von Timberkits in Wales ist die Ausflugsattraktion „Machinations Visitor Center“, die auch eine Kollektion von Automata enthält.  Ich fand noch ein fast 30 Jahre altes Heft von Woodworking Today in meiner Mediensammlung mit einer Titelgeschichte von E.Williamson:

Und hier führt Eric Williamson seine Werke aus der Kollektion von Machinations in Wales einer Besucherin vor (Video von 2011)


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Facebook Powland

Facebook Powland bietet ein Netzwerk für Klangkünstler, wo täglich neue Arbeiten publiziert werden. Ein gerade erschienenes Video stammt vom Litauer Simonas Nekrosius, The Mouse


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und  The Octopus:


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Videokanal S.Nekrosius

Facebook S.Nekrosius