Gary Gunderson(USA): Kugelbahnen

Maschinenbauingenieur GG aus der Region Seattle baut schon seit fast 20 Jahren Kugelbahnen, wie man aus dem leider 2001 beendeten und später verschwundenen RollingBallWeb des Dr.David M.MacMillan entnehmen kann. Ich habe es wiedergefunden mit der segensreichen Wayback Machine.

Nun hat aber GG mit „Springtime for Dave“ ein neues Stück Kugelkinetik geschaffen, das hier zu sehen ist:


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Schaut man auf seinen YT-Kanal, dann findet man auch eine Kinematik für einen Liftmechanismus in 2 Schritten – die Kugel wird von einem ersten Hebel zu einem zweiten weitergegeben (so etwas Ähnliches habe ich hier früher schon einmal erwähnt, z.B. bei denha):


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Jasper Diekamp mit "Monologue of Two Machines" in Köln

Der Absolvent der Kölner Medienkunsthochschule Jasper Diekamp ist seit Samstag bis 24.Mai in der Kölner Kunstbiennale „New Talents 2014“ mit seiner Installation „Monologue of Two Machines“ vertreten. Das sind einfach zwei Leselampen, die in einem abgedunkelten Raum interaktiv auf Besucher reagieren. Das löst einen eigentümlichen Reiz beim Beschauer aus. Mich erinnerts auch an den berühmten Kurzfilm von PIXAR ‚Luxo Jr.‘,1986. Diekamps zweite Arbeit in der Ausstellung „Unboxing?“ ist noch nicht filmisch dokumentiert, da sie sich während der Ausstellung prozeßhaft verändert.

Monologue Of Two Machines from Jasper Diekamp on Vimeo.

Willi Reiche auf der NordArt 2014

In 5 Wochen eröffnet die neben der Documenta zweitgrößte Kunstausstellung in Deutschland im Kunstwerk Carlshütte bei Rendsburg(Schleswig-Holstein). Sie ist ganz international ausgerichtet
und hat in diesem Jahr zusätzliche Schwerpunkte mit russischer und chinesischer Kunst. Willi Reiche kann stolz darauf sein, daß er es unter die etwa 10 Prozent der angenommenen Bewerbungen von etwa 3000 geschafft hat.
Willi Reiche hier beim Aufbau einer mächtigen Kunstmaschine in Carlshütte von insgesamt vieren (Foto: Tania Beilfuß):

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(Via Facebook Willi Reiche )

Yves Geleyn (Paris): Colosse – a wood tale und Ausstellung "Motion Factory"

Diesen kurzen Animationsfilm fand ich bei der Recherche nach Carlos Ducler, der in Rosario beim 404festival ausstellte, wo es auch den folgenden, nicht so blogrelevanten Film gab:

Colosse – A Wood Tale from Hornet Inc on Vimeo.

Und Yves Geleyn führt mich zu der von ihm mitorganisierten und gerade im Pariser Kulturzentrum „Gaité Lyrique“ eröffneten Ausstellung (bis 10.August) über den zeitgenössischen Animationsfilm: „Motion Factory“:


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Kyle Bean hat dazu ein Plakat gemacht, das er aus dem auch ausgestellten Kameramodell entwickelt hat:

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Gerade gestern erschien noch ein Katalogbuch zur Ausstellung.

Carlos Ducler(AR): Fabelwesen mit Friktionsantrieb

Und schon wieder eine Entdeckung aus Argentinien: der Uhrmacher aus Rosario, der sich besonders auf die Restaurierung alter Uhren spezialisierte und Fachmann für Turmuhren ist, baut auch „esculturas mecánicas“, undzwar auf hohem Niveau. Hier seine Facebookseiten:
http://www.facebook.com/relojeroducler
http://www.facebook.com/esculturasmecanicas
http://www.facebook.com/relojeriamonumental

Sein VIMEO-Kanal bietet eine Reihe von rollbaren Kunstspielzeugen:
http://vimeo.com/user22549949/videos

Ich greife heraus:

100 4928 from Carlos Ducler on Vimeo.

(Via FBgroup Mechanical Adventures)

Melina Domenella(AR): Szene aus "Alice im Wunderland"

Man kann’s kaum glauben, dies ist das allererste Automaton von Melina Domenella, welches eine Harmonie und Könnerschaft in Gestaltung, Bewegung und Presentation zeigt, wie ich es bei einem Erstling noch nicht erlebt habe. Wir wissen allerdings noch nicht viel über sie, nur daß die 26jährige bei Pablo Lavezzari, selber ein Spitzenkünstler für Automata aus Argentinien, in die Lehre geht! Gratulation an beide!


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TV-Thriller mit Kugelbahn von Mark Bischof heute abend auf Kabel 1

Ich sehe gerade im heutigen TV-Programm, daß auf Kabel1 um 20.15 Uhr der Thriller „Das perfekte Verbrechen/ Fracture “ (USA, 2007)mit Anthony Hopkins in der Hauptrolle läuft, für den Mark Bischof (Amsterdam) eine Kugelbahn entworfen hat:


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Impressionen vom AETHERCIRCUS

Gerade am letzten WE hat er stattgefunden, der diesjährige AC. In dem heute erschienenem Video gibt es einige Impressionen, die den Traktor des Freundeskreises Strassendampf zeigen, dazu ganz viel Toni Reintelseder mit Dampfgrammophon, Dampfdrache Fuchur und Dampfratte Rudi, die sich fauchend zwischen den Passanten schlängelt. Und schließlich gibt es noch Livemusik und ganz zum Schluß die spannende High Voltage Angelegenheit(Künstler?)


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Musée de la Magie(Paris): 3 Schießscheiben in Bewegung

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(Photo: Musée des Automates, Paris)

Nun fand ich doch noch ein Kurzvideo mit bewegten Schießscheiben und zwar 2 Metamorphosen und – wie schön – eine Wirtshausrauferei in Flachmechanik!


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Das MdM hat eine gepflegte Webseite: http://www.museedelamagie.com/accueil1.html und auch einen Hinweis auf das zugehörige Automatenmuseum (nicht im gleichen Haus!) mit ca. 100 interaktiv zu betätigenden Automaten(ich nehme an: figürliche A.)
Außerdem gibt es ein Kapitel zu den Arts Forains mit einem ausführlichen PDF .

Komplette Mechanische Schießbude aus der Kaiserzeit restauriert und im Stadtmuseum Münster ausgestellt

Als Liebhaber von Folk-Art-Mechanik haben mich die mechanischen Schießscheiben um 1900 schon immer interessiert. Leider sind sie furchtbar selten und in Deutschland kannte ich nur den Standort Münchner Stadtmuseum und das Freilichtmuseum Kommern, wo sie aber nur zum Historischen Jahrmarkt an Ostern ausgepackt werden. Natürlich werden die kostbaren Stücke nicht in Aktion gezeigt, weshalb man sich die Bewegung selber denken muß. Da wünschte ich mir eine filmische Dokumentation.

Nun aber die große Freude für mich, als ich gestern die schon Ende März eröffnete Ausstellung in Münster (virtuell) entdeckte und dabei erfuhr, daß es sich um die in Deutschland einzige voll erhaltene Schießbude mit den typischen szenisch-mechanischen Schießscheiben handelte. Diese Ausstellung soll noch bis 31.August laufen, so daß möglichen Interessenten genügend Zeit bleibt. Es wurde ein Monitor installiert, bei dem die einzelnen Scheiben in ihren Bewegungen nach einem Treffschuß erlebt werden können. Gute Museumsarbeit!

Das Museum hat darüberhinaus dankenswerterweise die Aufbauarbeit der Schießbude im Film festgehalten und zeigt in einem zweiten Video den mechanischen Ablauf an einer Figur.


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In einem Zeitungsartikel der Westfälischen Nachrichten zur Eröffnung kann man sich zusätzlich eine Reihe von 20 Photos anklicken (mit einigen Wiederholungen allerdings).

Wer an historischen Zeitzeugen interessiert ist,der lese aus Walter Benjamins „Einbahnstraße“ von 1928 im Kapitel „Spielwaren“ Seite 57 ab „Schießscheiben…“. Benjamin kommt aber dann schnell auf eine französische Variante zu sprechen: es sind geschlossene Schränkchen, die beim Treffschuß ihre Türen aufspringen lassen und ein mechanisches Theater vorführen. In dem großartigen Musee des Arts forains in den Pavillons de Bercy in Paris soll es neben einigen anderen Standorten noch welche geben. Ich habe allerdings darüber noch keine Videodokumente gefunden (Maybe Philsing, you French Ambassador of the USA, means the United States of Automata…)