Sandy Andy: Beschreibung vs. Video

Für das Verständnis des Bewegungsablaufes von Sandy Andy, einem amerikanischen etwa 100 Jahre alten WOLVERINE-Spielzeug, hat Grandoldtoys.com eine ausführlich bebilderte Beschreibung geliefert.    http://www.grandoldtoys.com/toydb_Detail.php?id=1839

Aber um wieviel einfacher geht es mit Bewegtbildern !


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Fürstliches Entertainment aus dem Barock: Schloss Hellbrunn, Salzburg

Es ist ein 6-Min.-Ausschnitt aus einer vorzüglichen Dokumentation über die Geschichte der Automaten von Prof. Simon Schaffer für BBC Four „Mechanical Marvels : Clockwork Dreams“:


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(Via Tom Haney, FBautomata…)

MIT Museum Boston: Arthur Ganson

(Photo: MIT Museum)

Seid gestern bin ich mit Ellen in Boston und wir haben uns gleich heute ein Highlight unseres Besuches gegönnt: die permanente Ausstellung von Werken Arthur Gansons dort: es ist einfach überwältigend gut ! Es ist schon soviel über diesen Künstler von Weltrang geschrieben worden, daß ich mich hier auf einen in der Ausstellung gezeigten 7-Minuten-Film des kanadischen Filmemachers Randall Lloyd Okita beschränken kann, der inzwischen vielfach mit Preisen ausgezeichnet wurde, https://vimeo.com/267130060 

Und schließlich gibt es noch einen jüngeren Artikel von Sebastian Schmee im BOSTON GLOBE mit vorzüglichen Fotos von Cehalis Hegner, der Lebensgefährtin von Arthur Ganson.

 

Euphonia: Sprechmaschine von Joseph Faber, Wien

Joseph Faber, Mathematiker und Astronom aus Wien (1786-1866), bekam  Kunde von Kempelens Buch „Mechanismus der menschlichen Sprache…“, das ihn dermaßen inspirierte, nun selber eine Sprechmaschine zu bauen, die er erstmalig 1840 vorführen konnte (mehr dazu in diesem Artikel „Joseph Faber’s Euphonia“)

(Photo:  Mathew Brady’s Studio, ca.1860 )

Adrian Giovinatti: Little Boy, the king of harmonica

Adrian Giovinatti , ein Puppenspieler aus Uruguay und Kopf der Cie La Maletta, wird mit diesem famosen Stück Straßentheater bei dem hier schon früher angezeigten Automata Festival in Rüdesheim am ersten Augustwochenende dabei sein und spielen ! Der Titel und die Performance ist eine Homage an den berühmten Bluesharpmusiker Sonny Boy Williamson .


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RIP ! Der tragische Tod von Vladimir Zakharov aus Tomsk, Sibirien

Anfang des Jahres berichtete ich hier über diesen Puppenspieler (Filmprojekt Ramona Gastl), der sich sein eigenes Puppenspieltheater in Tomsk in Blockhausbauweise erschuf und eine einzigartige komplizierte Technik der Puppensteuerung erfand. Vor wenigen Wochen sah ich ein kurzes Videofragment in verschiedenen Facebooks auftauchen mit einer von ihm bespielten Drahtfigur und einem russischen Text in kyrillischer Schrift. Die meist englischsprachigen Kommentare zeigten überschwängliches Lob für dieses kleine Bravourstück, bekamen aber die eigentliche Botschaft nicht mit. Ich wollte wissen, was dahintersteckt und erfuhr durch ein Übersetzungsprogramm die überaus traurige Nachricht, daß Zakharov bei einem Brand in seiner Werkstatt bei dem Versuch, seine so außergewöhnlichen Puppen zu retten, ums Leben kam.

Es ist mir übrigens bei meinem zweiten Beitrag zu Vladimir Zakharov vom 21.Februar auch passiert, daß ich die Tragik wegen der kyrillischen Schrift nicht mitbekam, denn das Unglück passierte bereits Anfang Februar. Und heute fand ich auch endlich die englisch untertitelte Version dieses Filmes.


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Wie ich nun durch eine zweite Recherche erfuhr, gibt es eine italienische Puppenspielerin, Jlenia Biffi, die zusammen mit der Filmemacherin Valentina Vertigo das Coppelia Theatre in der Toskana betreibt. Erstere erlebte vor einigen Jahren ein Gastspiel des russischen Künstlers bei einem  Puppentheaterfestival in Parma und war so ergriffen von der Kunst Zakharovs, daß sie ihn spontan fragte, ob sie ihn in Sibirien besuchen könne, um diese Puppenspieltechnik zu lernen. Er stimmte zu und Jlenia Biffi trat die lange Reise nach Sibirien für ein dreimonatiges Studium bei ihm an. Dies ist der Grund, warum heute nur noch sie als einziger Mensch die Kenntnis und das tiefergehende Verständnis dieser Technik besitzt. So blieb diese Puppenspieltechnik bei Coppelia erhalten, wie auch im folgenden Videotrailer zu CLOCKWORK METAPHYSICS zu erkennen ist.


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Michael O’Reilly: assorted automata

Michael O’Reilly filmte hier eine Reihe von Automaten , die meistens mit anthropomorphen Affen bestückt sind und aus dem Golden Age of Automata stammen, also spätes 19.Jahrhundert und Jahrhundertwende zum 20.Jhdt.  Dieser Film über das Spielzeug der damals Wohlhabenden dauert knapp 6 Minuten (Via Nannette Rod, FB All About Automatons)