Johnny White: Kinetic Artworks

Als Michael Leigh heute Johnny Whites Ausstellung Beastly Machines von 2013 im FBautomata…erwähnte, habe ich ein wenig im Web geschaut und fand reichhaltiges Material. Der britische Künstler fiel mir schon in den 80ger Jahren auf, als ich mit Gary Alexander vom CMT in regem Videoaustauch war, allerdings nur mit VHS-Bändern. Damals sah ich erstmalig seine Ice Gears, ein Zahnradgetriebe aus Eis, welches sich im laufenden Betrieb selber auflöst.

Johnny White ist mit der Künstlerkollegin Amanda Wray liiert. Auf ihrer gemeinsamen Webseite heißt es:  „Following an initial opportunity to collaborate on a commission in 1995 Johnny White and Amanda Wray have worked together on many projects enabling them to combine Johnny’s humorous kinetic style with Amanda’s quirky figurative sculptures. They have exhibited their artworks widely across Europe and have also employed their skills to complete many exciting performance and public art projects, often involving schools and communities“

Das neueste Video gibt einen Einblick in die Ausstellung in Doncaster im letzten Herbst:


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Hier nun zurück in das Jahr 2014, wo im belgischen Namur  White seine Ausstellung „Machinations“ hatte, die von Claude André, dem Brüsseler Galeristen der heute nicht mehr existierenden ‚automatesgalerie‘ kuratiert wurde.


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Und zum Schluß ein Videodokument aus VHS-Zeiten, das Sergio Pinese uns ins Digitalzeitalter gerettet hat, nämlich „Johnny White, Vibrations“,1995 , aus der Channel-4-Reihe der BBC „Machinations“.


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Und ganz zum Schluß noch dieses:


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Ascanio Fanciulotti: In Teilen 3D-gedruckter mechanischer Löwe

In einem Materialmix von Holz und Kunststoff baute AF,  ein Architekt aus Florenz , diesen kurbelgetriebenen Löwen, der neben der Theo-Jansen-Geh-Mechanik auch noch Kopf und Schwanz bewegt.


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Ich hatte AF schon im August 2015 mit seiner denkwürdigen Automatentrilogie „A life on the bench“ hier erwähnt.

Miniatur Wunderland Hamburg erhielt Venedig als Erweiterung

Vor drei Tagen war die Einweihung eines neuen Teilbereiches dieser gigantischen Modelleisenbahn mit ihren Landschaften und Stadtbereichen, die die Zwillingsbrüder Gerrit und Frederik Braun mit weiteren Partnern  immer großräumiger  ausbauen. Sie wurde zu einer Hauptattraktion Hamburgs mit 1,4 Millionen Besucher im letzten Jahr !

Im neuen Bereich gibt es viele feine Details, die entdeckt werden wollen, viele davon sind durch Knopfdruck der Besucher sogar zu animieren.

https://www.miniatur-wunderland.de/wunderland-entdecken/welten/venedig/


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Tim Hunkins Londoner Arcade bei „Great Big Story“

Aus dem Infotext bei YT:  „Every arcade’s got “Pac-Man,” “Donkey Kong” and “Space Invaders.” But if you’ve got a hankering for something other than pinball, pop into Novelty Automation, the one and only arcade with gaming gems like “Pet or Meat,” “Autofrisk” and “Crankenstein.” Sprung from the brain of Tim Hunkin, each and every one of the arcade’s coin-operated machines is built by hand, made for the pure love of silly. Unlike typical games that center around prizes and competition, Hunkin’s creations exist simply to surprise and delight. What began as a hobby has spun into a lovely sanctum dedicated to laughter and Play.“


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John Dunn: Automata

John Dunn ist ein Automatakünstler aus Wexford, südöstliches Irland, und hat viele Arbeiten mit urigem Schwemmholz erstellt, besonders wenn sie maritime Themen haben. So z.B. der Leuchtturm Hook Head, der ein Touristenziel ist, weil er der älteste noch arbeitende Leuchtturm der Welt ist.


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Seine Webseite , seine Facebookseite und beide Youtubekanäle (John Dunn und John Peter Dunn ) geben weitere Informationen.

Sein Opus Magnum jedoch ist eine Hommage an Dublin, die er als Automat 2013 bei dem Wettbewerb Uniquely Dublin Competition einreichte.


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Anne Lilly: One Clover and a Bee

Hochästhetische Edelstahlgebilde , formvollendet und auf Glanz poliert erzeugen mit Hand oder seltener mit einem Motor angetrieben Bewegungen, denen man meditativ verfallen kann.  In diesem Fall (One Clover…) schwingen Kreuz und Stab so an sich selber vorbei, daß man befürchten kann, daß sie irgendwann kollidieren, was aber nicht passieren kann, da sie mit Kegelrädern verbunden sind.  Anne Lilly  wohnt und arbeitet in einem Vorort von Boston, Somerville, wo übrigens auch eine zweite namhafte Kinetikkünstlerin ansässig ist, jedoch stilistisch diametral  gegensätzlich, nämlich Gina Kamentsky)


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David M. Rector: DAVE’s BLOG

David Rector ist ein Softwareentwickler aus Kalifornien (jetzt Nevada), der das Stangengetriebeprogramm ‚Linkages‘ entwickelt hat, mit dessen Hilfe man entsprechende Getriebe entwerfen und optimieren kann, da man die Designs als Animation jeweils in Bewegung setzen kann, um die intendierte Funktion zu überprüfen. Ihr erinnert Euch sicherlich noch an verschiedene frühere Einträge dazu hier im Blog. Neu für mich war seine Webseite DAVE’s BLOG, auf der man alles über das Programm und  viele Anwendungen erfahren kann. (Thanks to Fyodor Krasniy, FBautomata…)


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Dies ist das bekannte 2-stufige Kugel-Hebesystem von D.Rector (2014)


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Kazu Harada: Animal Relay – eine figürliche Kettenreaktion

Diese Installation wurde für ein Kindermuseum in Okinawa  geschaffen, siehe auch den Infotext:  „It is one of the three works produced and opened at the Okinawa Children’s National Wonder Museum at Monozukuri Zoo, which was held for one month from late January 2017.
CoroCoro Zoo Production Team
Harada Kazuaki (2nd quarter)
Megumi Harada (2nd quarter)“


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Bernie Lubells „Theory of Entanglement“(2009) hat nun Premiere in den USA

(Katalog)

Im Rahmen der Ausstellung  „Contraption: Rediscovering California Jewish Artists“, die übrigens heute in San Francisco’s Contemporary Jewish Museum startet, ist Bernie Lubell’s monumentales Werk hölzerner Maschinenkunst wieder zu bestaunen und zu bespielen, welches in früheren Jahren nur in Liverpool und Rotterdam zu sehen war. Es ist eines von den Werken der 16 Künstlerinnen und Künstler, über die es im Artikel von Robert Nagler-Miller in den Jewish News heißt:  „The work of the show’s 16 artists — nine still working in California, seven deceased — gives voice to a deep-seated ambivalence toward technology and mechanization that dates back to the Industrial Revolution, or earlier. Have machines been a boon or bane to our existence? Or can they co-function as a blessing and a curse? That’s a salient question many of the artists in the exhibit seem to be asking.“ (Bis 29.Juli 2018)