Ron Fullers Meisterstück wieder zurück im Laxfield Museum (UK)

Nach 15 Jahren im Einsatz als Donation Box (münzbetätigter Automat) im Museum Laxfield benötigte dieser wundervolle Automat eine Reparatur, die Ron Fullers damaliger Partner bei den Arbeiten zur Steurungselektronik , Philipp Plunkett, kürzlich ausführen konnte. Er machte auch dieses Video und schrieb auszugsweise im Infotext:

„Ron Fuller lived in Laxfield for the last part of his life. The local museum commissioned him to make a collection box and Ron had the idea of an ‚old fashioned‘ schoolroom.
In 2005 a chance meeting at Craftco (Southwold) started a collaboration that allowed me to assist Ron with the control and sequencing of his amazing automaton.  All the artistry (magic), modelmaking and construction was carried out by Ron.I produced the electronics, power supplies, sound reproduction and micro-processor programming.
The songs are all sung by pupils at his local school, recorded by the parish vicar.  There are six pupils and each will sing his/her own song when the corresponding push-button is pressed. When the seventh button is pressed they will all stand and sing. This video only shows the seventh song. To hear the others travel to Laxfield (in season) with plenty of pound coins.“


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Anmerkung : Laxfield liegt in der Nähe des ostenglischen Badeortes Southwold , das für die Kenner des Künstlers Tim Hunkin ein Begriff ist, der dort seine berühmte Alternativ-Arcade auf der viktorianischen Pier hat.

(Big thanks to Sergio Pinese, who published it at FBautomata..)

Rowland Emett’s Werk in Versteigerung bei Bonham’s

Dieses Werk R.Emetts hatte eine bewegte Geschichte und ist erstmalig nach langer Zeit und Restauration nun seit gestern im Londoner Auktionshaus Bonham`s in Aktion zu sehen und zwar noch bis zur Versteigerung am 3.September.  Ein ausführlicher Text und ein Video zu diesem Meisterwerk „A Quiet Afternoon in the Cloud Cuckoo Valley“ findet sich auf Bonham’s Webseite hier und hier. Ein weiteres Video (17 Minuten ) von 2014 hier:


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Vincent Chaz: ART BRUT / Une histoire animée

Ganz im Stil der Graphic Motions der Monthy Python Filme der Siebziger geht es in diesem Sechseinhalbminüter von Bruno Decharme  und  Vincent Chaz (Animationen) gleichsam im Parforce-Ritt durch die Kunstgeschichte der Art Brut. (Gefunden in der Webseite „abcd“, einem encyklopädischen Kompendium des französischen Art Brut Sammlers und  Experten Bruno Decharme)

https://abcd-artbrut.net/films/art-brut-une-histoire-animee/

Salomon de Caus: Maschinenbuch der Spätrenaissance

In einem französischen Blog las ich einen Artikel über diesen interessanten Ingenieur der Wende des 16. zum 17.Jahrhundert. Ich hörte zum erstenmal vor etwa 40 Jahren von ihm, als ich ein Unterrichtsprojekt zu „Holzmodelle alter Maschinen der Technikgeschichte “ plante und mir u.a. Inspirationen aus dem für mich damals besonders interessanten  Reprint de Caus „Von gewaltsamen Bewegungen, Beschreibung etlicher sowol nützlichen alß lustigen Machiner“,1615, holte. Eine Kopiensammlung  von Abbildungen mit  gut durchschaubarer Mechanik dieser Maschinen und auch welcher von z.B. Ramelli oder Leupold  bildete das Grundmaterial für die Schülernachbauten, die schließlich sogar in einer Ausstellung des Rheinischen Landesmuseum Bonn gezeigt wurden.

Viele Jahre später hörte ich von der Heidelberger Ausstellung  „Magische Maschinen“ , 2008, die Salomon de Caus gewidmet war, der damals den Hortus Palatinus des Heidelberger Schlosses anfing zu bauen und Pläne mit Grotten und Automaten aus dem oben genannten Buch dort  verwirklichen wollte, jedoch der Dreißigjährige Krieg machte diesem Projekt von europäischem Rang ein Ende. In der Ausstellung gab es einen mannshohen Nachbau einer Maschine mit dem Titel „Eine lustige Machina, darauff ettliche Vögel singen, wenn sich ein Kautz zu ihnen wendet / und schweigen / wenn er sich von ihnen wiederumb abwendet.“

Der Karlsruher Ingenieur Rüdiger Mach (Mach:idee, Büro für technisch-wissenschatliche Visualisierungen) entwickelte das Ausstellungsdesign und Modelle und dokumentierte vorallem alles auf einer eigenen Webseite:  http://www.salomondecaus.de/index.html

In Rüdiger Machs   YT-Kanal gibt es einen  Ausstellungstrailer und weitere Erklärvideos : hier das fünfeinhalbminütige Infovideo zu Salomon de Caus:


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und hier die oben genannte „Lustige Machina…“:


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Damals war ich glücklich, den Reprint dieses über 400 Jahre alten Buches zu finden und zu kaufen. Heute ist der Zugang problemlos und kostenfrei, da es  Digitalisate gibt, die an jedem Computer zuhause gelesen werden können:

-Die deutsche Ausgabe „Von gewaltsamen Bewegungen…“ , Bayrische     Staatsbibliothek

-Die französische Ausgabe  „Les Raisons des Forces mouvantes…“, ETH Zürich

 

 

 

An Interview with Phillip Huber

Phillip Huber ist ein sehr namhafter Puppenspieler der USA , der ein wahrhafter Künstler des Marionettenspiels ist und übrigens mit einem eigenen Kapitel in Ellen Rixfords Superbuch bedacht wurde. Er tritt jetzt als Figur „Paul the Dog“ im Musical „Darling Grenadine“ im Marriott Theatre, Chicago, auf. In diesem Interview spricht er über seine Entwicklung als Puppenspieler und ab 11.30 speziell zur Marionettentechnik seiner Hundefigur:


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Survival Research Laboratories im MOMA,SF


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Die legendäre kalifornische Truppe um Mark Pauline machte hier  vor Kurzem eine Maschinenkunstperformance im MOMA, San Francisco.

Und hier in der Marlborough Gallery im Chelsea-Viertel in Manhattan vor etwa einem Jahr:


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Walter Dahler (CH): Seifenblasenbär

Ich hatte das Glück am vergangenen Wochenende im Rüdesheimer Automatenfestival dem namhaften Restaurator von mechanischen Musikinstrumenten und Erbauer von figürlichen Automaten, Walter Dahler aus Bözberg bei Zürich, persönlich zu begegnen. Er zeigte mir einen Seifenblasenbär, der münzbetätigt seine kleine mechanisch diffizile Schau abspielte. Eine Variante mit zusätzlichem Bärenkind fand ich auf YT:


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