Vincent Chaz: ART BRUT / Une histoire animée

Ganz im Stil der Graphic Motions der Monthy Python Filme der Siebziger geht es in diesem Sechseinhalbminüter von Bruno Decharme  und  Vincent Chaz (Animationen) gleichsam im Parforce-Ritt durch die Kunstgeschichte der Art Brut. (Gefunden in der Webseite „abcd“, einem encyklopädischen Kompendium des französischen Art Brut Sammlers und  Experten Bruno Decharme)

https://abcd-artbrut.net/films/art-brut-une-histoire-animee/

Salomon de Caus: Maschinenbuch der Spätrenaissance

In einem französischen Blog las ich einen Artikel über diesen interessanten Ingenieur der Wende des 16. zum 17.Jahrhundert. Ich hörte zum erstenmal vor etwa 40 Jahren von ihm, als ich ein Unterrichtsprojekt zu „Holzmodelle alter Maschinen der Technikgeschichte “ plante und mir u.a. Inspirationen aus dem für mich damals besonders interessanten  Reprint de Caus „Von gewaltsamen Bewegungen, Beschreibung etlicher sowol nützlichen alß lustigen Machiner“,1615, holte. Eine Kopiensammlung  von Abbildungen mit  gut durchschaubarer Mechanik dieser Maschinen und auch welcher von z.B. Ramelli oder Leupold  bildete das Grundmaterial für die Schülernachbauten, die schließlich sogar in einer Ausstellung des Rheinischen Landesmuseum Bonn gezeigt wurden.

Viele Jahre später hörte ich von der Heidelberger Ausstellung  „Magische Maschinen“ , 2008, die Salomon de Caus gewidmet war, der damals den Hortus Palatinus des Heidelberger Schlosses anfing zu bauen und Pläne mit Grotten und Automaten aus dem oben genannten Buch dort  verwirklichen wollte, jedoch der Dreißigjährige Krieg machte diesem Projekt von europäischem Rang ein Ende. In der Ausstellung gab es einen mannshohen Nachbau einer Maschine mit dem Titel „Eine lustige Machina, darauff ettliche Vögel singen, wenn sich ein Kautz zu ihnen wendet / und schweigen / wenn er sich von ihnen wiederumb abwendet.“

Der Karlsruher Ingenieur Rüdiger Mach (Mach:idee, Büro für technisch-wissenschatliche Visualisierungen) entwickelte das Ausstellungsdesign und Modelle und dokumentierte vorallem alles auf einer eigenen Webseite:  http://www.salomondecaus.de/index.html

In Rüdiger Machs   YT-Kanal gibt es einen  Ausstellungstrailer und weitere Erklärvideos : hier das fünfeinhalbminütige Infovideo zu Salomon de Caus:


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und hier die oben genannte „Lustige Machina…“:


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Damals war ich glücklich, den Reprint dieses über 400 Jahre alten Buches zu finden und zu kaufen. Heute ist der Zugang problemlos und kostenfrei, da es  Digitalisate gibt, die an jedem Computer zuhause gelesen werden können:

-Die deutsche Ausgabe „Von gewaltsamen Bewegungen…“ , Bayrische     Staatsbibliothek

-Die französische Ausgabe  „Les Raisons des Forces mouvantes…“, ETH Zürich

 

 

 

An Interview with Phillip Huber

Phillip Huber ist ein sehr namhafter Puppenspieler der USA , der ein wahrhafter Künstler des Marionettenspiels ist und übrigens mit einem eigenen Kapitel in Ellen Rixfords Superbuch bedacht wurde. Er tritt jetzt als Figur „Paul the Dog“ im Musical „Darling Grenadine“ im Marriott Theatre, Chicago, auf. In diesem Interview spricht er über seine Entwicklung als Puppenspieler und ab 11.30 speziell zur Marionettentechnik seiner Hundefigur:


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Survival Research Laboratories im MOMA,SF


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Die legendäre kalifornische Truppe um Mark Pauline machte hier  vor Kurzem eine Maschinenkunstperformance im MOMA, San Francisco.

Und hier in der Marlborough Gallery im Chelsea-Viertel in Manhattan vor etwa einem Jahr:


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Walter Dahler (CH): Seifenblasenbär

Ich hatte das Glück am vergangenen Wochenende im Rüdesheimer Automatenfestival dem namhaften Restaurator von mechanischen Musikinstrumenten und Erbauer von figürlichen Automaten, Walter Dahler aus Bözberg bei Zürich, persönlich zu begegnen. Er zeigte mir einen Seifenblasenbär, der münzbetätigt seine kleine mechanisch diffizile Schau abspielte. Eine Variante mit zusätzlichem Bärenkind fand ich auf YT:


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Axel Hindberg: TV-Portrait von 1990

Axel Hindberg , der dänische Multikünstler, erhielt 1990 ein Filmporträt von Ole Henning Hansen, das seine Begabung als Erfinder und Gestalter von mechanischen Holzskulpturen zeigt. Den Hinweis auf das wunderbare Schaffen dieses Mannes bekam ich vor vielen Jahren dankenswerterweise von Kristine Suhr (DK), die ihn sogar persönlich kannte und ihn zuletzt noch vor seinem Tod 2007 besuchte. Ich bin sehr froh, daß ich nun den YT-Link zum TV-Porträt  bei Poul Kattler gefunden habe , der auch einige mechanische Holzskulpturen Hindbergs als Ausschnitte aus diesem Video in seinem YT-Kanal  zeigt. Auch ein Highlight  der Werke Hindbergs sind die Rampwalker, die aber mit einer Ausnahme nur im ganzen Film (siehe unten) zu sehen sind :


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