Valentine Day: Cobweb-Freundschaftskarten aus dem 19.Jahrhundert

 

(Metropolitan Museum of Art, Cobweb valentine, 1847)

Anläßlich des heutigen Valentine Day veröffentlicht das New Yorker Metropolitan Museum of Art einen Artikel von Nancy Rosin über die sogenannten Cobweb Cards oder Bilder, das sind aufwendig hergestellte Freundschaftskarten oder Bögen, die der geliebten Partnerin an einem Tag wie heute geschenkt werden konnten. Sie entsprechen den deutschen Netzkappenkarten, bei denen auf der Karte eine bedruckte feine Papierschicht aufgesetzt ist, die eine netzartige Schnittstruktur aufweist und mit einem im Mittelpunkt angehefteten Faden zu einer Form eines Bienenkorbs angehoben werden kann, wobei neue Bilder oder Texte sichtbar werden.

Der vorliegende Artikel macht uns diese liebenswürdige Spezialität besonders durch die Darstellung der Bewegung als GIF gut verständlich.

http://www.metmuseum.org/blogs/now-at-the-met/2017/valentines-day-romance-of-cobwebs

(Via FB Movable Book Society)

Aleksei Zholner: Working Paper Organ

Der neueste Streich des durch winzige Papiermotoren bekannt gewordenen AZ ist eine Papier-Orgel, die ein 18-Töne- Manual besitzt und durch einen aufgeblasenen Luftballon den nötigen Wind bekommt, um eine kurze Melodie zu spielen. (Hier meine früheren Beiträge zu AZ )  Via COLOSSAL


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Und heute hat AZ auch noch eine imposante Kompilation seiner früheren Werke aus Papier in einem Trailer versammelt:


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Peter Shields: Last Night I dreamed I went to Manderley

Es ist eine Auftragsarbeit, in die einige found objects eingearbeitet sind, die für die Kundin eine besondere Bedeutung haben (siehe Infotext). Ich habe eine weitere Arbeit von Peter Shields(UK)  hier vor ca. zweieinhalb Jahren erwähnt. PS hat übrigens eine hübsch gestaltete Webseite.


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Wooden Coin Machine (Holzmodell)

Marco Nidi zeigt in seinem Modell sehr anschaulich, wie ein Drehknopf durch den Einwurf einer Münze voll gedreht werden kann. Ohne diese Münze bleibt der Drehknopf gesperrt. Dieses Prinzip findet man z.B. bei Kaugummiautomaten, um die Ausgabe von kugelförmigen Kaugummis auszulösen.


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„Mechanical Things…“ im Thinktank, Birmingham

Die Ausstellung „Mechanical Things: Adventures and Inventions from the World of Rowland Emett“ des Science Museums Thinktank in Birmingham läuft noch bis 5.März 2017 und zeigt zusätzlich zu den Werken Emetts Stücke aus der Sammlung des CMT, London, und des MAD-Museums, Stratford upon Avon. David Hall hat gestern ein  Video mit Impressionen aus der Ausstellung auf Youtube geladen:


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Japanisches Batteriespielzeug: Ballonaufblasemaschine 2 mal

Die erste liefert nur eine Illusion dieser Maschine, aber geschickt verpackt als Seifenblasengenerator (Tomiyama. 60ger Jahre)


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Die zweite, von Tim Rowett (Grand Illusions) vorgeführte, kommt der Realität schon näher (80ger Jahre, Marke nicht erkannt):


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Brad Litwin: Mechanically Programmable Rythm Generator

Brad Litwin erfand dieses Gerät für den Jazzpianisten und Komponisten Chris Walters, über das er im Videoinfotext schreibt:  „…The piece features various noises, mostly voiced by wood hammers, and controlled by a series of interchangeable cams.“ Dies führt Chris Walters vor, der einen Rythm‘ & Blues im New Orleans Pianostil im Duett mit dem MPRG spielt.


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