Streichelmaschine

Thompson Woodworks zeigt ein viral gewordenes Kurzvideo  mit dem Kommentar „Humans have massage chairs so why shouldn’t dogs get petting machines?“


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Hinter Thompson Woodworks steckt auch der Erfinder des Michigan Beer/bzw.Wine Chair. Anläßlich der kürzlichen Extremkälte dort hat er seine Erfindung etwas modifiziert:


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Das Thema Streichelmaschine wurde auch schon früher aufgegriffen. Hier ein Werk von John Reed, die Cat Petting Machine , die er für eine Diplomarbeit 1987 baute.


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Morris Museum, Morristown ,NJ,: Vorschau auf die kommende Ausstellung

Der Videotrailer verrät uns die Teilnehmer der 2.Folge der vierteiligen Ausstellungsreihe „A Cache of Kinetic Art: Simply Steampunk“, die im Morris Museum am 15.März startet und bis zum 11..August läuft. Es wird auch wieder eine Katalogbroschüre erscheinen.

https://morrismuseum.org/wp-content/uploads/2018/06/2019-Simply-Steampunk-Exhibition-Prospectus.pdf


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Die 12 ausstellenden Künstler sind:  David Bowman, Chris Cole, Ken Draim, Kyle Dries, Bradley Litwin, LoHiFi Productions (Chris Little + Theofani Pitsiavas, Kenneth McBain, Mike Richison, Will Rockwell, Walter Rossi, Matthew Steinke.

Nun auch Helmut Lindemann’s Kugelorchestrion als Bewegtbild

Großer Dank an Helmut Lindemann, der mir heute dieses Video schickte, das nun auch die Dimension von Bewegung und Klang dieses imposanten kinetischen Kunstwerkes übermittelt und damit meinen Bericht vom 3.Januar 2019 vervollständigt und im Blogsinne mit Leben erfüllt !


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Ich wiederhole die Beschreibung  von Helmut Lindemann aus meinem ersten Artikel dazu:

„Es gibt eine Orgel mit drei Pfeifen, die durch 12 V Druckgeneratoren zum Aufpumpen von Luftmatratzen mit dem nötigen Wind versorgt werden. Ein Schlagwerk bei dem drei Klöppel auf zwei Holzkisten schlagen und ein Klöppel auf vier Saiten über einem Resonanzkörper schlägt, dann ein Blech das rattert und eine ordinäre alte Haustürklingel. Diese vier „Instrumente“ werden durch Schalter in den Wippen der Kugelbahn aktiviert. Also haben wir es hier, anders als bei meinen früheren Kugelbahnen, mit einer Verknüpfung von Mechanik und Elektrik zu tun. In der Kugelbahn selbst gibt es noch ein Aluminiumrohr, durch das öfter mal eine Kugel läuft, das ist dann das fünfte „Instrument“. Nun, da die Bahn wieder hier ist, habe ich noch eine zusätzliche Konstruktion eingebaut, die alle „Instrumente“ hin und wieder zusammen erklingen lässt. Zu diesem Ereignis erschallt dann noch zusätzlich die Glocke aus einem alten Wählscheibentelefon, gegen die wechselweise zwei Kugeln schlagen. Es geht hier nicht um Musik und Rhythmus sondern um Spaß an mehr oder weniger melodischem Krach. Es gibt Experimentalmusiker, die das mögen, ich auch. Wenn die Orgel orgelt und wenn das Schlagwerk schlägt, ruht der Rest der Konstruktion für ca. eine Minute, dann geht es weiter zum nächsten Ereignis. Die Kugeln werden durch eine elektrisch betriebene Mechanik immer wieder nach oben gefördert, so läuft das ganze Spektakel ad infinitum, bis jemand den Stecker der Netzteile zieht.  Der Korpus der Kugelbahn misst 125 cm x 180 cm x 75cm (H,B,T), und die „Instrumente“ können unabhängig vom Kugelbahnkorpus aufgestellt werden und sind nur durch Kabel mit ihm verbunden.“

Da Vinci 500, FH Bielefeld

In diesem Jahr jährt sich der Todestag des Jahrtausendgenies Leonardo am 2.Mai zum 500. Male. Das ist Anlaß für eine Reihe von Sonderausstellungen  berühmter Museen in Europa (Uffizien/Florenz, Buckingham Palace/London, La Sucriere/Lyon, Museo die Arte Antica + Castello Sforzesco + Pinacoteca Ambrosiana, Mailand, Louvre/Paris).

Für uns hier in Deutschland gibt es speziell für die an Leonardos Erfindungen  Interessierten das Projekt Da Vinci 500 der Fachhochschule Bielefeld, das eine Sammlung von meist interaktiven Maschinenbaumodellen enthält , die einerseits Lehrmittel für die Studenten und andererseits Objekte für Wanderausstellungen sind. Das vom nun emeritierten Prof.Dr. Horst Langer begründete Projekt wird als Da Vinci Manufactur von Prof.Dr. Thorsten Jungmann in Bielefeld weitergeführt. Momentan läuft eine Ausstellung dieses Projekts im Museum Minden noch bis 28.April. Eine  weitere Ausstellung startet am 25.Februar in Düsseldorf und am 3.März in Stade (Infos über diese Ausstellungen hier !)

Eine  frühere Ausstellung  gab es vor 2 Jahren in Wels, Österreich, deren Eröffnung hier im Video gezeigt wird. Die für uns interessanten Modelle sind ab 3.10 zu sehen:


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TheInventions11: Episode 9 (Pendulums)

Joel Yantha, der junge Kanadier, der hinter dem Pseudonym TheInventions11 sich verbirgt, ist einer der Spitzenkünstler der Dominoszene, die ich die „Maschinisten“ unter den Kettenreaktionskünstlern nenne. Hier präsentiert er ein neues geniales Werk, an dem er mehrere Monate gebaut hat. Welcher Erfindungsreichtum und welches Level !


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Blackheart Orchestra’s (UK) Musikvideo besteht aus Szenen des Theatrum Mundi von Martin Gobsch

Puppenschnitzer Martin Gobsch aus Erfurt hat ja seine Werkstatt in bester Lage Erfurts auf der Krämerbrücke. Dort entdeckten die Musiker der englischen Band Blackheart Orchestra  Martin Gobsch’s münzbetätigten Märchenautomaten höchster Qualität, dessen Thema zum einzigen Inhalt des Musikvideos wurde. Die Band dazu im Dez.2017  u.a. in ihrem YT-Begleittext:

„We created this video whilst on tour in Germany last month after we spotted a beautiful puppet-makers shop on Krämerbrücke, Erfurt.In the shop window is a mini Theatrum Mundi where for the price of just €1 the Story of Snow White is brought to vibrant life, we both instantly thought of our song Wake Up!  The video was shot and edited on an iPhone through the glass of the shop window late one night. Total budget: €8! We hope you enjoy.“


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Al Conqergood: The Captive

Al Conquergood erinnert sich an einen kleinen Jungen der einen großen Frosch fing und ihn in eine Glasflasche steckte, ihm dabei noch etwas Wasser und einige Kieselsteine dazu gab.  Conquergood erzählt diese Geschichte allerdings aus der Sicht des unglücklichen Frosches, der ungeduldig mit dem rechten Fuß auf den Boden tapst, die Augen rollt und kurzatmig nach Luft schnappt. Und mit dem Kieselstein klopft er an die Innenwand des Glases, um die Passanten auf sich und sein trauriges Schicksal aufmerksam zu machen.

Wie immer gibt es auf seiner Webseite einen ausführlicheren Bericht über das Making Off: https://www.conquergoodcreative.com/the-captive.html


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Wolfgang von Kempelen’s Sprechapparat

Das Deutsche Museum München besitzt einen solchen Sprechapparat, wobei man nicht genau weiß, ob es ein Original von Kempelen ist, jedoch es ist zumindestens aus dieser Zeit um 1800. Ein Forschungsprojekt unter Leitung von Silke Berdux führte zu Experimenten der Spracherzeugung mithilfe eines heutigen Nachbaus. Das wurde in einer Ausstellung 2016/17 dokumentiert.


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Google Arts and Culture  gibt ebenfalls einen Report über das Projekt. Es ist ein graphischer Leckerbissen ! https://artsandculture.google.com/exhibit/4wIC7hLe64FKJA?hl=de

Dr. Fabian Brackhane ist Sprachwissenschaftler und hat innerhalb der Universität Saarbrücken ebenfalls diesen Sprechapparat untersucht und nachgebaut. In einer 100-seitigen Arbeit legt er seine Forschungergebnisse vor, die ein tieferes Verständnis der mechanischen Erzeugung des Sprechvorganges ermöglichen: https://core.ac.uk/download/pdf/83653169.pdf   Hier auch sein Modell, das wie alle Modelle dieser Art, nur wenige Worte erzeugen können und klingen wie Babys, die zum erstenmal zu sprechen versuchen.


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Ein Kommentator schreibt dazu „More understandable than New York subway announcers“