Abacus Theater (NL): Steamroadster Nr.3

 

Jan Wessels ist der Kopf des holländischen Abacus Theaters. Er schreibt auf der Webseite : „Irgendwo zwischen bildender Kunst und Straßentheater, macht die Abacus Theatergruppe mobile visuelle Acts von aussergewöhnlich hohem Niveau. Eindrucksvolle Kreaturen und Maschinen aus anderen Welten die auf Theaterfestspielen und Veranstaltungen erscheinen.“

Steamroadster Nr.3 ist das neueste Video auf der VIMEO-Seite von Jan Wessels und ist hier nicht einbettbar, aber dort abzuspielen:

http://www.abacustheater.nl/de/42/steamroadster-Video

Ein 5 Jahre altes, jedoch einbettbares Video, gibt einen Eindruck von einem anderen Vehikel, dem „Ironwings“:

Anna Vasof: Down to Earth

Dieser 4-Minuten-Film ist eine Kompilation von Gehhandlungen mit sehr unterschiedlichem Schuhwerk. Jede Ganghandlung erzeugt dann ganz außergewöhnliche Effekte an den Schuhen und um die Schuhe herum, die mit mechanischen Konstruktionen erzeugt werden. Der Film ist für mich einer der Höhepunkte der Videonale.16 im Bonner Kunstmuseum. die heute begonnen hat und noch bis zweiten April läuft. Bei dem Independentfilmverleiher Sixpackfilm findet man etwas zum Werdegang und zur Videografie der Künstlerin. Und schließlich ist ein Großteil ihres Werkes bei VIMEO einsehbar.

Repräsentative Ausstellung über Janello Torriani in Cremona gerade zuende gegangen

Wie ich gestern leider sehr verspätet feststellte, gab es über Janello Torriani (italienische Schreibweise) eine repräsentative Ausstellung in seiner Geburtsstadt Cremona, die gerade vor zweieinhalb Wochen schloß. Der dort im Jahr 1500 geborene Mechaniker, Uhren- und Automatenbauer gehört zu den führenden Köpfen der Ingenieurskunst der Renaissance. Es gibt eine Reihe von Videos zu  dieser bemerkenswerten Ausstellung , von dem ich dieses herausgreife, welches allerdings wie alle anderen in italienischer Sprache verfaßt ist. Einen kurzen englischen Text mit einigen Querverweisen gibt es hier. Im folgenden Film (bei 20.00) kommt auch ein besonders blogrelevantes Ausstellungsstück vor, ein robotisches Spielzeug in Form einer trommelnden Musikerin, auf die in der Ausstellungsbesprechung von Thomas Steinfeld aus der SZ vom 19.Sept.2016 näher eingegangen wird. Es gibt da noch den berühmten Mönch, der ganz ähnlich konstruiert ist und einmal im Deutschen Museum in München, aber auch im Smithonian Institute in Washington zu finden ist. Über die genaue Herkunft ist man sich nicht einig, ob es Torriani ist oder möglicherweise eine süddeutsche Werkstatt.


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Juanelo Turriano: Die Wasserkunst von Toledo

Mit dieser Animation wird die aufwendige Wasserhebe-Maschinerie rekonstruiert, die Turriano für die Wasserversorgung des Alcazar-Palastes von Toledo in Spanien um 1560 entwickelt hat, und die das Wasser aus dem knapp 100 Meter tiefer gelegenen Fluß Tajo nach Toledo hoch brachte. Das Animationsmodell bezieht sich auf die Forschungsergebnisse von Ladislao Reti, siehe auch diese Graphik: (Quelle: Wikipedia )  Dank an Keith Newstead, der das unten stehende faszinierende Video empfahl – eine schöne Ergänzung zu meinem Artikel von vor knapp 5 Jahren an dieser Stelle.

Und nun die Animation:


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Bruce Yeany: Trammel of Archimedes

Es ist ein altbekanntes Kurbelspielzeug, das mit Hilfe einer Kurbel zwei Leistenstücke in Schlitzen gleitend sich kreuzen läßt. Bruce Yeany kompliziert es mit einem dritten Gleiter ab 0.43 :


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Und hier gibt es die Erklärungen zur Geometrie:


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Valentine Day: Cobweb-Freundschaftskarten aus dem 19.Jahrhundert

 

(Metropolitan Museum of Art, Cobweb valentine, 1847)

Anläßlich des heutigen Valentine Day veröffentlicht das New Yorker Metropolitan Museum of Art einen Artikel von Nancy Rosin über die sogenannten Cobweb Cards oder Bilder, das sind aufwendig hergestellte Freundschaftskarten oder Bögen, die der geliebten Partnerin an einem Tag wie heute geschenkt werden konnten. Sie entsprechen den deutschen Netzkappenkarten, bei denen auf der Karte eine bedruckte feine Papierschicht aufgesetzt ist, die eine netzartige Schnittstruktur aufweist und mit einem im Mittelpunkt angehefteten Faden zu einer Form eines Bienenkorbs angehoben werden kann, wobei neue Bilder oder Texte sichtbar werden.

Der vorliegende Artikel macht uns diese liebenswürdige Spezialität besonders durch die Darstellung der Bewegung als GIF gut verständlich.

http://www.metmuseum.org/blogs/now-at-the-met/2017/valentines-day-romance-of-cobwebs

(Via FB Movable Book Society)

Aleksei Zholner: Working Paper Organ

Der neueste Streich des durch winzige Papiermotoren bekannt gewordenen AZ ist eine Papier-Orgel, die ein 18-Töne- Manual besitzt und durch einen aufgeblasenen Luftballon den nötigen Wind bekommt, um eine kurze Melodie zu spielen. (Hier meine früheren Beiträge zu AZ )  Via COLOSSAL


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Und heute hat AZ auch noch eine imposante Kompilation seiner früheren Werke aus Papier in einem Trailer versammelt:


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Peter Shields: Last Night I dreamed I went to Manderley

Es ist eine Auftragsarbeit, in die einige found objects eingearbeitet sind, die für die Kundin eine besondere Bedeutung haben (siehe Infotext). Ich habe eine weitere Arbeit von Peter Shields(UK)  hier vor ca. zweieinhalb Jahren erwähnt. PS hat übrigens eine hübsch gestaltete Webseite.


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