Antoine Birot: Kinetische Objekte

Schon vor über drei Jahren berichtete ich über den französischen Künstler Antoine Birot anläßlich seiner Ausstellung „Heureux Mécaniques“ in Angers. Inzwischen fand ich Weiteres, so z.B. eine Installation aus einer Ausstellung im Chateau du Plessis au Macé Anfang 2017:


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Ebenfalls in dieser Zeit schuf er im Auftrag der Stadt Chalonnes sur Loire eine Wunderkammer (mehr darüber im YT-Infotext)

https://www.youtube.com/watch?v=h8qD2QrzopY

Und schließlich noch ein älteres poetisches Kurzvideo in schwarz/weiss: Petit cheval mécanique

 

 


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Intelligente Trittleiterlösung für die Küche

Fold-out kitchen stairs make it possible to reach tall shelves

These foldable kitchen stairs help you reach the top shelf of your cabinets ?? https://aol.it/2KP2EJb

Gepostet von In The Know Innovation am Freitag, 3. August 2018

(Dank an den koreanischen FB’ler Magicpuppet )

Ausstellung Wolverhampton (UK): Ghost Horses and Guns – Melanie Tomlinson

Hier gibt es ein Kurzportrait der englischen Künstlerin Melanie Tomlinson , die  sich in mehreren Disziplinen zuhause fühlt, darunter auch figürliche kinetische Skulpturen. Momentan stellt sie in der Kunstgalerie Wolverhampton noch bis zum 14.Oktober aus. (Big Thanks to Joe Freedman for the tip !)

 

Paul Long: Build Your Own Chain Reaction Machines

Das ist der Titel eines neuen 160-Seiten-Buches des kalifornischen Kreativen, das im Verlag Quarto Knows im Oktober herauskommen soll und Anleitungen zum Bau von 13 goldbergesken Apparaturen aus einfachsten Material geben wird. Dazu dieser schöne Clip von Paul Long:

Gepostet von Paul Long am Mittwoch, 1. August 2018

Übrigens berichtete ich schon 2016 und 2017 über seine wundervolle Wellpappenkinetik  (Webseite von Paul Long), Facebook

 

Roman Booteen: Coins with a secret

Coins with a secret.

Engraving coins in "hobo nickel" style. ?✌ via Roman Booteen,instagram.com/romanbooteen

Gepostet von Smart is the New Sexy am Mittwoch, 1. August 2018

Roman Booteen (Jekaterinburg, Russland) ist bekannt für seine unkonventionellen Münz- bzw. Medaillen-Schöpfungen. Ganz außergewöhnlich sind dabei die kinetischen Spezialitäten. (Via Miho Kitagawa, FBautomata…)

Großer Artikel über die Geschichte der Automaten von Lisa Hix in CW

Maillardet’s Automaton, Franklin Institute Science Museum, Philadelphia

Lisa Hix schrieb einen ausführlichen und reichhaltig mit Bildern und Links versehenen Artikel in Collector’s  Weekly über die Automatengeschichte von den antiken Anfängen der hellenistischen Kultur über die Hochkultur der Araber , der Renaissance, die Meister des 17.-19.Jahrhunderts, das Golden Age of Automata um 1900 und schließlich die Neoautomatisten um das Cabaret Mechanical Theatre (London 1982-2000), die weltweit für eine Renaissance der figürlichen Automaten  sorgten.  Heute jedoch gehen die Hauptimpulse dieser Szene vom Museum Morristown, New Jersey, aus, wo 2016 und in diesem Jahr die AutomataCon stattfand, ein Welttreffen der Künstler, Sammler, Enthusiasten, Museumsleute und Autoren, die etwas mit Automata zu tun haben. (Thanks to Jere Ryder, FBautomata…)


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Claudius de Cap Blanc: Musée de l’Affabuloscope in Mas-d’Azil (Südfrankreich)

Der Architekt im Ruhestand  M.Malbec entdeckt den Künstler , der in großen finanziellen Schwierigeiten steckte, 2016 und wird zu seinem Förderer und Betreiber des Museums, das nach Renovierung im Frühjahr dieses Jahres neu eröffnet wurde. Hier einen Ausschnitt aus der Webseite:

Nachdem Claudius Cap Blanc die Welt bereist und viele Berufe ausgeübt hatte, kehrte er Anfang der 90er Jahre in sein Ariège-Land zurück, um auf einer Fläche von 1500 m² seinen „idealen Palast“ zu schaffen. Seit einigen Jahren mit finanziellen Schwierigkeiten konfrontiert und bemüht, seine Arbeit zu schützen, schlägt Claudius M. Malbec, der in den Bann dieses Werkes geraten ist, vor, den größten Teil seiner Arbeit mit mehr als 600 Werken zu kaufen . Fantastische Maschinen, handwerkliche Objekte eines imaginären Volkes, archäologische Spuren eines erfundenen Mythos, monumentale Kunstwerke, illustrierte Dokumente, philosophische Texte von seltener Qualität: Es ist eine Welt von großem Reichtum, die es ist verdient es, mit Respekt bewertet zu werden

.Ein Teil seiner meist hölzernen Arbeiten sind im Erdgeschoß  im „Maschinensaal“ versammelt. Es gibt zu seinen Erfindungen viele Fotos auf seiner Webseite, jedoch keine Vorführungen der Maschinen in Bewegtbildern, nur ein Video, in dem der Künstler monologisch und versunken in seine Gedankenwelt einen  siebeneinhalbminütigen Rundgang durch sein Museum macht.


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Johannes Schmitz: Metropolis

Johannes Schmitz (Bremen, Webseite Murmelwelt )  hat ein neues Meisterwerk gebaut, welches in Größe und Komplikation neue Maßstäbe setzt. Er schreibt dazu im YT-Infotext: „Eine einzige Kugel wird am Start angestoßen und schon nach wenigen Augenblicken rollen zahlreiche Murmeln gleichzeitig durch die Bahn. Insgesamt sind 39 Kugeln an dem Geschehen beteiligt und nicht alle sind einfache Glasmurmeln.“ Da ist Viralität und Webweltruhm eine natürliche Folge: nun sind es bald anderthalb Millionen Klicks !


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Zwei Großprojekte experimenteller Archäologie: Bauen im Mittelalter

Im WDR 5 hörte ich heute morgen ein Feature von Jane Höck über den aktuellen Stand  der Arbeit am Campus Galli bei Meßkirch (30 km nördlich vom Bodensee), wo ein karolingisches Klosterdorf neu entsteht, aber ausschließlich mit den handwerklichen Fähigkeiten und Werkzeugen der Bauleute vor 1200 Jahren, wobei erstere mühselig wiedererlernt werden müssen, da das Wissen darum oftmals verlorengegangen ist.


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Der zweite Ort eines Großprojektes zu diesem Thema „Bauen im Mittelalter“ liegt im Odenwald bei Osterburken und heißt Adventon, wo eine ganze Stadt um 1200 entstehen soll. Nur ist hier das Konzept etwas mehr in die Richtung eines „Histotainment Parks“ ausgestaltet, wie  die Veranwortlichen unter der Leitung des umtriebigen Michael E.Wolf  ihr Projekt auch selber nennen. Ein Halbstünder des SWF zeigt uns dieses Projekt genauer:


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