Ein Reklameautomat der 20ger Jahre von Norman Tuck

Der Künstler Norman Tuck aus San Francisco besitzt diesen alten deutschen Reklameautomaten und drehte ein Video darüber, das im Blog von Dug North gerade erschienen ist.


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Ich erinnerte mich daran, daß die Berliner Restauratorin Gesa Witt (TrikonBerlin) genau über die Restaurierung dieses Modells ihre Examensarbeit geschrieben hat, was ich vor fast 6 Jahren hier auch publizierte. Eine Zusammenfassung der hochinteressanten Arbeit kann man in diesem 9-seitigen PDF nachlesen. Norman Tuck war hochentzückt, als ich ihm das mitteilte.

David Dimitri – ein Schweizer Artist

Im Facebook stieß ich auf dieses 45-Sekunden-Video von Michael Flume (Eintragung vom 24.Mai 2015 https://www.facebook.com/LHommeCirque/), das einen Artisten mit einer komischen Nummer auf dem Laufband zeigt. Ein wenig Googeln führte mich zu David Dimitri, der einen Einmann-Zirkus(!) betreibt, und es völlig allein fertigbringt, die ganze Magie eines Zirkusses in seinen Vorstellungen aufleben zu lassen.

 

Die Gaussian Gun habe ich schon vor 30 Jahren erfunden

Gerade stieß ich auf dieses Video, dessen Effekt unter dem Titel „Gaussian Gun“ im Internet weit verbreitet ist:


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Vor nun genau 30 Jahren fand ich im Spielen mit Kugeln und Magneten diesen Effekt und weitere, die ich zu einem Baukasten gebündelt habe und denselben in einer Kleinstserie produziert habe. So zum Beispiel konnten Magneten in einer Plexiröhre zum Schweben gebracht werden und ein Federungseffekt erzeugt werden, oder durch abwechselnde Verbindungen von Kugeln und Magneten Bögen und Gewölbe gebaut werden, oder ein Geschicklichkeitsspiel erzeugt werden, indem man einen Parcours aus Magneten setzt und durch geschicktes Balancieren eine Kugel durch den Parcours steuert. Das Spannendste jedoch war die Entdeckung dieser Gaussian Gun !  Hier ein Foto meines Baukastens mit Röhre, Schiene, Kugeln und Magneten:

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Ben Tardif: Marble Mountain

Der kalifornische Stuntmen und Woodworker baute 3 Jahre an seiner monumentalen Kugelbahn und ist immer noch nicht fertig. Er kann sie jedoch in ihrer Funktion schon einmal vorführen. Das Video wurde mit über einer dreiviertel Million Klicks in wenigen Tagen viral:


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Siehe auch den Daily Mail Bericht:  http://www.dailymail.co.uk/news/article-3518954/Man-spends-three-years-creating-epic-12ft-marble-mountain-machine-consumed-garage-s-not-finished.html

 

Bildersammlung mechanischer Spielzeuge bei Chipotle Teatro

11986453_1490320787942737_8121384839304046118_nDie spanisch-mexikanische Schattenspiel-Cie Chipotle Teatro  hat auf ihrer Facebookseite ein Album mit zahlreichen Abbildungen von älteren Darstellungen mechanischer Spielzeuge und Bauanleitungen:    https://www.facebook.com/ChipotleTeatro/photos/a.1490319694609513.1073741845.1450157688625714/1490319827942833/?type=3&theater

Robert Coudray in TV-Sendung über die Bretagne

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(Aus der offiziellen Tourismus-Seite der Bretagne)

Gestern brachte ARTE die 42min-Sendung „Die Bretagne“ aus der Reihe „Belle France“.  In der YT-Ausgabe wird Coudray (Le Poete Ferrailleur) mit einem 3,5min-Beitrag ab 37.00 gewürdigt (Dank für den Tip an Walter Ruffler !)


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Der TV-Film ist allerdings nicht neu, er ist von 2011.

Bei der Recherche nach neueren Medien über Robert Coudray fand ich noch diesen Film:

 

 

Johan Scherft : Steampunk Dragon

Der holländische Künstler aus Leiden, der in verschiedenen bildnerischen Disziplinen zuhause ist, legt hier einen weiteren Automaten vor. Sein Steampunk-Dragon kann Feuer speien, jedoch nicht in echt: es ist eine optische Illusion !


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AutomataCon, der Kongreß im Morrismuseum, Morristown (NJ) – eine Nachlese

10431684_10154162021806162_4568130357900276506_nSkypeverbindung nach London zu Sarah Alexander (CMT).   Richard Garriott am Pult. Tom Haney, Thomas Kuntz, Dug North, Steve Armstrong und Cecilia Schiller auf dem Podium (v.l.)

Vor zwei Wochen fand diese einzigartige und wundervolle Veranstaltung statt, bei der wir vor allem den beiden unermüdlichen Organisatoren Brett King (Cary,NC) und Jere Ryder, Kurator und Restaurator des Morrismuseums, zu danken haben. Sie erstellten einen Ablaufplan und kümmerten sich um die  Organisation der zahlreichen Vorträge, Diskussionen und Vorführungen. Im Forum gab es eine Vielzahl von Ständen der Künstler, die ihre Automata vorführten, und zusätzlich einen Bücherstand.

Die über 100 Attendies der Tagung kamen aus allen Teilen der USA, aus Kanada, Frankreich, England, Deutschland und dem Kosovo.  Zum Besten, was eine solche Veranstaltung zu bieten hat, gehören die persönlichen Kontakte, die nun entstehen und zu Freundschaften werden können, kennt man sich doch größtenteils virtuell und begegnet sich nun erstmals physisch. Für mich war das z.B. der Fall bei Larry Seidman, mit dem ich mich über Papiermechanik austauschte und der mir viele nie zuvor gesehene mechanische Karten, oftmals 200 Jahre alt, zeigte – eine brilliante Sammlung ! Bei der Fülle der Veranstaltungen schaffte ich es allerdings nicht, mit allen mir virtuell schon lange bekannten Teilnehmern in ein vertiefendes Gespräch zu kommen. Da ich es auch nicht schaffte zu dokumentieren, füge ich hier einige Links zu Bild- und Filmmaterial an. Zunächst aber die Würdigung von Dug North: http://blog.dugnorth.com/2016/03/automatacon-2016-event-for-automata.html#comment-form

Bilder:  1)  FB AutomataCon  2) Brett King  3) Wade Warman                      Film von Paul Lukas:


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Als Gast von Ellen Rixford durfte ich im Anschluß einige schöne Tage in Manhattan verbringen und konnte erstmalig das NYC-Flair dieser quirligen Metropole genießen. Einige der großen Museen waren mein Ziel ebenfalls, so das riesige MET, in dem ich gerade noch am letzten Tag die Ausstellung  europäischer Prunkuhren und -Automaten mitkriegte (es gibt dazu einen früheren Blogeintrag ) Mit einem verrückten Zufall komme ich zuende: wir machten einen Ausflug nach Coney Island, genossen bei kaltem Wind die strahlende Sonne am Strand und gingen dann durch den historischen Vergnügungpark .  Und just vor der 60 Jahre alten Geisterbahn „Spook-O-Rama“ stießen wir auf Michael und Maria Start, den Weltklasse-Restauratoren mechanischer Kunstwerke aus Schottland, die eine Woche zuvor mit uns Convention-Teilnehmer waren.


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(Siehe auch meinen früheren Beitrag vom 18. Oktober 2013:  https://spikumech.de/lisa-hix-schreibt-geschichte-amerikanischen-geisterbahnen-dark-rides-cw-16614400 )