Bike Kite von Tsan Huang Feng (Taiwan)

Taiwanese artist Tsan-Huang Feng has created the "bike kite"

Watch these bikes soar through the sky!

Gepostet von Eyecatcher am Samstag, 5. Mai 2018

Ich hatte früher schon auf den wundervollen taiwanesischen Radfahrer der Lüfte hingewiesen. Hier nun ist dazu ein sehr gutes Kurzvideo auf FB von Culture trip – Eyecatcher zu sehen . (Via Santiago Betancur , FBautomata…) Weitere Drachenvideos findet man auf der taiwanesischen Seite Sanmakite.url.tw

Michelangelo Fornaro : Macchina Arborea

Diese Kugelbahnkonstruktion mitten im Wald – ein größerer Kontrast zwischen Technik und Natur ist kaum denkbar ! Und doch fügt sich dieses Werk harmonisch in seine Umgebung ein. Es wirkt schon fast selbstverständlich , wie der Lauf der Kugel zwischen Ästen und Laubwerk dahingleitet. Dieses Objekt schuf der italienische Künstler  M.Farnaro in Zusammenarbeit mit Matteo Lainati. Ich habe schon im März auf Ihn aufmerksam gemacht, als ich seine Spielskulptur „Macchina da Festa“ erwähnte.


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Eine die Zeit schreibende Armbanduhr aus Japan

Diese als Armbanduhr mächtige Apparatur in Steampunkoptik , die die Uhrzeit schreiben (!) kann, ist keine Neuerfindung, sondern ist technisch der Plotclock nachempfunden, die ich in  einem meiner früheren Artikel auch schon erwähnt habe. Insgesamt kenne ich von früher 4 Konstruktionen mit zeitschreibenden Uhren (siehe diese Blogartikel), wovon für mich die des japanischen Studenten  K/Suzuki die interessanteste ist.


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(Via Fabricio Cabrera, FBautomata…)

Nik Ramage (UK) – Neue Webseite

Maschinenkünstler  Nik Ramage hat seine Webseite erneuert. Sie ist nun graphisch ausgesprochen elegant geworden und so umfangreich, daß man gerne virtuelle Spaziergänge startet, um auch ältere Werkgruppen wieder neu zu entdecken. Die Homepage zeigt eine Slideshow mit 6 großen, den Monitor ausfüllenden Fotos, feine eyecatcher ! Zu seinem Werk heißt es:

„Nik makes sculptural machines that have drifted away from utility and objects that have forgotten their purpose. Some move and others teeter on the edge of movement. They are assembled from found objects, scrap and steel. Each work might embrace paradox or absurdity but is comfortable with it’s own quirks and runs to it’s own logic.“

http://nikramage.com/

In seinen News teilt er uns mit, daß er auch Teilnehmer der renommierten Sommerausstellung der Royal Academy London ist: so zu sehen sein Flag Waver bei 0.40 des Videos mit der Führung des so schön exzentrischen Grayson Perry  .

Ein Beispiel aus dem Projekte-Kapitel ist seine Teilnahme an dem Manchester International Festival 2011 (Music Boxes) mit 10 Noise-Maschinen für Kinder, wie z.B. diese:

 

 

L’Arbre aux Herons, Machines de L’Ile, Nantes

Es ist ein Riesenprojekt und geschätzt 35 Millionen Euro teuer, dieser L’arbre aux Herons (Reiherbaum).  Nathy Filou zitiert im FBautomata… ein Video von  Les Machines:

#ArbreAuxHerons

Contribuez au projet de l'#ArbreAuxHerons sur Kickstarter : à partir de 10 euros, les contributeurs obtiennent un certificat de copartage numérique numéroté, nominatif et signé par les auteurs vérifiable à tout moment sur le site des Machineshttps://www.kickstarter.com/projects/arbreauxherons/larbre-aux-herons-the-herons-tree/description#burningman #makers #makerfaire

Gepostet von Machines de l'Ile de Nantes am Dienstag, 27. März 2018

Das auch mit Kickstarter finanzierte Projekt konnte jedoch nur einen verschwindenden Bruchteil des nötigen Aufwandes einspielen. Die Kickstarterseite gibt uns einen ausführlichen Überblick über das Projekt.

La Galerie ist ein Teil des Ausstellungsgeländes und wird in diesem 10-minütigen Video gut porträtiert: „Les anciens chantiers maritimes de Nantes ont été convertis en galerie des machines. De gigantesques automates inspirés du génie créatif du Nantais Jules Verne. Voici le compte-rendu de deux visites faites en septembre 2015.“


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Ingeborg Micko: Nimm mit Huld die kleine Gabe, PDF

Durch Zufall stieß ich auf einen 24-seitigen Aufsatz der österreichischen Historikerin Ingeborg Micko (Museum Wels), die diesen 2012 für das Jahrbuch des Oberösterreichischen Musealvereines (Linz) schrieb und der  als PDF vorliegt :  https://www.zobodat.at/pdf/JOM_157_0489-0512.pdf

Hier erfahren wir, daß es im Museum Wels eine größere Sammlung dieser um die 200 Jahre alten Liebes-und Freundschaftskarten aus der Epoche des Wiener Biedermeier gibt, die meistens einen zierlichen Zugstreifenmechanismus besitzen, um die dargestellte Szene zu animieren. Wenn man zum ersten Mal eine Originalkarte sieht, kommt man aus dem Staunen nicht heraus, denn diese Karten haben etwa das Format einer halben Postkarte, auf der die gesamte Papiermechanik untergebracht ist ! In der Fachliteratur sind die Abbildungen der Karten oft größer als die Originale, wie übrigens auch hier im Blog.

Ingeborg Micko zitiert in diesem Zusammenhang  eine Korrespondenz von Frau von Eybenberg mit J.W.Goethe  im Jahr 1808:

Als am 18. Dezember 1808 Marianne von Eybenberg Johann Wolfgang von Goethe eine Kollektion von beweglichen Neujahrskarten mit der Bemerkung schickte, „die wann sie gleich keine Kunstproduckte sind, Ihnen doch zeigen werden, daß es uns in Wien nicht an industrieusen Spekulanten mangelt“, dankte der knapp sechzigjährige Goethe überschwänglich: „…Sie müssen sogleich den lebhaftesten Dank empfangen. Die zierlichen, nickenden, bückenden und salutirenden kleinen Geschöpfe sind glücklich angekommen, und haben nicht allein mir, sondern ganzen Gesellschaften, in denen ich sie producirt, viel Vergnügen gemacht.“

Mit Dank an Frau Micko, die mir die Erlaubnis zum Veröffentlichen dieser zwei Motive gab, die jeweils in Start- und Endposition des Ziehstreifens abgebildet sind. Weitere Informationen zu den Motiven und Hersteller finden wir im o.a. PDF des Aufsatzes.

Alle Fotos:    (C) Museum Wels

ERGÄNZUNG:  Videomedien zu diesem Thema sind im Internet recht rar im Gegensatz zur reichlich vorhandenen Fachliteratur. So fand ich die privaten Youtubevideos

1) https://www.youtube.com/watch?v=bt_dO8v94BY&gl=DE&hl=de  

2) https://www.youtube.com/watch?v=CKqSBgFOmW8&gl=DE&hl=de

3) Ausstellung Wien-Museum 2013:  http://collectorsitems.tumblr.com/post/52377450170/i-hope-this-video-will-not-disappear-as-the

4) Larry Seidman Collection mit GIFs :  http://drlar7.tumblr.com/  oder auf Pinterest: https://www.pinterest.de/pin/286119382554590297/?lp=true und

5) Werner Nekes: Media Magica (6 DVD’s)  http://wernernekes.de/00_shop1/index.php?p=productsMore&iProduct=7

 

Über die französischen Knochenschnitzerautomaten von vor über 200 Jahren

Wie ich auf Philsings Webseite sehe, zitiert er Bilder aus dem Auktionskatalog von Marc-Arthur Kohn (Paris, März 2016), in dem zwei solcher Automaten angeboten werden auf den Seiten 122 ff. Es sind fragile über 200 Jahre alte Knochenschnitzereien, die bei Betätigung einer Kurbel zu Leben erweckt werden, und ein teures und exklusives Sammelgebiet darstellen. Sie waren Teil der Sammlung des verstorbenen Dr.Max Tassel, die mit 70 Automaten im genannten Auktionshaus versteigert wurde. Der obige Link zum Katalog verweist auf ein opulentes Werk mit 184 Seiten voller Automaten des Age d’Or.

Danse Scene during the French Revolution (Aus dem Katalog , s.o.)

„Precious little polychrome bone, French made pre-industrial periodhandcrafted at Meru in the Oise. The scene, on two levels, revealfirst on the upper part five figures: a young woman holding a flowergarland face to a large wheel and next to her staying a man whobeats time with his wand , beside them a young couple is dancing.In the center stands an elegant Lady who seems to handle thewheel. On the lower part, four characters take part at each corner ofthe crank mechanism with two dogs sitting on the front. The Scene is moved by the use of a crank placed on the lower level. Very fragile, with small damage and missing parts.“

Anläßlich dieser Versteigerung 2016 hat das Auktionshaus Kohn ein 20-minütiges Video produziert, das diese Automatenschätze der Sammlung Dr. Max Tassel auch in Bewegung zeigt. Die beiden hier erwähnen Knochenschnitzereien sind allerdings nicht mit auf dem Video. Ich vermute mal, daß sie zu fragil und auch etwas defekt waren, wie es in der Beschreibung im Katalog erwähnt wird. (Siehe auch hier  )


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Philsing ist übrigens ein Experte für diese alten Knochenschnitzereien, die auch unter der Bezeichnung „Spinning Jenny“ bekannt sind und vielfach von napoleonischen Kriegsgefangenen handgefertigt wurden. Er hat dafür eine eigene Webseite: http://napoleonic-pow.blogspot.com/2018/04/qui-fabrique-les-plus-belles-spinning.html

Physiker-Spielchen

Quelle: Physics-Astronomy.com   (Danke, Peter Glaser,FB)

When a physicist gets bored!!!

When a physicist gets bored!!!

Gepostet von Physics-Astronomy.com am Donnerstag, 3. Mai 2018

 

School of Machines, Berlin 2018

School of Machines July Mechatronic Games course teaser vid

Come learn mechatronic games this July from these brilliant humans! We’ll be building playful experiences through creative coding, working with electronics and building physical installations! Here’s a sneak peek from teachers Kati Hyppä and Niklas Roy. APPLY HERE: http://schoolofma.org/winners-and-losers/#arduino #raspberrypi #tech #technology #creativetech #processing #electronics #DIY #mechatronics #motors #leds #art #design #education #learntocode #software #hardware #engineering #coding #science #techno #technews #IoT #berlin #berlinsummer #schoolofmachines #neverleaveberlin #Winnersandlosers #learn #learnthroughplay

Gepostet von School of Machines, Making & Make-Believe am Donnerstag, 7. Juni 2018

Die Technologiekünstler Niklas Roy und Kati Hyppä veranstalten auch dieses Jahr wieder einen 4-wöchigen Kurs im Juli in Berlin,  der den kreativen Einsatz von Elektrik, Elekronik und Maschinentechnik vermitteln soll mit dem Thema  „Winners and Loosers“ :  „How can physical computing and interactivity help us to better sense and respond to the world around us? How can we express who we are and what we envision for the future by creating experimental games?“ (Via Tartaruga Feliz, FBautomata…)

Schaut man auf die Webseite von Niklas Roy aus Berlin, findet man viele weitere neue Projekte des Künstlers , wo immer wieder  sein unbändiger Trieb mit Technologie zu spielen, sichtbar wird, so hier sein Projekt für das vorjährige KIKK-Festival in Namur(BE):


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