Marc Mehli: Rapunzel

Der Titel erinnert  an das Märchen  mit dem Herablassen des Haares von Rapunzel.  Der Schweizer Filmemacher Marc Mehli demonstriert und erklärt den erstaunlichen Moulds Effekt mit einer Badkette bei Stefan Grünenfelder (er ist der von mir scherzhaft als Alpenleonardo bezeichnete wundervolle Kugelbahnkünstler aus dem Tessin, über dessen Werke ich hier schon oft berichtete).


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Jean-Francois Oeben: Mechanical Table

Der deutschstämmige Kunsttischler aus Paris war ein Zeitgenosse der Roentgens aus Neuwied , die ebensolche Kunststücke an die Fürstenhöfe Europas lieferten. Dieser Kunsttisch aus dem 18.Jahrhundert wurde vom Gettymuseum genauer untersucht und sein mechanisches Innenleben in den beiden Videos computerunterstützt dokumentiert.

(Via Ola Lundin im FBautomata…)


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Tinkertown , Sandia Park, New Mexico, USA

Tinkertown ist das Werk des Künstlers Ross Ward (2003 gestorben), das er in über 40 Jahren mit Schnitzen , Sammeln und Bauen geschaffen hat und das heute als Museum von seiner Frau Carla Ward verwaltet wird.


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Es hat eine reichhaltige Internetpräsenz. Ich erwähne zwei Artikel hier: 1) ALIBI: Quirky Doesn’t Begin to Cover It, von Joshua Lee und 2) SPACES-Explore Art Environments: Ross and Carla Ward, Tinkertown mit einer 67-Bilder Slideshow.  Und zum Schluß noch ein ausführlicher Rundgang von 25 Minuten:


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(Via Mk Haley, FB automata…)

Bliss Kolb: Brillianter Singvogelautomat

Heute kam ein neues Video von Bliss Kolb aus Seattle heraus, das einen mechanischen Singvogel aus Holz zeigt, welcher in großer Meisterschaft bei Kurbeldrehung kurvenscheibengesteuert seinen Gesang hören läßt und dabei vogeltypische Bewegungen vollführt. Er ist als Wandobjekt montierbar: http://www.blisskolbautomata.com/wooden-heirloom-automata.html#


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Doodle Chaos: The Lucky Yellow Marble

Es ist ein neuer Husarenstreich der jungen amerikanischen Dominokünstler „Doodle Chaos“, über die ich schon zweimal hier berichtete und die mit dieser Arbeit wieder eine hochkomplexe Kettenreaktion im Kaplaminostil vorlegen.


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Whitney Museum , NYC : Conserving Calder’s Circus

Die beiden Kunstevents des 20.Jahrhunderts, die mich ammeisten beeindruckt, ja geflasht haben, sind Fischli/Weiss‘ „Der Lauf der Dinge“ und Calders Circus. Beide sind als etwa halbstündige Videos der Nachwelt erhalten. Den CC habe ich in meinem Blog auch mehrmals erwähnt, allerdings habe ich das 13-minütige Video über die Restaurierungsarbeiten am CC , das vor 5 Jahren publiziert wurde, noch nicht bedacht. Dank der Erwähnung von Miho Kitagawa im FBautomata.. hole ich das hiermit nach !


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Im Begleittext heißt es dazu :  „In this video, Whitney conservators Carol Mancusi-Ungaro and Eleonora Nagy, archivist Anita Duquette, and art historian Joan Simon describe the process of restoring one of the most beloved works in the Whitney’s collection, Alexander Calder’s Circus. The research team enlivens the character of the Circus through contemporary associations and offers a new look at conserving the inherent fragility of the figures that have delighted Whitney audiences for generations.“

Ich verfolge seit vielen Jahren Festivals künstlerischen Puppenspiels weltweit in den Videomedien und habe nie eine  auch nur annähernd vergleichbare Aufführung, wie diese von Alexander Calder, finden können.

Val Macé (FR): Ponyto

Auf FB automata… erwähnt Erial A Secas ein Video aus der Reihe „Rare and Strange Instruments“ in der der französische Instrumentenerfinder Val Macé sein Ponyto vorstellt, eine elektromechanische Klang – und Geräuschmaschine , deren Komposition durch Arduino gesteuert wird, jedoch ausgelöst auf einer Spielzeugklaviatur. Hier seine Webseite mit einem Wimmelbild einiger seiner Projekte: http://www.valmace.com/

Ponyto – Val Macé

Ponyto is a glasses and junk piano based on Arduino, a creation by Val Macé www.valmace.com!More about rare and strange instruments on youtube.com/rareandstrangeinstruments and rareandstrangeinstruments.com

Gepostet von Rare And Strange Instruments am Sonntag, 4. Februar 2018

Zahnradmuseum Geararium und Campylograph / Anita Chowdry

In Surrey bei Vancouver gibt es eine Gruppe von Zahnradenthusiasten, die eine Sammlung von alten Holzzahnrädern oder  Gußmodelle für Zahnräder gesammelt haben. Ihre Sammlung ist noch nicht real zugänglich, jedoch als Webseite ein wahrer graphischer Leckerbissen: http://www.geararium.org/ 

Scrollt man weit nach unten, so stößt man auf eine Zeichenmaschine für geometrische Muster, den Campylographen. Man fand eine Beschreibung im Scientific American von 1903:

Im Text von Geararium wird auf die Verdienste der Londoner  Künstlerin und Bloggerin Anita Chowdry (Visual Artist)  hingewiesen, die sich u.a.  mit diesem Apparat und weiteren alten Zeichenmaschinen  beschäftigte. In dem Artikel „Ingenious machines for drawing curves“ zeigt sie Funde aus dem Archiv des Museums of the History of Science, Oxford, auf und verweist auf Mathematiker, die sich mit diesem Thema befassten.  Anita Showdry hat jedoch auch selber vor 5 Jahren im Auftrag dieses  Oxforder Museums  eine Zeichenmaschine nach dem System eines Harmonographs gebaut, deren Design ganz dem zeitgenössischem viktorianischen Stil angenähert ist. Die Konstruktion beruht auf Pendelbewegungen des Zeichentisches und weiteren Pendeln, die mit dem Schreibkopf verbunden sind. Siehe auch ihren Artikel zum „Iron Genie“  .Und diesem Artikel mit den Stationen des Baus . Dazu gibt es noch ein Video von Josh Jones: