Eine weitere Alpenkugelbahn: der Tourismusflipper von Meran

Diese Südtirol-Kugelbahn, von einem Grödner Schnitzer ebenfalls aus Zirbenholz gefertigt, ist eine Attraktion im Tourismus-Museum des Schlosses Trauttmansdorff in Meran. Die 10 m lange, mächtige Anlage karikiert touristische Klischees und bildet die vom Tourismus beherrschte Alpenlandschaft ab, in der ein Kugelparcours eingebettet ist, dessen Kugelläufe als ein Geschicklichkeitsspiel höchst interaktiv von den Besuchern gesteuert werden können. Der Lauf der Kugeln erzeugt zudem eigene mechanische Effekte in der Berglandschaft.


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Hier noch ein Amateurvideo über die Bahn: http://youtu.be/zbrXRdCuVfI

Nachträglich erfuhr ich auch den Namen des Künstlers durch das Museum: es ist Teo Mahlknecht, für mich eine große Entdeckung, auf die ich noch gesondert eingehe! In einem Suedtirolspiel gibt es noch einige technische Angaben zur Anlage, hier nur auszugsweise genannt: über zweieinhalb Tonnen schwer, 37 Elektromotoren, 13 Weichen, 33 bewegliche Szenen und 6 Schneckenförderer für den Hochtransport der Kugeln.
Auf der Webseite von TM fand ich dann auch noch eine prächtige Aufnahme der sicherlich schwer zu fotografierenden Gesamtanlage, bei der man gut alle Hebel erkennen kann, mit denen die Kugel
über 13 Weichen gesteuert werden kann:

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Und hier ein Blick hinter die Bahn mit dem daran arbeitenden Künstler. Es sind zwei der sechs Schneckenförderer zu sehen:

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Der Kugelwald am Glungezer(Tirol)

In fast 1600 m Höhe befindet sich eine urige Attraktion mit einer ganz besonderen Kugelbahn, die in der Sommerszeit geöffnet und komplett aus Zirbenholz gebaut ist, einer robusten Kiefernsorte, die hier eins der größten Vorkommen in Europa hat. Der Glungezer ist ein 2677 m hoher Berg in den Tuxer Alpen südöstlich von Innsbruck.


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Kristof Kintera stellt ab morgen im Tinguely-Museum aus.

Art-tv.ch hat darüber einen 7,5-min. Film gemacht, in dem der tschechische Künstler über seine Intentionen spricht, während im Hintergrund die Aufbauarbeiten im Gange sind. Die Ausstellung in Basel läuft durch den Sommer bis 28.September 2014.

http://www.art-tv.ch/10865-0-Museum-Tinguely-Kritof-Kintera-I-AM-NOT-YOU.html

Und hier ein halbstündiger Blick in sein Studio mit den Vorbereitungsarbeiten zur Baseler Ausstellung:


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Neue Paul Spooner Automata nun auch im Video

Sergio Pinese hat in seinen YT-Kanal 5 neue Videos über Objekte gesetzt, die Paul Spooner momentan im Paul-Gugelmann-Museum in Schönenwerd (CH) ausstellt.

Als Hommage an den Schweizer Aussenseiter-Maschinenkünstler Heinrich Anton Müller baute PS eine Riesenarmbanduhr in Skelettbauweise aus Holz, die eine Vielzahl mechanischer Funktionen hat und ein Universum von Bewegungen ablaufen läßt, aber nur nicht die aktuelle Zeit anzeigen will.


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Und hier alle weiteren sehr sehenswerten Videos in Sergios YT-Kanal:
https://www.youtube.com/channel/UCu2jrLmhS6Q7WUbP3J_ieww/videos

Über die abenteuerliche Geschichte des Prunkautomaten Diana und Hirsch (um 1610) in Boston

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(Foto: Museum of Fine Arts, Boston)

Anläßlich der Eröffnung der Kunstkammer in dem MFA Boston am 4.Juni erschien dieser interessante Artikel des Bostoner Radiosenders NPR über obiges Prunkstück, das das Museum 2004 aus Deutschland erwarb und an den Außenwänden von Susanne Gänsicke konservatorisch behandelt wurde, wobei sie aber das völlig eingerostete Laufwerk nicht mehr reparieren konnte. So entschied man sich für einen Nachbau des Werkes nach dem alten Vorbild, das es in besserer Erhaltung in wenigen weiteren Sammlungen (Liechtenstein, London usw.)noch gab. Dies übernahm der renommierte Dresdener Uhrmacher Rolf Lang. Im Artikel gibt es ein Kurzvideo, in dem Lang und Gänsicke den Automaten vorführen:
http://artery.wbur.org/2014/06/05/diana-mechanical-drinking-game-mfa

Und Sergio, Ihr habt in Basel auch einen!
http://www.hmb.ch/sammlung/goldschmiedekunst/166502-trinkspiel-sog-werthemannscher-hirsch.html

(Via HERON Blog )

Automatenausstellung in Moskau


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Sie ist zwar schon anderthalb Jahre her, diese Ausstellung der Sammlung des Geschäftsmannes David Yakobashvili in Moskau, aber deswegen nicht uninteressant. Ab 0.42 wird ein Glückspielgerät gezeigt, bei dem ein mechanischer Clown eine Stange hochklettert und von einer rotierenden Scheibe einen Beutel mit dem Gewinn abpflückt. Leider kann ich nicht den Namen und Hersteller des Gerätes herausbekommen, somit ist auch keine Recherche möglich. Weiß da jemand mehr ?
(Via FB Automata, Beitrag Felix Needleworthy )

Zwei Papiermechanik-Neuigkeiten von KAMIKARA(JP)

Zwei ausgesprochen reizvolle Neuschöpfungen von KAMIKARA sind das:

1) Der Kamikararobo, der unter Spannung flachgefaltet sich nach waagerechtem Fallenlassen blitzartig in eine senkrecht stehende(!) 3-dimensionale Roboterfigur verwandelt!


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2) Das Schaf im Wolfspelz, eine skurrile Umkehrung der uns bekannten Redewendung:


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Wundervoller Wahnwitz: Tricky Matthias baut sich eine fahrbare Arbeitsbühne

Matthias Wandel aus Kanada ist für seinen sehr cleveren Ausbau von Maschinen mit selbst erfundenen Holz-Aggregaten bekannt. Bei dieser Arbeitsbühne, natürlich einer eigenen Holzkonstruktion, bringt er zusätzlich Mobilität an. Wie er das löst, bringt große Freude beim Betrachter. Mehr sag ich nicht. Unbedingt diese lohnenden 8.20 anschauen!


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(Das erst zweieinhalb Monate alte Video erzielte 1130 Kommentare!!)