wird ab 21.November bis 2.Januar im Möllner Museum gezeigt.
(Mölln ist ca.30 km südlich von Lübeck gelegen) Hier das Ausstellungsplakat:

Alte Münzautomaten: "…der JAHRMARKT kommt"
Diese umfangreiche Ausstellung (bis 21.Jan.10) richtet die Firma Gauselmann
anläßlich 50 Jahre Stadt Espelkamp in der dortigen Alten Gießerei aus.
Es werden 95 historische Münzautomaten aus der Zeit von 1893 bis 1960
gezeigt (Boxautomaten, Bildbetrachter, Elektrisierer, Horoskopautomaten,
Kraftmesser, Schießautomaten, Geschicklichkeitsspiele/Warenautomaten/
Glücksrad, verschiedene Unterhaltungsautomaten u.a. Kran- und Schaustellungsautomaten und eine Hallensia Decap-Tanzorgel). Eine besondere
Rarität ist der Kraftmesser „Elefant“ von 1893. Er gelangte aus dem Besitz des Maharadscha von Mysore über einen indischen Händler in den Besitz der exzellenten Sammlung Baudot nach Paris, welche später von der Sammlung Gauselmann erworben werden konnte.
Ich durchsuchte nun meine Sammlung von Patenten und fand tatsächlich
das entsprechende Deutsche Reichspatent Nr.68523 von Arthur Hirschfeld aus Leipzig von 1892: „Selbsteinkassirender Kraftmesser“ (Auszug)
Welche Freude, www.livresanimes.com ist wieder aktiv !
Dieser wichtige Infopool zum Thema „Bewegliche Bilderbücher“ ist wieder mit einer neuen Folge, November 2009, da. Umso schöner, nachdem ja auch der zweite große Blog von Hector Ugalde aus Mexiko seit fast einem halben Jahr verstummte.
Und wenn man nun in der neuen Folge etwas herumklickt (Liens,ingenieurs papier, Seite upupup von Camille Baladi und Arnauld Roi) , findet man diesen TV-Beitrag von France 3 Sud mit den beiden Letztgenannten:
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Tetsu Yamakami (JP)
ist der Schöpfer solcher komplexen mechanischen Holzspielzeuge. Er ist Apotheker und baut sie in seiner Freizeit für seine Kinder. Es sind somit
unverkäufliche Einzelstücke. Ich wies früher schon einmal auf ihn hin, allerdings nur unter seinem Youtubenamen „kinohaguruma“. In seinem neuesten Video sehen wir einen hölzernen Roboterarm, der durch zwei Steuerhebel bewegt werden kann.
The Magic of Cabaret (GB)
Eine schöne Art, die Freunde des CMT mit einer medialen Inszenierung auf Weihnachten einzustimmen: es gibt nun täglich ab 18 Uhr (GMT) bis 21.Dezember auf der Webseite des Cabaret Mechanical Theatre eine neue Überraschung anzuschaun. Day 1 zeigt „Goat Kicking Bucket“ (Sarah, please apologize, I didnt know that my recent entry was part of it!)

René Ach – Sculptures Animées
Blair Somerville (NZ) und seine Wunderkammer der mechanischen Phantasie
Blair S. hat sich in einer abgelegenen, traumhaft schönen Küstengegend der Südinsel Neuseelands ein Paradies in Aussteigerarchitektur geschaffen, das inzwischen bei den Touristen zur Attraktion geworden ist: die Lost Gypsy Gallery (Werkstatt und Museum sind in einem alten Bus untergebracht).
Dieser TV-Bericht darüber muß unsereins einfach nur glücklich machen !
(thanks so much Dug,via Phil Sing!)
Darüberhinaus fand ich noch einen Bericht von den Frankfurtern Klaudia und Frank Spandl, die sich auf Weltreise befanden und dort vorbeikamen.Hier ihr Bericht: http://www.gleich-wieder-da.de/?p=417

Blair Somerville an seinem Arbeitsplatz
(thanks Klaudia und Frank Spandl)
Riesenkugelbahn im Zinkbad
Von Stefan Grünenfelder habe ich diese tollen Bilder aus der Verzinkerei erhalten. Danke! Inzwischen steht die Riesenkugelbahn No. 17 wieder auf festem Boden und die Mechanik ist eingebaut. Mehr Bilder seiner Bahnen unter diesem Link.

Carlos Zapata und das CMT
eröffneten am letzten Wochenende im Science Center von Granada (El Parque de las Sciencias) „Automatas – Teatro mecanico“, die bis Ende Januar 2010
dort laufen wird. Näheres zur Ausstellung ist im CMT-Blog zu lesen , einschließlich eines Links zu einem spanischen TV-Bericht über die Ausstellungseröffnung.
Eine Besonderheit der Ausstellung ist eine Präsentation neuerer Arbeiten
von Carlos Zapata, der mit kolumbianischen Background seit ca. zweieinhalb Dekaden in England lebt und sich autodidaktisch das Schnitzen
mechanischer Holzskulpturen beigebracht hat. Einen guten Einblick in die Formenwelt seiner Automata geben seine Webseite und in seinem Youtubekanal
26 verschiedene Kurzfilme. Der letzte zeigt seine Abteilung innerhalb der genannten Ausstellung.
Shannon-Ausstellung im SPIEGEL
In Ergänzung zu meinem Artikel vom 16.Oktober: In der Printausgabe des SPIEGEL Nr.45 vom 2.11.09 gab es einen ausführlichen Artikel über die Shannon-Ausstellung von Frank Thadeusz „Das Leben des Seltsamen“. Nun ist der Artikel auch online zugänglich (einschließlich einer Bilderstrecke mit 9 Fotos)



