Harlekin-Automat, um 1700, Weimar


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Er ist in der Kunstkammer der Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Weimar, zu finden . Im Infotext heißt es dazu: „Ein besonderes Meisterstück mechanischer Kunst ist der sogenannte Harlekin. Wird der Musikautomat mit Hilfe des seitlich angebrachten Schlüssels aufgezogen, beginnt die fast kleinkindgroße Figur zu trommeln, hebt den Kopf und blickt im Raum umher.
Diese mechanischen Kuriositäten waren besonders im 18. Jahrhundert in Fürstenhäusern beliebt. Sie zeigen den seit der Antike bestehenden Wunsch des Menschen, sich selbst ein mechanisches Abbild zu schaffen.“

Die Weimarer Kunstkammer

Rotsch Weber (CH): frische Fischer


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Der Goldschmied und Automatist  aus dem Schweizer Aargau hat hier ein sehr skurriles Automaton geschaffen, indem er einfach die Verbindung Person /Ware ausgehend von dem Wortspiel eines einzigen zugefügten „r“ vertauschte.

Zur  Webseite des Künstlers: https://www.rotsch-o-mat.ch/

Hier noch ein Kurzporträt des Künstlers anläßlich eines Schmuckkurses.


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Taki Magnoul: Merry Christmas

Der diesjährige ultimative Seasonal Greetings Automat stammt vom Lütticher Künstler Taki Magnoul („Taki Machines“):

Merry Christmas!

Mr Random has hands!

Gepostet von Taki Machines am Montag, 24. Dezember 2018

Die monumentale holzgeschnitzte mechanische Krippe von Josef Probost

Ca. 120 km östlich von Prag kann man die über hundert Jahre alte Krippe im Krippenmuseum von Trebechovice pod Orebem bestaunen , die nach umfänglicher Restauration in alter Pracht wiedererstanden ist. Sie ist 1999 in den obersten Rang kulturellen Nationalerbes Tschechiens gehoben worden . Erste Impressionen gibt es in diesem Kurzvideo auf englisch und auf einem zweiten etwas längeren Video hinter diesem Link :  https://www.ceskeapolskebetlemy.cz/en/probosts-christmas-crib/  Scrollt man die Seite ganz nach unten, kann man weitere berühmte mechanische Krippen des Landes anklicken und in Videos in Betrieb sehen.


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Eine ausführliche 20-Minuten-Doku hat das Museum auf  deutsch herausgebracht:


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Mechanische Biedermeier-Glückwunschkarten im Wiener Auktionshaus DOROTHEUM

Im vergangenen Frühjahr kam von den Erben eine Sammlung aus dem Nachlass des Kunst- und Musikalienhändlers Joseph Eder /Jermias Bermann, Wien , im Dorotheum zur Auktion. Das über 200 Jahre alte Konvolut enthielt eine Reihe von mechanischen Glückwunschkarten der o.g. Produzenten, die im Dorotheum Webkatalog einzeln ab Lot 252 aufgeschlagen werden können (siehe Abb.).  Die  abgebildete Karte (Lot 258) trägt als Titel den Vierzeiler  „Das Köpferl hängest Du,/ Ich weiß schon was Dir fehlt / Ein Weiberl möchtest Du, / Du armes Zeiserl, gelt ?“

 

Thomas J. Kuntz: Wild West Mystic Madam

Es ist eine gerade beendete Auftragsarbeit des einzigartigen Automatisten aus Kalifornien. Man achte auf die Details, wie z.B des Bildes rechts oben im Hintergrund, das zum Scherz auch noch animiert wird.  Thomas Kuntz schreibt dazu:  „“Wild West Mystic Madam” …this is what I call a (safety edit) in case I never get to shoot it properly before it leaves my shop for good.I hope you enjoy it!“ (Via FBautomata…)

“Wild West Mystic Madam” …this is what I call a (safety edit) in case I never get to shoot it properly before it leaves my shop for good.I hope you enjoy it!

Gepostet von Thomas Kuntz=Haxanthrobo am Sonntag, 23. Dezember 2018

Sprice Machines: Couch Potato Machine

Hinter Sprice Machines steckt der Kalifornier Steve Price aus San Diego, der einer der führenden Köpfe der Domino-Szene ist und inzwischen mit seiner eigenen gleichnamigen Firma seine überaus kreativen Produkte für Medien und Werbung verkauft: Hier eine 2-minütige, atemberaubende Kettenreaktion:


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The Clepsydra of the gazelles von Al-Muradi

Es handelt sich dabei um eine Wasseruhr mit Automaten aus der Hochzeit arabischer Wissenschaft und Technik (um 1000), die  der maurische Ingenieur Al-Muradi in Toledo in seinem Buch „Book of Secrets“ beschreibt. Al-Muradi gehört im Gegensatz zu Al Jazari, der ca. 200 Jahre später wirkte, zu den weniger bekannten Technikern, was auch erklärlich ist , weil sein  unschätzbar wertvolles Buch erst vor einigen Jahrzehnten in  Florenz entdeckt wurde. Der Uhrmacher und Uhrenhistoriker Eduardo Farre aus Barcelona hat diesen Uhrenautomaten genauer beschrieben und auch Modelle für das Madrider Technikmuseum MUNCYT geschaffen. Hier sein Artikel: http://www.eduardfarre.com/pdf/EFarre_CGacelas.pdf

Das Modell verdeutlicht die Hydraulik , die die automatische Szene zu jeder vollen Stunde abspielen läßt. Es gibt ein kurzes Video , welches diesen Moment einfängt, jedoch nicht zum vollen Verständnis führt: https://www.flickr.com/photos/juanalcor/7026276729

Und hier ein Video zur Bedeutung und Bearbeitung des Book of Secrets  von Al-Muradi:


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Luxusautomaton „Kelys & Chirp“

Ein Gegensatz, wie er kaum größer vorstellbar ist: die aus edelsten Materialien gefertigte Schildkröte spaziert behäbig über den Tisch, wobei sich ein oberes Feld des Panzers öffnet und ein Miniaturvögelchen herausklappt, um sein Zwitscherliedchen anzustimmen. An der Konstruktion war Nicolas Court beteiligt, siehe auch das Kapitel „Kunstmechanik“. Will man es erwerben, so sollte man auf 50.000 Dollar zurückgreifen können.


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