Bericht über Les Machines de L’ile auf ARTE TV

Eingebettet in den Film „Belle France – Pays de la Loire“ gibt es einen Bericht über neueste Projekte dieser wundervollen Großattraktion in Nantes, etwa nach einigen Minuten ab Beginn der 45-minütigen Sendung. Ob man sie später über die Mediathek nachträglich sehen kann, weiß ich nicht. Jedoch wird sie auf jeden Fall morgen um 11.45 Uhr wiederholt gesendet.

Hier ein anderes Video, Gi(Ant) – Fourmi géante, das englische Wortspiel ist natürlich nicht übersetzbar:

Gi[Ant] – Fourmi géante, Les Machines de l’Île, Nantes from Sixmounts Dumboven on Vimeo.

Das Rothschild Petersen Patentmodell Museum (USA)

BoingBoing brachte vorgestern einen Artikel über diese Privatsammlung und ihre wechselhafte Geschichte. Alle Patentmodelle stammen aus der 90jährigen Epoche zwischen 1790 und 1880, als jeder Patenteinreicher zur Patentschrift auch noch ein Modell abgeben mußte. Diese Regelung wurde ab 1880 wegen zweier Brände des Modelllagers und zunehmendem Platzmangel bei inzwischen 200.000 Modellen aufgehoben. Davon sind noch 4000 in diesem Patentmodellmuseum überliefert.
Ein Modellbeispiel mit viel Maschinenappeal ist die „Cracker machine“ aus der Nahrungsmittelindustrie, deren genaue Funktionsweise man sich aus der Patentschrift erschließen muß.

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In einem halben Jahr erscheint ein repräsentatives 350-Seiten-Buch über die Sammlung, welches in Deutschland bei O’Reilly für ca. 21 Euro angeboten wird: „Inventing a Better Mousetrap – 200 Years of American History in the Amazing World of Patent Models“ der Autoren Alan Rothschild und Ann Rothschild :

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Mit dem gleichen Titel brachte das Smithsonian 2012/13 eine Ausstellung heraus deren 32 Modelle großenteils aus obiger Sammlung stammten. Hier ein TV-Beitrag dazu:


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Bernie Lubell mit neuer interaktiver Holzmaschine

Bernie Lubell hatte bis vor wenigen Tagen eine Soloausstellung bei „Intersection for the Arts“ in San Francisco. Eine seiner typischen raumfüllenden Holzmaschinen ist eine Modifikation älterer ähnlicher Maschinen, wo jeweils zwei tretmühlenartig arbeitende Menschen gegeneinander antreten, verbunden durch ein mechanisches System, um dann aber überhaupt keinen Fortschritt in der Aktion zu erzielen (auch ein Gleichnis für den politischen Stillstand der beiden großen Blöcke im amerikanischen Congress).

Hier nun die neue Installation, deren ausführlichere Beschreibung in diesem Text steht. Die früheren Arbeiten, auf die sich die hier gezeigte modifizierte Arbeit bezieht, können in diesen beiden Videos angesehen werden:
http://www.youtube.com/watch?v=n1yEp2fY8-k
http://www.youtube.com/watch?v=76vvpr9Q2w0


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Teo Mahlknecht- ein Holzbildhauer aus Südtirol

Er ist der Schöpfer des zuvor genannten Tourismusflipper aus Meran und für mich eine Entdeckung. Seine unkonventionelle Webseite mit der kinetischen Titeltypographie „byteo“ läßt gar nicht erst die Vermutung zu, daß es sich hier um einen traditionellen Herrgottschnitzer handeln könnte. Vielmehr steht in seiner Webseite:

„Mit lieblicher Respektlosigkeit geht Teo Mahlknecht an die Bildhauerei heran. Lustige Ironie und feine Technik steigert seine Fertigkeit wie z.B. beim unvorsichtigen Hahn, der gedankenlosen Gans, die neugierige Maus u.a.
Das ist seine Welt, eine neu erfundene Tierwelt, geschaffen mit Scharfsinn und phantastischer Kreativität. Seine Werke sind vergnügt und lebensfroh, exakt in den Details und überraschend in den Verrückungen und in den surrealen Zusammenhängen.“

Ein zweiter Schaffensbereich sind die animierten und didaktischen Skulpturen, wozu auch der Tourismusflipper zählt. Zwölf davon sind aufgeführt, die jeweils noch anklickbare Fotos, Text und u.U. Videos enthalten. Ein weiteres Beispiel ist eine fast lebensgroße Kuh in der Sennerei Algund, deren Biologie in einer lichtunterstützten Tonschau mit einigen Bewegungen erklärt wird.


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Keith Newstead: How the other half lived (Donation Box)

Das letzte Werk von KN ist wieder eine Donation Box, also ein münzbetätigter Automat, undzwar für das Cusworth Hall Museum. In gewohnter großer Könnerschaft stellte KN diesen Automaten fertig, bei dem zunächst die Dienerschaft im Flur eines Herrenhauses gezeigt wird, die sich mokiert über eine Orgie der Upper Class, die als Schattenspiel sichtbar wird, als sich das Eingangsportal öffnet:


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Cyclope-Spektakel bald in Basel

Ich berichtete kurz vor der Premiere in Winterthur am 27.Februar darüber. Nun fand ich einen sehr schön gefilmten dreiminütigen Bericht von Art-tv.ch und möchte daran erinnern, daß das Spektakel ab 10.Juli in Basel zu sehen sein wird.


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Tim Lewis Retrospective 2010 – Flowers Gallery, London

Diesen nun älteren Film muß ich damals nicht mitgekriegt haben, wahrscheinlich weil ich schon vor 4 Jahren über Tim Lewis Retrospektive berichtete..
Jedenfalls liefere ich hiermit dieses sehr ästhetisch gefilmte Video der Flowers Gallery nach.
(Via FB automata , wo Aaron Kramer zusätzlich auf TLs Beteiligung an der vorjährigen Kinetica hinweist und dieses Interview
zitiert: http://www.aestheticamagazine.com/blog/interview-with-tim-lewis-kinetica-art-fair-london/


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