Roman Booteen: Coins with a secret

Coins with a secret.

Engraving coins in "hobo nickel" style. ?✌ via Roman Booteen,instagram.com/romanbooteen

Gepostet von Smart is the New Sexy am Mittwoch, 1. August 2018

Roman Booteen (Jekaterinburg, Russland) ist bekannt für seine unkonventionellen Münz- bzw. Medaillen-Schöpfungen. Ganz außergewöhnlich sind dabei die kinetischen Spezialitäten. (Via Miho Kitagawa, FBautomata…)

Großer Artikel über die Geschichte der Automaten von Lisa Hix in CW

Maillardet’s Automaton, Franklin Institute Science Museum, Philadelphia

Lisa Hix schrieb einen ausführlichen und reichhaltig mit Bildern und Links versehenen Artikel in Collector’s  Weekly über die Automatengeschichte von den antiken Anfängen der hellenistischen Kultur über die Hochkultur der Araber , der Renaissance, die Meister des 17.-19.Jahrhunderts, das Golden Age of Automata um 1900 und schließlich die Neoautomatisten um das Cabaret Mechanical Theatre (London 1982-2000), die weltweit für eine Renaissance der figürlichen Automaten  sorgten.  Heute jedoch gehen die Hauptimpulse dieser Szene vom Museum Morristown, New Jersey, aus, wo 2016 und in diesem Jahr die AutomataCon stattfand, ein Welttreffen der Künstler, Sammler, Enthusiasten, Museumsleute und Autoren, die etwas mit Automata zu tun haben. (Thanks to Jere Ryder, FBautomata…)


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Claudius de Cap Blanc: Musée de l’Affabuloscope in Mas-d’Azil (Südfrankreich)

Der Architekt im Ruhestand  M.Malbec entdeckt den Künstler , der in großen finanziellen Schwierigeiten steckte, 2016 und wird zu seinem Förderer und Betreiber des Museums, das nach Renovierung im Frühjahr dieses Jahres neu eröffnet wurde. Hier einen Ausschnitt aus der Webseite:

Nachdem Claudius Cap Blanc die Welt bereist und viele Berufe ausgeübt hatte, kehrte er Anfang der 90er Jahre in sein Ariège-Land zurück, um auf einer Fläche von 1500 m² seinen „idealen Palast“ zu schaffen. Seit einigen Jahren mit finanziellen Schwierigkeiten konfrontiert und bemüht, seine Arbeit zu schützen, schlägt Claudius M. Malbec, der in den Bann dieses Werkes geraten ist, vor, den größten Teil seiner Arbeit mit mehr als 600 Werken zu kaufen . Fantastische Maschinen, handwerkliche Objekte eines imaginären Volkes, archäologische Spuren eines erfundenen Mythos, monumentale Kunstwerke, illustrierte Dokumente, philosophische Texte von seltener Qualität: Es ist eine Welt von großem Reichtum, die es ist verdient es, mit Respekt bewertet zu werden

.Ein Teil seiner meist hölzernen Arbeiten sind im Erdgeschoß  im „Maschinensaal“ versammelt. Es gibt zu seinen Erfindungen viele Fotos auf seiner Webseite, jedoch keine Vorführungen der Maschinen in Bewegtbildern, nur ein Video, in dem der Künstler monologisch und versunken in seine Gedankenwelt einen  siebeneinhalbminütigen Rundgang durch sein Museum macht.


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Johannes Schmitz: Metropolis

Johannes Schmitz (Bremen, Webseite Murmelwelt )  hat ein neues Meisterwerk gebaut, welches in Größe und Komplikation neue Maßstäbe setzt. Er schreibt dazu im YT-Infotext: „Eine einzige Kugel wird am Start angestoßen und schon nach wenigen Augenblicken rollen zahlreiche Murmeln gleichzeitig durch die Bahn. Insgesamt sind 39 Kugeln an dem Geschehen beteiligt und nicht alle sind einfache Glasmurmeln.“ Da ist Viralität und Webweltruhm eine natürliche Folge: nun sind es bald anderthalb Millionen Klicks !


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Zwei Großprojekte experimenteller Archäologie: Bauen im Mittelalter

Im WDR 5 hörte ich heute morgen ein Feature von Jane Höck über den aktuellen Stand  der Arbeit am Campus Galli bei Meßkirch (30 km nördlich vom Bodensee), wo ein karolingisches Klosterdorf neu entsteht, aber ausschließlich mit den handwerklichen Fähigkeiten und Werkzeugen der Bauleute vor 1200 Jahren, wobei erstere mühselig wiedererlernt werden müssen, da das Wissen darum oftmals verlorengegangen ist.


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Der zweite Ort eines Großprojektes zu diesem Thema „Bauen im Mittelalter“ liegt im Odenwald bei Osterburken und heißt Adventon, wo eine ganze Stadt um 1200 entstehen soll. Nur ist hier das Konzept etwas mehr in die Richtung eines „Histotainment Parks“ ausgestaltet, wie  die Veranwortlichen unter der Leitung des umtriebigen Michael E.Wolf  ihr Projekt auch selber nennen. Ein Halbstünder des SWF zeigt uns dieses Projekt genauer:


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Tim Douglas: Dracula Automaton

Automatakünstler  Tim Douglas (UK) hat ein neues Stück vorgelegt, bei dem sich ein Sarg aus der Grube hebt und den Deckel öffnet. Dracula wird sichtbar, hebt und wendet seinen Kopf, als er die aufgehende Sonne sieht, um angewidert wieder in der Erde zu verschwinden.


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Hier gibt es weitere Blogartikel zu Tim Douglas Werken.

Straßenmusiker Javier Meneses, Chile, und seine Pianistenpuppe

Der Geiger Javier Meneses spielt im Duett mit seinem Pianisten, eine Puppe, die er mit Fußpedalen steuern kann. Das Ganze gibt mir manche Rätsel auf, so die Verbindung von Fußpedal zur Puppe oder die Erzeugung des Pianotones, die scheinbar interaktiv wandelbar ist .


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BBC 1977: Über die Whirligigs von Jack Wild

Roger Olive teilt uns über FB Mechanical Adventures dieses über 40 Jahre alte TV-Fundstück aus den BBC-Archiven mit, in dem der Vorgarten des Jack Wild an der Straße nach Watlington (UK) gezeigt wird, in dem es nur so von Whirligigs wimmelt.

1977: Nationwide: Jack Wild's Windmills

#OnThisDay 1977: When the way to Watlington was windy, it was well worth waiting to watch Jack Wild's wonderful windmills working. #TBT

Gepostet von BBC Archive am Donnerstag, 26. Juli 2018

 

Gavin Pryke: Ladenschilder zu Automaten, Nantes, FR

Wie ich bei Philsing lese , nimmt Gavin Pryke wieder am diesjährigen Kulturfestival „Voyage à Nantes“ (30.6.- 26.8.2018) mit mechanischen Ladenschild-Skulpturen  in der Rue Marechal-Joffre teil: „Suivez la chronologie d’un couple amoureux, racontée en 13 chapitres“. Man darf auf das erste Video gespannt sein !

Vor zwei Jahren erwähnte ich seinen damaligen Beitrag schon, aus dem dieser Film stammt:


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