Im renommierten Buch von Chapuis und Gelis, „Les Monde des Automates“, entdeckte ich die früheste Darstellung eines Konsolenspielers mit seinem Controler ! Sie stammt von 1542 und ist auf Seite 180 zu bewundern !
Autor: effka
BLOG-PAUSE bis Ende März !
Ich hoffe, daß die geneigte Leserschaft die bloglose Zeit bis Anfang April ohne größere seelische Verdüsterung übersteht. Ich melde mich dann Anfang April wieder zurück und wünsche Euch allen ein schönes Hasenfest !
Mechanische Osterkarte aus den 1930ger Jahren. (Quelle mit einem zweiten Foto und der Rückseite)
Roy Superior: Patent Models for a Good Life
So hieß die posthume Ausstellung künstlerischer mechanischer Holzmodelle (meist aus den 80ger Jahren) etwa ein halbes Jahr nach dem Tod des Künstlers im „Center for Art in Wood“ in Philadelphia, 2014. Der Filmer John Thornton gibt eine eindrucksvolle Reportage der Vernissage, in der auch Weggefährten zu Wort kommen.
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Das führt mich etwa 10 Jahre zurück, als ich mir das Buch „Artful Jesters – Innovators of Visual Wit and Humor“ von Nicholas Roukes kaufte (das übrigens heute in den USA teilweise für unter 5 Dollar zu haben ist !) und dort diese für mich sehr beeindruckende Skulptur von RS sah :
Roy Superior: When Pigs have Wings, or Bringing Home the Bacon as the Crow Flies, 1981, (C) Nicholas Roukes
Wellpappenmaschine
Es ist ein Video, das ich hier schon vor ca. 6 Jahren brachte und vergaß, nun aber wieder zufällig im Web fand. Es ist zu schön, um vergessen zu werden !
Bob Potts (USA): Denizen of the Deep
Kinetische Skulpturen von Bob Potts haben etwas Meditatives. Räderwerke steuern Flügel, die gleichsam Kompositionen von Schwingungen im Raum erzeugen. Siehe auch dieser Bericht von 2013.
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Rick Green baut sich seine Zweimannsäge um,
so daß er sie auch als Einzelperson nutzen kann. Diese und viele andere komische Episoden findet man in der alten kanadischen Fernseh-Show „Handyman’s Corner“.
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„The Mechanics“ ,…
so heißt der 25-minütige Abschlußfilm, den holländische Studenten der Staatlichen Filmakademie Amsterdam (Olivier Garcia, Director und Thom Arends + Emma Kuijper, Producer, u.a.) bis Ende Juni 2016 fertigstellen werden. Die Dokumentation folgt den künstlerischen Polen, die in Person und Werk der beiden Freunde aus Cornwall Paul Spooner und Will Jackson liegen. Die Fertigstellung des Films sollte durch eine Spende an das Crowdfunding Projekt unterstützt werden: http://cinecrowd.com/mechanics?language=en. Danach wird der Film auch im holländischen Fernsehen bei EO laufen. Ein hübsches Zitat aus dem Film: „99% of my work is boring, the remaining 1% are my ‚Frankenstein‘ moments“. Ich wünsche den Jungfilmern einen feinen Abschluß und erinnere mich gerne an ihren Besuch bei mir, um eine Nacht lang in meinem Archiv zu graben.
Zum Film gibt es auch eine Facebookseite: https://www.facebook.com/TheMechanicsMovie
Die Automatensammlung des Dr. Max Tassel wird heute versteigert
Der Pariser Auktionator Marc-Arthur Kohn versteigert heute eine prachtvolle Sammlung von Automaten des Golden Age of Automata des ehemaligen Zahnarztes und Hobbyzauberers Dr. Max Tassel. Der Veranstalter hat dazu ein informatives knapp 20-minütiges (!) Video herausgebracht, der all diese teilweise noch nie gesehenen Schätze in Bewegung zeigt. Ein umfangreicher Katalog ist hier direkt einsehbar. Leider ist er nicht paginiert.
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(Thanks to Ellen Rixford / Jere Ryder)
Jeffrey Zachmann (USA): Kugelbahnen und Carl Zachmann: Maschinenkunst
Als ich 1997 meinen ersten Computer kriegte und damit ins Internet gelangen konnte , entdeckte ich schönstes Futter für meine alte Leidenschaft „Kugelbahnen“ in Form der phantastischen Webseiten von Dr.David M.MacMillan „The Rolling Ball Web“, die leider schon 2001 untergegangen sind. Dank des segensreichen Webarchivs von Smithonian gibt es jedoch noch eine Überlieferung der alten Seiten, wo ich erstmalig auf Jeffrey Zachmann stieß.
Nun fand ich eine TV-Sendereihe „Postcards“ aus Minnesota, in der die Zachmann Studios (inzwischen zusammen mit seinem Sohn Carl) in der Kleinstadt Fergus Falls besucht werden. Deren beider Gemeinschafts-Ausstellung ist gerade am vergangenen WE zuende gegangen.
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Kurz darauf entdeckte ich auch ein Interview von Aaron Kramer , das er vor gut zwei Jahren mit Jeffrey Zachmann machte :
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Naked Jolly Chimp und das komplette Spielzeug
Zweimal der berühmte mechanische Spielzeug-Chimpanse aus den 60ger Jahren von Daishin(JP). Er kann mit den Cymbeln schlagen, Zähne blecken, Augäpfel vorschieben, rhythmisch mit dem Kopf nicken und Schreie ausstoßen. Aaron Kramer (Künstler aus Kalifornien) hat einen defekten Affen enthäuted und repariert. Das hat dann in der Bewegung einen schrottig-surrealistischen Reiz.
Und hier das Original:
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