Zwei-Hebel-Lift für Kugeln (Automata Korea Design Center)

Diese elegante Kugelhubtechnik ist nicht neu. Die Kinematik wurde schon früher von David Rector beschrieben und auch von einigen Kugelbahnern übernommen. So wird eine Kugelbahn zur Kinetischen Kunst !


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Xiang Mu: Automata Wooden Toy: facial dynamic device, who is controlling me?

Hier ist die neueste Arbeit des chinesischen jungen Top-Automatisten, den ich hier schon des öfteren erwähnt habe. Es lohnt sich seinen Youtubekanal  „Xiang Mu Wooden Toy Design“ mit inzwischen 56 Eintragungen im Auge zu behalten ! Er hat eine erstaunliche Karriere in vergleichsweise kurzer Zeit hingelegt, wenn man bedenkt, daß er erst 2018 als kompletter Autodidakt seine allerersten Schritte auf diesem Gebiet machte.


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Artikel der SZ zur Eröffnung der neuen Ausstellung von Charly-Ann Cobdak

Einen langen und gut geschriebenen Artikel über diese Ausstellung können wir im FB der Künstlerin heute lesen: sie zitiert diesen Beitrag von Anja Blum in der gestrigen Süddeutschen Zeitung (Ausgabe München) : „Technik trifft Nostalgie und Poesie“

„Kognitive Dissonanz“

 

Visualisierung der Bewegung in der Kinematik durch den Computer

Welch ein Quantensprung in der Darstellung von maschinentechnischen Sachverhalten durch Computerprogramme ! Wieviel Vorstellungskraft erforderte noch vor 4 Jahrzehnten die Analyse von getriebetechnischen Zeichnungen der etwas komplexeren Art, wenn man sie in den Lehrbüchern sah und davon eine Bewegungsvorstellung bilden sollte. Das geht heute mit dem Computer viel direkter, da ja hier eine Bewegung als Video sichtbar wird. So ist das berühmte Getriebebuch von Henry T.Brown (1868) „507 Movements“ seit etwa 10  Jahren auch als digitalisierte und damit animierte Version zu bekommen.

Hier nun ein Beispiel, das ich im Facebook „Magic Pi – math animations“ fand:

Dies ist ein Foto meines Monitors. Aber erst durch die Computeranimation wird die Bewegung anschaulich ! : https://www.facebook.com/watch/?v=1950112725363808

 

Kyle Olmon: Papiermechanik bei „Popuptober“

In seiner Serie mit fast täglichen kleinen Popups im laufenden Monat hat er dieses entzückende Ergebnis in Zusammenarbeit mit seinen Kindern geschaffen. Eine besonders schöne Idee, wie sich der am Schwanz gezogene Vogel mit sich nun öffnendem Schnabel beschwert, was in der Sprechblase sichtbar wird !

https://www.facebook.com/kyle.olmon/videos/252603617322599

Facebook von Kyle: https://www.facebook.com/kyle.olmon

 

Muro Box – eine Musikdose mit änderbarem Melodienprogramm

Dieses Gerät wurde in Taiwan entwickelt und bietet technologisch einen Quantensprung bei den mechanischen Musikinstrumenten, wie wir es bei den herkömmlichen Spieldosen mit festem Programmzylinder als Stiftwalze und den klingenden Zähnen des Tonkamms kennen. Hier nun sind die Stiftwalzen in eine Scheibenbatterie verwandelt, bei der jede Scheibe mit ihren Nocken jeden einzelnen Zahn des Tonkamms zum Tönen bringen kann, wenn er elektrisch aktiviert wird. Damit ist das Instrument programmierbar geworden.  Zur Webseite in englisch:                    https://murobox.com/en/

Auf der ansonsten sehr ausführlichen Webseite werden manche Geheimnisse der Konstruktion nicht gelüftet. Deswegen hier nur ein äußerliches Video des Abspielvorganges:


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Tim Douglas (UK): Dracula Automaton

Das Oktoberende naht und Halloween wird allenthalben zelebriert.  Der englische Automatist Tim Douglas tut es mit einer Draculaszene, dessen kleines nächtliche Theater  mechanisch recht kompliziert in Szene gesetzt wurde. Douglas hat sich seinen Automatenbau mit allen Teilbereichen autodidaktisch beigebracht, nachdem ihn ein Besuch im längst verblichenen Londoner Cabaret Mechanical Theatre außerordentlich beeindruckt hatte, wie er im Automata Magazine vom Mai/Juni 2021 schreibt. Aber gerade sah ich sein Video von heute, in dessen Text es heißt, daß er nun inzwischen 67 Jahre alt seine Automatisten-Karriere nach 18 Jahren und 26 Automaten beendet hat.


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Buch über Werke von Friedrich von Knaus, 1780, Wien

Friedrich von Knaus ist uns bekannt als der Schöpfer eines der besten mechanischen Automaten seiner Zeit, der Alles schreibenden Wundermaschine von 1760. Ich berichtete 2weimal darüber. Nun stieß ich auf ein zeitgenössisches Buch, dessen Digitalisat mit 226 Seiten mir freundlicherweise Brian Norman Smith aus Kanada übermittelte :

https://ia903205.us.archive.org/7/items/b28776896/b28776896.pdf

Der genannte Automat gehörte zu den Prunkstücken des Kaisers Franz in der Residenz in Wien, für den Knaus als Direktor des physikalischen und mathematischen Kabinetts arbeitete. Er baute vier dieser Art. Es werden in dem Buch auch drei Bilderautomaten von ihm erwähnt, die er in einer viel früheren Zeit schuf und die nun sehr defekt waren und die er restaurieren mußte. Er beschreibt den ersten Automat „Orpheus in Wäldern“ als ländliche Szene mit allerlei Effekten, sodaß man meinen könnte, es sei ein kinetisches Wimmelbild . In der Folge der  Fotos dieses Textes gibt es noch die Beschreibung zweier weiterer solcher Bilder. Das Buch hat allerdings  kaum technische Darstellungen und es wäre  interessant zu wissen, ob eins dieser Bilder sich bis in unsere Gegenwart erhalten hat.

 Anmerkung: das 4min Video des Technischen Museums Wien, wo dieses Meisterwerk der Alles schreibenden Wundermaschine steht, ist aus mir nicht verständlichen Gründen nicht mehr zugänglich. So bleibt nur noch der Umweg über das Metropolitan Museum New York, das vor 4 Jahren innerhalb ihrer Ausstellung „Making Marvels“ auch die Knaus’sche Wundermaschine zeigte und darüber ein 2min Video produzierte (siehe meinen Link ganz oben).

Die erste Lokomotive von Richard Trevithick (UK)

Einen Nachbau kann man heute noch erleben, wenn dieses fauchende Stahlbiest gemächlich durch Blists Hill Victorian Town (Freilichtmuseum bei Birmingham) rattert. Es sieht aus wie eine dampfgetriebene kinetische Eisenskulptur. So verbreitet sich dieses 3-min Video als wundervoller Blickfang in die Technikgeschichte.

https://www.facebook.com/fossbytes/videos/139061462619246

Hier nun noch ein Youtubefilm als Ausschnitt einer größeren Dokumentation zur englischen Industriegeschichte (siehe YT-Info):

https://www.youtube.com/watch?v=FecvZJTHzL4

 

(c) Von Michael Meding – Eigenes Werk, CC BY-SA 2.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=10695376