Dahinter steckt Roger Weber aus Aarau, gelernter Goldschmied und freier Schmuckgestalter mit einer Vorliebe für Automata: rotsch-o-mat
Am Anfang seines Automatenkapitels befindet sich ein Video
von seiner Rocking Robodrink Machine, die seine Jukebox
auf der letztjährigen Roboexotica in Wien begleitete. Hier das Video:
Von dieser Veranstaltung berichtete ich schon früher. Ich habe jetzt noch ein anderes Video gefunden, in dem weitere
teilweise äußerst skurrile Maschinen vorgestellt werden:
http://www.youtube.com/watch?v=q7iK3xB_cRg&feature=related
Übrigens findet die nächste Roboexotica vom 1.-4.Dezember 2011 statt.
(Dank an Rotsch !)
Alte Arcade-Automaten
Ein ganz simples Stück und sicher inspirierend für ein schulisches Technikprojekt, in dem man ein Spielgerät für ein bevorstehendes Schulfest bauen möchte, ist dieser schon fast 3 Jahrzehnte alte „Whirly Bucket“ von Exidy:
Von der gleichen Firma gibt es den „Old Time Basketball“, der interessante figürliche Mechanik zeigt:
Wer mehr alte Automaten sehen möchte, kann ja mal den Youtubechannel des Sammlers Mickey Treat aus Rochester,NY,
aufsuchen, der 320 Videos dort versammelt hat, darunter auch dieses über das hier schon mehrfach genannte Musee Mecanique von Dan Zelinsky aus San Francisco, allerdings so amateurhaft gefilmt, daß es einer visuellen Achterbahn gleichkommt:
Hier aber noch ein professionell gefilmter halbstündiger Bericht:
Eine Art Halloween-Figur des 17.Jahrhunderts…
war der angekettete Sklave, eine dämonische Figur in Lebensgröße, die in der Kunst-und Wunderkammer des Manfredo Settala in Mailand stand. Gleich ganz am rechten Rand des Kupferstichs ist eine Wandnische erkennbar, in der der Sklave mit sichtbarem nackten Oberkörper herausschaute.
Trat ein Besucher in die Nähe dieser Figur, so löste er über eine Bodenplatte einen versteckten Mechanismus aus, der bewirkte, daß der Sklave den Kopf bewegte, ein schreiartiges Geräusch ausstieß und den Betrachter bespuckte.
Übrigens übersetzte GOOGLE mir das italienische Wort l’automa meccanico (mechanischer Automat) mit dem wundervollen Anachronismus „Automechaniker“ !

( Bild gefunden in wunderkammer )
Die Rauchmaschine von Martin Smith (GB)
Man braucht nicht mehr selber rauchen: das übernimmt die Maschine !
(gesehen bei smithautomata )
Gebrüder Eames: Mechanical Horse
Eine in den 90ger Jahren vom VITRA Design Museum konzipierte Ausstellung „Kid Size“, die auf Tournee durch die ganze Welt ging, befaßte sich mit der Dingwelt der Kindheit, also hauptsächlich Spielzeug und Kindermöbel und zeigte auch dieses seltsame Exemplar von Schaukelpferd, das von Ray und Charles Eames 1944 entworfen wurde. Leider fand ich kein Filmdokument dazu, das uns zeigt, wie das seitliche Hin-und Herwippen zu einer Vorwärtsbewegung führt.
(Thanks to mondoblogo )

Bird Robot
Studentenarbeit aus dem Kurs „Making Things Interactive“ der Carnegie Mellon University, Pittsburgh (USA).
120 Jahre alte Zwitschermaschine…
frisch restoriert von Michael Start (GB), der mit seiner Frau Maria das House of Automata betreibt, eine Art Werkstatt, Museum, Shop und Wunderkammer für Automaten des vorvorigen Jahrhunderts in einem.
Gina Kamentsky: ’nothing is done‘
Eine neue kinetische Wandskulptur, die das Flair gealterter Fundstücke geschickt in den mechanischen Ablauf
integriert, der hauptsächlich ganz unterschiedliche reversing mechanisms vorführt und dabei eine geglückte Symbiose zwischen filigraner Graphik der Konstruktion und der entstehenden Klänge und Geräusche bildet.
Hanns-Martin Wagner : Sinnwerkstatt GmbH
Hama Wagner, Gründer von Kugelbahn.ch, hat die einleitende Webseite seiner Firma Sinnwerkstatt neu gestaltet. Die 8 Ausschnittphotos verweisen allesamt auf seine letzten Projekte:

Exploratorium, San Francisco, erhält einen neuen Automaten von Keith Newstead
Gerade fertig geworden ist Robo-Bird, ein witziger, aber auch hintergründig kritischer Automat für das Tinkering Studio, dessen Werdegang KN wieder wie gewohnt ausführlich in seinem Blog dokumentiert hat.
Hier das Video: