Toshihisa Hagawa (alias saiseido3 ) hat neue Videos hochgeladen. Daraus das Holzautomaton mit dem spachtelnden
Nilpferd und Vogel:
Wanda Sowry’s Golfspieler (GB)
Wanda Sowry’s neuestes Oevre in gewohnter Holztöneschönheit. Der Golfspieler ist perfekt in seiner Schlagtechnik: jeder Ball trifft das Ziel. Es gibt auch eine Golspielerin und sogar ein Paar, bei dem die unbeteiligte Ehefrau strickt!:
(Thanks to Wanda S., via Flickr )
Alte Taschenuhr von REUGE mit mechanischem BIld und Musik
Troy Duncan, ein amerikanischer Liebhaber und Restaurator von Spieldosen und mechanischen Singvögeln, zeigt hier diese Taschenuhr mit der mechanischen Szene eines Pferdes,
das aus einem Brunnen trinkt, dessen Wasser von einer Maid in den Brunnen gepumpt wird. Sie ist allerdings bei der Schweizer Firma REUGE immer noch im Katalog und hin und wieder bei Ebay zu sehen, wie z.B. hier .
Zwei Positionen von Schmuckgestaltung mit figürlicher Mechanik (SE und USA)
1) Christer Jonsson (SE)
Über den vorzüglichen Kunsthandwerksblog craft2eu von Schnuppe v.Gwinner, Hamburg, stieß ich auf die Ankündigung der Kunsthandwerksausstellung im alten Kloster in Mons, Belgien wo eine Elite des europäischen Kunsthandwerks ab morgen bis 9.September ausstellen wird. Das Plakat dazu trägt eine Abbildung eines kinetischen Schmuckstücks des genannten schwedischen Künstlers:

Leider fand ich das Stück mit diesem Vanitas-Symbol (Totenkopf mit vorgeschalteter Maske) nicht auf seiner Webseite und konnte auch kein Video finden, jedoch weitere Stücke mit einfacher Mechanik.
2) Kim Nogueira (USA)
Die aus Neuengland stammende und jetzt auf der karibischen Insel St.John ansässige Soziologin und Silberschmiedin hat ein Faible für Automata und schuf drei mechanische Miniaturen als Kettenanhänger, die man in ihrer Webseite finden kann und zwei davon im Video sehen kann. Hier nun ihre Arbeit „Lost point of origin“, die letzte und komplexeste ihrer Schmuckautomaten, die kürzlich den ersten Preis eines Wettbewerbs der Fachzeitschrift „Metal Clay“ machte.
Und hier ein Video.
Ein Interview von Tonia Davidson mit Kim erhellt den Background der Künstlerin und ihre Inspirationsquellen. Schließlich hier noch ihren Blog .
Irres Wettdrechseln auf der Wippendrehbank (GB)
Da treffen sich die Drechsler mit Ihren mittelalterlichen Maschinen zum Bodgers Ball in Doncaster und haben einen Heidenspaß beim Wettdrechseln eines Stuhlbeines. Die Wippendrehbank war übrigens bis ins späte 18.Jahrhundert weit verbreitet (siehe auch die Enzyklopädie des Diderot von 1751, „Tourneur“). Stuart King, der diesen Film drehte ist selber soetwas wie ein Historiker des Drechselns.
Music Machine auf dem Oregon Country Fair
An diesem Wochenende läuft wieder dieser berühmte Jahrmarkt amerikanischer Gegenkultur 20 km östlich von Eugene, wo die Besucher in buntester Bekleidung daherspazieren, man allerlei Folkart und -music begegnet und es viel Fantastisches zu sehen gibt mit Ausnahme von Hightech. Hier ein paar Impressionen von früher.
ART+COM (Berlin): Kinetic Rain, Singapur
Die Berliner Firma ART+COM ist spezialisiert auf Technologiekunst-Installationen und bekommt repräsentative
Aufträge aus aller Welt. Das letzte Projekt ist im wahrsten Sinne des Wortes Airport Art, nämlich im Changi Flughafen, Terminal 1, in Singapur zu finden. Die Installation ist ausführlich im Videotext beschrieben. Wir erinnern uns vielleicht an eine ähnliche Installation der gleichen Firma im Münchner BMW-Museum , die 2008 zu einigem Blograuschen führte.
Ein weiteres Hightechprojekt war 2010 auf der Weltausstellung in Schanghai zu sehen: Mobility
Pedro S.de Movellan (USA): Eclipse
Als ich den Artikel über Tim Prentice schrieb, stieß ich auf seine New Yorker Galerie Maxwell Davidson, die einen Schwerpunkt in der Kinetik hat(Calder,Rickey, Bertoia z.B.) und in ihrem Youtubekanal einige Arbeiten des hier zu zeigenden Künstlers Movellan
vertreten hat. So das Beispiel „Eclipse“.
Osamu Kanda (JP): Sakura – ein Glockenspieler-Automat
Nachdem Osamu Kanda, wie er auf seiner Webseite schreibt, monatelang durch ein Fußleiden pausieren mußte, hat er nun mit SAKURA wieder eine neue mechanische Figur geschaffen.
Elefanten-Automat von 1780 versteigert
Eine Automatenuhr, gebaut um 1780 von dem Londoner Peter Torckler, wurde am 4.Juli bei Sotheby’s, London, an einen asiatischen Bieter für 2,5 Millionen Dollar versteigert.
(via artdaily.org )
