Brilliant ! The steam drived figuratives automata of Toni Reintelseder, Leipzig (DE)

Eine weitere sehr schöne Entdeckung ist Toni Reintelseder, der mit seinen dampfgetriebenen(!) Automatenfiguren ziemlich einzigartig ist. Hier sein Steamdragon Fuchur zum Einstieg:

Kürzlich machte er die Ausstellung ARS VAPORIS beim Galeristen, Künstler und Szenewirt Jörg Beier in dessen Galerie Silberstein in Schwarzenberg/Erzgebirge, wovon es einen Filmbericht über die Finissage gibt (siehe unten). Weitere Filme zu Reintelseders
Werk findet man auf seinem Youtubekanal . Darüberhinaus
betreibt er in seiner Heimatstadt Leipzig die „Alles Mögliche Manufaktur“, AMM.
Übrigens haben Automatafreunde aus Norddeutschland in 8 Wochen die Möglichkeit Toni Reintelseder und seine feurigen Werke persönich zu erleben, da er am Steampunkfestival AETHERCIRCUS in Stade-Grauerort (an der Elbe zwischen Hamburg und Nordsee) teilnimmt: 28./29.April 2012.
(Und wiedermal großen Dank an Stefan, der via Uli Tietz lieferte)

Dukno Yoon (KR): Kinetischer Fingerschmuck

Meine heutige Entdeckung ist der südkoreanische Schmuckdesigner Dukno Yoon aus Seoul , der seine Inspiration aus den Schwingbewegungen von Vogelflügeln gewinnt. So tragen die Ringgebilde Miniaturinstallationen, die durch leichtes Fingerbeugen in Bewegung versetzt werden.
wing12
(Via COLOSSAL , wo es noch weitere hochästhetisch fotografierte kinetische Ringe als GIFs zu sehen gibt und zusätzliche Infos)
Eine weitere Werkgruppe bezieht sich auf seine Metronome,
die ebenfalls das Thema Vogelschwingen zeigen.
Ein Beispiel:

Charly-Ann Cobdak(DE): Neue kinetische Skulptur

Mit „Agatha Christie bei der Antizipation eines neuen Werkes“ hat die Münchner Künstlerin, über die ich am 6.Januar hier schon berichtete, das Video einer neuen interessanten Maschinenskulptur ins Web gesetzt. Auch hier sind mehrere Ausdrucksmittel zu einer spannenden Gesamtinszenierung zusammengeführt: der statische Rahmen, der kinetische Bewegungsapparat , Audioelemente und schließlich Videoszenen.

Ihre geschmackvoll gestaltete Webseite Low Tech Instruments macht Lust auf mehr. Das kann man dann auch mit den angekündigten Ausstellungen im Mai
zusammen mit ORENDA in Göttingen und im Juni/Juli zusammen mit Papan in Mainz erleben (siehe Webseite).

Peikwen Chengs betörende Fotoreihe zum Burning Man jetzt in Berlin

Der Pekinger Fotograf und Designer stellt ab 3.3. bis 24.4.2012 seine Fotoreihe „Lost and Found“ im C/O Berlin (International Forum for Visual Dialogues)
aus. Ganz in Schwarz/Weiß und ohne bildmanipulierende Verfahren oder Inszenierung gelingen ihm Bilder von solcher Tiefe und Traumverlorenheit, wie ich sie mir mit der Farbfotografie kaum vorstellen kann.
Am kommenden Donnerstag erscheint ein Katalogbuch der Kuratorin Eileen Seifert dazu.

Und hier nun zu den Bildern auf Peikwen Chengs Webseite:
http://peikwen.com/portfolio/lost-and-found/

(Thanks Clockworker.de )

Conrad Shawcross: The Nervous Systems (Inverted), Mudam, Luxemburg

Die gewaltige Installation dieser Seilspinnmaschine ist noch bis in den Mai hinein im Musee d’Art Moderne in Luxemburg zu sehen. Über zwei gegenläufig gewendelte Treppen können Besucher bis unter die Glaskuppel des Museums steigen, um so die sehr langsam sich bewegende und immer kreisende Maschinerie aus der Nähe zu sehen. Dort sind 162 Schnurrollen in vielen verschiedenen Farben aufgehängt, die das Material für das immer länger werdende Seilprodukt liefern. (Thanks to VernissageTV, hier auch weitere Infos zum Hintergrund der Arbeit und den Künstler)