Tim Hunkin: the secret life of components: MOTORS

Schon wieder eine neue Episode, nun über Motoren ! Hier das Inhaltsverzeichnis:

History: 02.22 Basic principles: 06.12 Basic properties: 12.47 DC Generators: 16.22 Back EMF: 17.43 Starting current: 20.47 Braking: 25.04 Speed control: 27.36 Gearboxes: 29.43 Torque: 33.15 Windshield motors: 36.36 Miniature motors: 38.15 Brush wear: 41.24 AC motors: 42.52 Stepper motors: 48.11 Brushless motors: 55.50 Servo motors: 59.28


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OIM Objects in motion: GO

Robert Kalinovich ist der kanadische Künstler hinter OIM aus Cochrane , Alberta. Er hat sich spezialisiert auf Blickfänge, Eyecatcher, Window Displays mit Kugelbahnelementen und auch figürlichen Szenen: https://www.objectsinmotion.ca/

Seine letzte Arbeit heißt GO, welche er so umschreibt „GO grabs your attention with sprockets, a chain, polished stainless steel and lots of moving parts.  GO is reminiscent of a race, or perhaps a game. The players are quiet and move slowly until the game begins and they suddenly jump into action and take a variety of paths to the bottom, just to get back on the lift so they can start over again.
This sculpture is fun to watch and challenging at the same time.“


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Pedro Reyes mit einer representativen Schau im Marta Herford

Der mexikanische Künstler ist mit dieser seiner ersten großen Aussstellung in Europa in Herford zu erleben. Dazu heißt es im Trailertext: „Das Ausstellungsprojekt „Pedro Reyes: Sociatry – Mit einer Bühne für Lina Bo Bardi“ zeigt zwei künstlerisch-architektonische Positionen aus Lateinamerika, die den Menschen ins Zentrum stellen und Anlass bieten, individualistische Denkweisen zu überwinden. Als interdisziplinärer Grenzgänger tritt Pedro Reyes für eine soziale Wirksamkeit von Kunst, Architektur und Design ein. Seine zutiefst humanistische Haltung wie auch sein Einsatz für ein intensives Gemeinschaftserleben verbinden ihn mit der italienisch-brasilianischen Architektin und Ausstellungsmacherin Lina Bo Bardi, die mit ihrer politisch engagierten Arbeit bereits viele der heute brisanten Themen vorwegnahm. Begleitend zur Ausstellung hat Robert Barta für die „Insel im Marta“ eine begehbare Installation gebaut. Spielerisch beschäftigt er sich in seinem Werk „Sensing the wave“ (2022) mit Bewegung und ungewöhnlichen Perspektiven.


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Die kuriose Maschine (PZM) des Hannes Wirtl feiert 40.Geburtstag

1984 las ich einen unscheinbaren Artikel im Kölner Stadtanzeiger, der auf eine der kuriosesten Examensarbeiten eines Ingenieursstudenten hinwies. Das löste bei mir eine Recherche aus , die mit einem Besuch eines Münchner Biergartens endete, wo ich mich mit Hannes Wirtl traf, um Näheres über dieses Unikum zu erfahren. Es wurde dann etwas später ein eigenes Kapitel in meinem Buch „Mechanische Spielobjekte und Automaten“ (1987). Seine Maschine erlebte damals ein großes Presseecho. Nach nun 40 Jahren ist die Kunde dieser Maschine immer noch nicht in Vergessenheit geraten, da Hannes Wirtl ihr mit einer kleinen Webseite ein Denkmal gesetzt hat. Allerdings müssen wir mit Text und Bild vorliebnehmen , ein Video ist uns nicht überliefert !      http://www.hanneswirtl.de/

Sich selbst steuernde Abwärtsfahrt eines Kugellifts

Ein japanischer Bastler zeigt hier einen Prototyp bei dem aus einer Kugelreihe automatisch jeweils eine in die Liftkabine rollt und nach unten fährt  und dort in einen Sammelbehälter fällt. Nun wiederholt sich der Vorgang solange , bis der Kugelvorrat verschwunden ist.

https://www.youtube.com/shorts/PXdJuFpHEXw

Ich fand vor Jahren ein Spielzeug „Kugellift“ der bayrischen Holzspielzeugfirma BARTL (Katalog 2007), das nach dem gleichen Prinzip funktioniert (linkes Objekt)

Vertikaltransport von Kugeln durch schwingende Helix

Der Youtuber Michael Park zeigt uns hier das auskonstruierte Objekt der Schwinghelix:


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und  in  weiteren  Videos verschiedene Stadien und Veränderungen der Grundidee   : https://www.youtube.com/playlist?list=PLMUuUghzzl8rCd4uwyCQN2Y_6PZE_K-R2

 

Homo Faber, Venedig 2022: Mechanical Marvels

Vom Sonntag, den 10.April bis zum 1.Mai 2022  findet in Venedig diese kunsthandwerkliche Schau auf höchstem Niveau statt. Ein Programmpunkt dabei sind die Mechanical Marvels, für die von Studenten der ECAL-University Lausanne 5 Installationen gebaut worden sind, die inspiriert wurden durch die feinmechanischen Luxusmanufakturen von Ste.Croix.  Ich bin gespannt auf das erste Bildmaterial davon.

Mehr darüber von Nicolas Le Moigne (ECAL):


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Tim Hunkin: LINKAGES & MECHANISMS -The Secret Life of Components,

In dieser 51-min Episode gibt es diese Kapitel:

Levers 00:55 Linkages 06:03 Pier waterclock linkages 09:45 Linkage joints 12:54 Bell cranks 19:08 Motor cranks 21:31 Special cranks 25:54 Crankshafts 30:04 Cams 35:03 Complexity 39:58 Flip mechanisms 42:00 Capstan mechanisms 44:50


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MECHANICUM , das deutsche Museum für Automata in Rüdesheim

https://www.facebook.com/1532404732/videos/pcb.10227373730678965/507476664085409  (Sergio Pinese, FB)

Annemarie und Jörg Wendel, the founders

Am vergangenen WE war die Eröffnung dieser einmaligen Institution durch die Familie Annemarie und Jörg Wendel  eingerichtet (Bruder Jens Wendel betreibt das Musikkabinett, das vom Vater Siegfried begründet wurde und heute im historischen Brömserhof angesiedelt ist) Beides sind absolute Highlights für viele Rüdesheimbesucher. Das MECHANICUM ist ein Museum für Automata und auch etwas Kinetische Kunst. Wir finden hier Werke, die fast alle in Bewegung erlebt werden können, sei es durch Knopfdruck oder Handkurbel. Es gibt reichlich Objekte aus der englischen Künstlerszene um das Cabaret Mechanical Theatre, das sich in den 70ger und 8oger Jahren   bildete und nach London in den legendären  Ausstellungsraum im Untergeschoß des Covent Garden Market zog.  Dort blühte es einige Jahre bis 2000, wo die Mieten so hoch wurden, daß es geschlossen werden mußte. Vor einigen Jahren besuchten die Wendels das MAD-Museum in Stratford-upon-Avon (UK) und waren so begeistert, daß der Gedanke reifte, etwas Ähnliches in der Asbachgasse auf die Beine zu stellen. Es kam hinzu, daß die Wendels fast die komplette Sammlung von Guido Accascina’s Automata Museum   bei Rom übernehmen durften weil dieses durch ein Erdbeben so stark beschädgt war, daß es nicht weiter betrieben werden konnte. Eine neue finanzierbare Heimstatt, vornehmlich in Rom, war nicht zu finden. Das nun „neue “ Museum in Rüdesheim liegt direkt gegenüber vom Bahnhof im Viertel Asbachgasse, deren ehemalige Produktionsgebäude von Asbach Uralt wegen Wegzugs an den Stadtrand  30 Jahre leer standen und nun durch  die Wendels wieder zum Leben erweckt werden: die letzten Wochen und Monate waren so aufreibend, daß bis jetzt noch kein Videotrailer geschaffen werden konnte. Die Schau hat eine Vielzahl an Exponaten in die 9 Räume auf den zwei Hauptetagen gesetzt, das sind etwa 450 Quadratmeter. An der Außenwand des ehemaligen Direktionsgebäudes findet sich das Logo des Museums, dessen M lustige Drehbewegungen macht (siehe Link oben). Ein paar Meter daneben wird der aufmerksame Betrachter eine kleinere bewegliche Figur sehen, die nach Art von „Killroy was here“ auftaucht und wieder verschwindet.

Wiedersehen bei der Vernissage: (v.l.  Karin und Sergio Pinese, Falk Keuten, Walter Ruffler und Kristina)

Ein Tip an die Hessenschau ! Macht doch mal einen Bericht ! Telegeneres wird schwerlich zu finden sein !

 

 

Mechanische Postkarten

Sammler und Youtuber creamofcardstv hat einen riesigen Videopool von Postkarten, wovon hier einige mechanische gezeigt werden:


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Diese folgende  Karte aus dem Blog Llamarinth zeigt auf populäre Weise „Frauenpower“. Und hier ein GIF dazu:  https://www.facebook.com/watch/?v=735885913679415

Werner Nekes hat in seiner berühmten Videoreihe „Media Magica“ in der Folge „Belebte Bilder“ eine etwa 12-minütige Sequenz mit einer Reihe alter mechanischer Postkarten mit verschiedenen Effekten. Die gigantische Sammlung Nekes ist nach WN’s Tod 2017 gottseidank nicht über Auktionen in alle Welt zerstreut worden, sondern auf Betreiben der Witwe an 3 deutsche Kulturinstitute verkauft worden. Diese sind dabei, sie archivarisch zu bearbeiten und für Interessierte über Internet zugänglich zu machen.

Sammlung Werner Nekes bleibt in Deutschland