Dieses Event der Automata-Szene gibt es in anderthalb Monaten ausgerichtet vom Cabaret Mechanical Theatre in Hastings, allerdings zeitlich begrenzt auf den Nachmittag zwischen 14 und 18 Uhr !
Hier ein Teaser: https://www.instagram.com/p/Da0M3_aoxmr/
Spiel und Kunst mit Mechanik II
-Dieser Blog bearbeitet Informationen, Medien und Links zu bewegten Skulpturen (Kinetische Kunst), Kugelbahnen, kuriosen Maschinen, Automata und Papiermechanik. – This blog is devoted to the subject of Kinetic Art, Rolling Ball Sculptures, Automata, weird machines and wooden and paper mechanics.
Dieses Event der Automata-Szene gibt es in anderthalb Monaten ausgerichtet vom Cabaret Mechanical Theatre in Hastings, allerdings zeitlich begrenzt auf den Nachmittag zwischen 14 und 18 Uhr !
Hier ein Teaser: https://www.instagram.com/p/Da0M3_aoxmr/
Der koreanische Künstler stellte 2024 diese großen Installationen im Museum für Moderne Kunst in Seoul aus. In den organischen Formen der Gestaltung finden wir keine Anklänge zur Maschinenkunst. Es ist vielmehr ein ästhetisches Spiel mit meditativer Bewegung in Licht und Schatten
Wie Schnuppe von Gwinner in ihrem feinen Blog craft2eu kürzlich erwähnte, läuft momentan noch bis Mitte August eine verschwenderisch schöne Ausstellung des Werkes Alexander Calders in der visionären Architektur von Frank Gehry der Fondation Louis Vuiton, Paris.
Sie schreibt dazu u.a.: „Eine geradezu zauberhafte Ausstellung richtet die Fondation Louis Vuiton aktuell in Paris aus. Anlässlich des hundertsten Jahrestags der Ankunft von Alexander Calder in Frankreich und des fünfzigsten Jahrestags seines Todes präsentiert die Stiftung die Ausstellung „Calder. Träumen im Gleichgewicht“. Diese Ausstellung umfasst ein halbes Jahrhundert seines Schaffens, von den späten 1920er Jahren und den ersten Aufführungen des „Cirque Calder“, die die Pariser Avantgarde in ihren Bann zogen, bis hin zu seinen monumentalen Skulpturen, die in den 1960er und 1970er Jahren den Begriff der öffentlichen Kunst neu definierten. In der Stiftung, schwebend in der von Frank Gehry entworfenen Architektur der Räume, verwandeln seine Mobiles die Ausstellungin eine Choreografie.“
Es erschien ein repräsentativer Katalog mit 360 Seiten in englischer oder französischer Sprache für 45 Euro;

Wie ich soeben in der WDR-Sendung WUNDERSCHÖN : ESTLAND gesehen habe, gibt es dort eine Kultur des Schaukelns, wie sonst nirgends in Europa. Auf einem Sitz zwischen 4 – 8 Meter langen Stangenpaaren kann man sich bis zum Überschlag schwingen ! Hier ein 4-min-Bericht der Deutschen Welle:
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AutoreffkaVeröffentlicht amJuli 19, 2026Schreibe einen Kommentarzu Eine Kultur des Schaukelns in Estland„Eine Kultur des Schaukelns in Estland“bearbeiten
Foto vom Monitor. Instagram-Video hier: https://www.instagram.com/p/DauS7KPK8Tw/
Hier ist ein seltenes Beispiel eines mechanischen Schaufensterblickfangs zu sehen, das der Wiesbadener Künstler Martin Stock für das Heidelberger Pub mit Craftbeer-Brauerei HEERLIJK (HD-Neuenheim, direkt an der Neckarbrücke) schuf. Es ist allerdings momentan bis 30.September im Rüdesheimer MECHANICUM mit weiteren Objekten des Künstlers zu sehen.
Mechanische figürliche Blickfänge als Werbemittel hatten eine große Tradition in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts. Zahlreiche Artikel findet ihr dazu in meinem Blog, wenn ihr in das Suchfeld „Reklameautomaten“ schreibt ! 2005 erschien in Frankreich die Monographie „Automates Publicitaires“ von Daniel Bordet. Hier noch ein Film aus einer Ausstellung in Monaco, der viele Werbeautomaten in Bewegung vorführt. Die Sammlung ist heute nicht mehr vorhanden, da die Objekte vor 6 Jahren in einer Auktion landeten.
https://www.youtube.com/watch?v=vJeJ4R4ALhs
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Wie ich schon am 1,Mai hier mitteilte , startet heute diese Ausstellung mit den Installationen der Künstlerin im Niimi Art Museum (Okayama) und wird bis zum 30. August laufen. Es sind übergroße mechanische Holzspielzeuge, die interaktiv Kugelläufe mit Klangfolgen erzeugen können. Ihr Youtubekanal zeigt einige dieser mächtigen Spielmaschinen aus Holz.
Instagram: https://www.instagram.com/ayumi._.tsuchiya/
Ayumi Tsuchiya’s Webseite: https://www.ayumitsuchiya.com/
Und ein schon 13 Jahre alter Film:
Nun gibt es auch Videos zur Automata-Ausstellung, die ich hier vor drei Wochen ankündigte und diue am vergangenen WE eröffnet wurde. Es berichtete das Lokalfernsehen JenaTV und die Ostthüringer Zeitung OTZ.
und OTZ https://www.instagram.com/reels/DaibI3bD2JX/ (0.55 min)
Vor einigen Tagen erschien dieses neue Meisterwerk des Amsterdamer Kinetikünstlers Mark Bischof , wieder kongenial gefilmt durch Hugo Rompa ( 10.24 min). Der Titel in deutscher Übersetzung:“Comeback – die letzte Herausforderung für Tinguely“. Der Antrieb entsteht durch drei hochgezogene Gewichte , die zahlreiche Effekte und Kugelläufe steuern, ein abstraktes mechanisches Theater, das man unbedingt realiter erleben möchte !
https://www.markbischof.com/de/
Die beiden neuesten Schöpfungen des so auf- und anregenden Bremer Cuboro-Künstlers sind
LONG WAY („In dieser cuboro Kugelbahn läuft eine einzige blaue Kugel auf einem verschlungenen Weg bis zum Ziel. Dabei werden an drei Stellen Teile verschoben, die dafür sorgen, dass die Kugel neue Wege findet. Einige Streckenabschnitte werden mehrfach durchfahren.„)
und FORUM ROMANUM („Diese cuboro Kugelbahn mit seinen vielen Rundbögen erinnert an römische Architektur, weshalb die Bahn „Forum Romanum“ heißt. Sie hat einen symmetrischen Aufbau. Alle paar Sekunden starten zwei Murmeln gleichzeitig. Der in einer Kiste versteckte Startmechanismus ist mit Fischertechnik gebaut und wird am Ende des Videos im Detail gezeigt.“)
Seit den Sechzigern bereitete mir die Lektüre dieses Großmeisters der Hochkomik und seiner Freunde F.W.Bernstein und F-K.Waechter, die sich die Neue Frankfurter Schule, NFS, frei nach Adorno nannten, großes Entzücken. Sie waren miteinander in der Redaktion der satirischen Zeitschrift PARDON und hatten dort zwischen 1964 und 1976 jeweils die Seiten der WIMS (Welt im Spiegel) verfaßt. Eine umfangreiche Sammlung dieser frühen Komik der WIMS-Seiten erschien 1979 bei zweitausendeins:
Genau vergangene Ostern jährte sich das Erscheinungsdatum von „Besternte Ernte“ (Gernhardt/Bernstein) zum 50.Mal, in dem wir in fünf Jahrzehnten immer wieder gern lasen, was den lädierten Zustand erklärt:
Ein Beispiel daraus ist ein Vers der Kaiser Rotbart Lieder, der in meiner Familie zu passender Gelegenheit gerne zitiert wurde:
Ein weiteres Beispiel und Highlight ist Gernhardts WÖRTERSEE von 1981 (fein gebunden, 320 Seiten, Zweitausendeins):
Auch daraus mit „Folgen der Trunksucht“ eine Probe:
der BR brachte dieses Gedicht in einer Lesung des Sprechers Walter Hess (2014) , der die Pointe im Schlußvers einfach übersah ! Mich wundert es, daß die Redaktion das offenbar nicht gemerkt hat ! https://www.ardmediathek.de/video/capriccio/folgen-der-trunksuchtbrY3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvLzA5Yzk3OTAzLWI0NWEtNGUyNC05ZTNjLTMxOGIwNjdmNzFkNw
Ergänzung vom 2.Juli: Der Facebookeintrag von Oliver Maria Schmitt, von 1995 bis 2000 Chefredakteur der Satirezeitschrift TITANIC, mit zahlreichen interessanten Kommentaren.
Kalenderblatt 30.Juni im Deutschlandfunk von Simonetta Dibbern (5 min): Robert Gernhardt: Dichter, Satiriker, Zeichner