Die Werke der 9 Finalisten des Meggendorfer-Preises 2018

Ende September , wenn die Movable Books Society nach zwei Jahren ihre neue Tagung in Kansas City abhält, entscheidet sich, wem der Meggendorfer-Preis zugesprochen wird, die wertvollste Auszeichnung, die es für ein gutes Popupbuch gibt.

Auf der sehr informativen holländischen Webseite  „Best Pop-Up Books“ lese ich, daß sich der Popupkünstler Shawn Sheehy die Mühe gemacht hat, eine Kompilation mit den Werken der 9 Finalisten zusammenzustellen, die sich lohnt auf YT anzuschauen (20 min).  Alle Bloglesenden sind herzlich eingeladen, einen Gewinnertip als Kommentar bis zum 1o.August hier abzugeben ! Diejenigen, die richtig getippt haben , werden mit Namen genannt, wenn ich die Entscheidung Ende September hier mitteile.


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Metamorphotische Klappkarte von Peter Dahmen

Anläßlich des 25.Geburtsjahres der Movable Book Society (MBS) hat sie einen Wettbewerb für Popupbuchgestalter und Paperengineers ausgeschrieben, an dem solche aus aller Welt teilnahmen, um für das Buchprojekt „A to Z, Marvels in Paper Engineering“ je einen Buchstaben des Alphabets zu kreieren.  Es soll im Herbst von der MBS  publiziert werden.

Nun hat zuletzt Peter Dahmen aus Dortmund den Zuschlag für seinen Buchstaben C bekommen, für den er eine Metamorphose von der Ziffer 3 zum Buchstaben C konstruierte, eine elegante Idee, weil ja C der dritte Buchstabe im Alphabet ist. Bewunderungswert, welche Mechanik er dafür erfindet !


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Sandy’s Arcade, Los Angeles

Sandy Lechtick besitzt eine Riesensammlung von Automaten, die er allerdings nicht öffentlich als Museum zugänglich gemacht hat. Aber man bekommt über seine Webseite einen ersten Eindruck :

„Sandy Lechtick has built one of the most stunning Penny Arcade collections in the Nation.  With his interest in 1920’s-1950’s coin-operated machines, he has assembled an unusual and extremely eclectic collection of rare Fortune Tellers such as the Cleveland Grandma, Roovers Puss n Boots, Donkey and Madam Zita; shooting galleries, early popcorn and peanut machines, games of skill and strength, boxing and chin-up machines, Clam Shell Mutoscopes and 1940’s electro-mechanical World War II games.
 
His interests have grown in mechanical advertising window displays, automatons and Baranger Motions. His collection includes 1900’s Page Turners, Page Lifters, automated clowns, musicians and magicians. He recently acquired a most unusual 1920’s “Bell Boy”  which one might find in a 1930’s Theatre.
 
The third leg of the collection is mechanical automatic music devices which include a Mills Panoram, Ramey Banjo Orchestra, Mills Violano Virtuoso, player pianos, Scopitones and jukeboxes.“

Eine Dreiviertelstunde Fördertechnikwahnsinn

Dieses Video über die GBC  LEGO  Brickworld  Chicago zeigt uns eine neue Ausgabe einer kürzlich stattgefundenen Great Ball Contraption, die auch noch einen Weltrekord beansprucht. Was aber viel entscheidender ist, daß hier diese LEGO-Enthusiasten immer wieder neue Möglichkeiten von Kugellift und -Transport erfinden und diese zu einem Kreislauf zusammenschließen, überwältigend !


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Goldbergeske Whisky-Kredenzmaschine

Anton Wewecz Soedibjo erwähnt auf FBautomata… diese Maschine, die in 85 Sekunden 2 Gläser Whisky der Luxusmarke Chivas 18 ausschenkt. Wie Tom Haney in einem Kommentar dazu mitteilt, stammt diese Kredenzmaschine von den Werbekreativen des Londoner  Studios Nicholas Alexander.


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Crazy Contraption im Musikvideo „Whale Song“ von Modest Mouse

Ich stieß gestern eher zufällig auf dieses Musikvideo, das am Anfang und Ende diese interessante mechanistische Gerätschaft vorführt. Bei näherer Betrachtung des Begleittextes stellte ich fest,  daß dabei der Videoproduzent „Bent Image Lab“  Ben Hopson  als Schöpfer dieses Gerätes nennt, den ich mehrfach hier schon im Blog erwähnte. Er ist mit der von ihm entwickelten Disziplin „Kinetic Design“ Hochschullehrer an dem berühmten Brooklyner Pratt Institute.

Und jetzt das für mich etwas Befremdliche, ich hatte dieses Video komplett vergessen, obwohl ich es in der Frühzeit dieses Blogs schon vor 9 Jahren einmal hier erwähnt hatte !

 

Simon Blades‘ exploding sculpture

Auf FBautomata..  stellte Simon Blades kürzlich eine figürliche Skulptur vor, die die Fähigkeit hat, in viele Teile auseinander zu bersten und wieder sich zusammenzufügen. Er hat sie für eine Filiale der Ripley-Läden in USA geschaffen. „Ripley’s Believe it or Not“ ist eine Art Kuriositätenkabinett, das in den USA recht verbreitet ist.

This went to Ripley's in USAMore work than people realize!

Gepostet von Simon Blades am Freitag, 1. Juni 2018

Diese Skulptur erinnert mich natürlich an den berühmten Yellow Chair von Arthur Ganson, von dem übrigens das Science Center PHAENO in Wolfsburg auch eine Kopie besitzt.


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Catherine Heyman et Dominique Corbin : Mécaniques Amusantes

Die Automata-Liebhaber der Region Paris können es sich schon einmal in ihren Kalender schreiben:   vom 12.-bis 18.September 2018 stellt das Künstlerpaar Heyman/Corbin in der Pariser Galerie 43 ihre mechanischen Schöpfungen aus.  Hier der zugehörige Flyer:

Quelle: Dominique Corbin’s Webseite , Blog des mécaniques animées

Carlos Zapata: Chicken House

Dieser witzige fliegende Eierhändler, der seinen Produktionsbetrieb gleichsam auf dem Gepäckträger seines Lastenfahrrads immer mit sich führen kann, ist als Video nun schon 5 Jahre alt und mir erst heute untergekommen. Carlos Zapata gehört zu den großen Automatisten Cornwalls, dieses für unser Thema so gesegneten Landstriches Englands.


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