BLs flachmechanisches Kunststückchen N.7 ist jetzt fertig, hat aber noch keinen Namen. Brad Litwin ruft deswegen sein
Webpublikum auf, Namensvorschläge zu machen. Der Gewinner bekommt dieses Objekt kostenlos (Näheres auf seiner Webseite )
"An Absurdist Celebration of Tragic Nonsense"…
nannte Benjamin S.Reid seine kürzliche Ausstellung in der Universität von Ashville, North Carolina, eine Installation aus einer Landschaft mit darüber schwebenden
Kreaturen, die als fremde Wesen interaktiv zum merkwürdig zappelnden und klappernden Leben erweckt werden.
An Absurdist Collection of Tragic Nonsense from Drew Ratliff on Vimeo.
Ben Reid nimmt auch an der diesjährigen Kinetikausstellung ‚Automata‘ im November in New Orleans teil (siehe auch Blog ‚Automata New Orleans‘ )
Maschinenmodelle und Kugelbahnen von Visual Education Project (CA)
Auf der Webseite dieses Projektes findet man etwas versteckt als Initiator und Erbauer aller Modelle Valeriy Ivanov, der mit diesen Objekten der Maschinentechnik und -geschichte Bildungseinrichtungen besuchen und in Vorführungen Technische Bildung lebendiger und inspirierender machen will. Auf seinem Youtubekanal gibt es 10 Filme mit Modellen zur Getriebelehre, Leonardo da Vinci, Baumaschinen der Renaissance, Wasserhebemaschinen, Perpetua Mobiles und schließlich Marble Machines mit Maschinentechnik für Kinder. Letztere hier als
Beispiel:
Im zweiten Teil gibt es eine besonders interessante Vertikalfördertechnik für Kugeln durch gegensätzliche Verschiebung zweier Lochstäbe (siehe ab 0.49), genannt
„Metronome“. Eine ganz ähnliche Hebetechnik habe ich in
mein Opus Magnum von 1993 eingebaut, wobei ich das Prinzip
bei dem 1976 verstorbenen Münchner Künstler und Ingenieur Wolkenstein abgeschaut habe.
Nun auch ein Video zur Wörter-Achterbahn bei Selfridges, London
Nachdem ich am 20.Januar nur mit einem Photo berichten konnte, gibt es jetzt auch ein Video über diese außerordentliche Schaufenstergestaltung (thanks to NOTCOT.ORG )
The It’s Nice That Word-a-Coaster at Selfridges from It’s Nice That on Vimeo.
…und nocheinmal Kinetica Art Fair, London 2012,
weil es mit 25 Minuten Dauer ausführlicher ist, als die unzähligen eins/zwei/drei-Minuten-Berichte.
Dank deswegen an Stavros Siamptanis !
Kinetica Artfair, London 2012 from stavros siamptanis on Vimeo.
PipeDream von Animusic wird zum realen Musikroboter !
INTEL macht’s möglich ! Die vor 8 Jahren höchst erfolgreiche und faszinierende Computeranimation inspirierte INTEL, sie zu Werbezwecken als reale Installation nachzubauen. Das sicher hochattraktive Ergebnis soll nächste Woche auch in Deutschland gezeigt werden, undzwar auf der Messe „Embedded World“ in Nürnberg vom 28.2. bis 1.3. !
(Siehe MAKE Blog )
Und hier die Inspirationsquelle von Animusic aus dem Jahre 2004:
Neue Wandskulpturen von Gina Kamentsky (USA)
In wohl ausgewogener Balance zwischen der graphischen Erscheinung, des nostalgischen Reizes der eingebauten Fundstücke, des abstrakten Bewegungstheaters und des daraus resultierenden Klanges bei Bewegung der Antriebskurbel erzeugt jedes Objekt einen fesselnden kinetischen Ablauf.
Und dabei versucht man gerne zu ergründen, welche mechanischen Rafinessen zu welchen Bewegungen führen, da
ja durch die Transparenz der Skulptur die Bewegungen der Teile gut zu verfolgen sind.
(thanks to Gina Kamentsky, via her blog )
John Hilgenberg: a secret box and a mech.pinball machine
Dies sind zwei ‚einfache‘ Spielzeuge, die Hilgenberg als Geschenkobjekte baute und in seinem Video erklärt:
John Hilgenberg: Pneumachron, eine luftgetriebene Uhr
Durch den Eintrag von Ed Rigby in unserer „Automata“-FB-Gruppe werde ich auf eine ganz außergewöhnliche Uhr von John Hilgenberg verwiesen, den ich übrigens mit seiner nach Plänen von Clayton Boyer gebauten Kugellaufuhr schon früher erwähnt habe. Pneumachron, ein wohl weltweit einzigartiges Uhrenobjekt im Steampunkstil, treibt er mit einer einfachen Aquariumspumpe an. Aber folgt einfach seiner ausführlichen Erklärung im Video:
Liberty Eagle : chaotisches Pendel von Forrest Burnett (USA) und Steampunk Voyager
John Hilgenberg baute dieses Wandobjekt, bei dem der Pendelmechanismus den Adler in wundervoll ästhetische Schwingungen versetzt, nachdem ein kurzzeitiger Federantrieb gestartet wurde. Hilgenberg erhielt die Nachbauerlaubnis von Forrest Burnett, der davon keine Pläne vertreibt.
Forrest Burnett ist aber vornehmlich ein Meister hochästhetischer
Steampunkkinetik, wie hier das Beispiel „Steampunk Voyager“, das einen in eine geradezu kontemplative Stimmung versetzen kann: