Scott Swaaley (USA): GRITLab- ein zukunftweisendes Konzept eingebetteten Technikunterrichts

Scott Swaaley, ein junger Physik-und Techniklehrer der High Tech High in San Diego,CA, hat seine Projekte in einer Dokumentation GRITLab gesammelt und beschrieben und dabei eine grundlegende, sehr fundierte Technikdidaktik entwickelt, die das Fach zusammen mit anderen Disziplinen wie Geschichte / Politik / Gesellschaftswisenschaften projektartig verknüpft und den Schülern  viel Raum zum eigenverantwortlichen Forschen und Entwickeln gibt. Es ist eine Konzeption, die weltweit beispielhaft ist, jedoch auch getragen ist von der Vision eines außergewöhnlichen Lehrers.  Ich erinnere an sein  wundervolles Projekt „Apocalypto“, auf das ich hier früher schon hinwies. Es sind inzwischen weitere Projekte hinzugekommen (siehe oben), die meist von detaillierten Videos seines YT-Kanals  begleitet werden. Hier der Channel-Trailer dazu:


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Vor drei Jahren gab es auch einmal ein Automata-Projekt: „Working with Wood…“ , aus dem die folgenden Impressionen stammen:


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In der Quellenliste „General Resources“ von GRITLab  finde ich eine feine Kompilation von 21 YT-Filmen zum Thema „Mechanische Bilder in Flachmechanik, die er hier „2D-Automata“ nennt. Für die mehrjährigen Leser meines Blogs sind es alles alte Bekannte, jedoch in dieser Zusammenfassung wiederum sehr hilfreich:

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Europäische Uhren und Automaten des 16.-19.Jhdts. in New York

Eine prächtige Ausstellung des Metropolitan Museum of Art heißt  „The Luxury of Time…“ und zeigt eine Auswahl von Highlights der europäischen  Uhrmacher- und Automatenkunst noch bis 27.März 2016 (in this occasion cordially greetings to 308 W 97th str. !!).  Siehe auch Allison Meier’s Artikel in HYPERALLERGIC , der besonders auf den Prunkwagen der mit Pfeil und Bogen bestückten Diana eingeht, einer Augsburger Arbeit um 1610, die frisch restauriert von der Yale University ausgeliehen wurde. Es gibt ein Video dazu, das uns auch einen Blick auf die Mechanik dieses Meisterwerks gestattet:


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(Thanks to Edward Cady , FB automata…)

 

 

Robert Heilbuth, einer der letzten großen Exzentriker von San Francisco


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Heilbuth (1912-2002) war Sohn einer wohlhabenden jüdischen Hamburger Familie und mußte als junger Mann 1938 vor den Nazis flüchten, was ihn nach San Francisco brachte, das er später auch nie wieder verließ. Er war ein Intellektueller, der 3 Sprachen beherrschte und ein hervorragender Musiker, Komponist und Instrumentenbauer, der sich aber nie um irgendwelche öffentliche Aufmerksamkeit bemühte. Autodidaktisch brachte er sich das ganze handwerkliche Know How bei, das z.B. für die Herstellung großer Orchestrions notwendig ist und war in der Lage mit eigen erfundenen Werkzeugen eigene Kompositionen in die Papierrollen bzw. Pappbänder zu programmieren. Mehr darüber im Artikel von Aubray Weirdsley im Livejournal:   http://outsider-music.livejournal.com/103334.html

Hier nun eine knapp 37-minütige Doku mit Robert Heilbuth von Bob Burnside, in der viele weitere mechanische Musikinstrumente des begnadeten Künstlers vorgestellt werden:

 

UGEARS, ein Getriebespielzeug komplett in Steckbauweise

Wie COLOSSAL vor 4 Tagen mitteilte, gibt es diese neue ukrainische Firma in Kiew, die mit einem extrem erfolgreichen Kickstarterprojekt begann, diese Spielzeuge zu fertigen, die  durch einen Gummibandaufzug in Bewegung versetzt werden können.


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Rotsch Weber (CH): Robo-drink-o-mat

Rotsch Weber’s steampunkiger Getränkeautomat ist schon über 4 Jahre alt und wurde auf der damaligen Wiener Roboexotica vorgestellt (ich berichtete darüber ) Hier gibt es aber ein neues, besser gefilmtes Video über das außergewöhnliche Gerät.


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Rotsch Weber(CH): Werkeria

Es ist ein Automat, den Rotsch Weber für den gleichnamigen  Laden von Claudia Clavuot in Chur hergestellt hat und der ab heute in ihrem Schaufenster zu bewundern ist  (Dank an meinen Tipgeber und Freund Walter Ruffler ).


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Ergänzung vom 26.12.2015 nach Mailwechsel mit Claudia Clavuot, die mir die zauberhafte Story, die diesem Automaten zugrunde liegt, mitteilte:

„hallo Falk Keuten,
es war einmal eine Prinzessin, sie lebte in einem Goldene Schloss.
Die Prinzessin schaute gerne TV und am Liebsten waren ihr die Waschmittel-Werbesendungen.
Sie hatte viele Bedienstete und im Keller wohnten ein paar schräge Vögel, in den Gemäuern Reptilien und Echsen.
Da ihr versprochener Prinz sich lieber mit den Echsen abgab und mit ihnen um die Wette züngelt, versuchte sie die Sache mit dem Frosch.
Da es sie aber grauste die Frösche zu küssen, wusch sie diese zuerst ausgiebig und spielte dazu die Waschmittelwerbungen aus ihrer Kindheit nach.
Wenn sie nicht endlich den Frosch findet, welcher sich nach dem Waschen und dem Kuss in einen Prinzen verwandelt, wird sie bis an ihr Lebensende Frösche waschen und Ranaplus das Froschwaschmittel anpreisen.
das ist die Geschichte.
ein freundlicher Gruss Claudia Clavuot“

Christmas Special 2015

1)  Jean Tinguely: „Oh Tannenbaum“, Schweizer Fernsehen 1982

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http://www.srf.ch/play/tv/me_schonvergessen/video/oh-tannenbaum—-?id=857e508c-a9a4-4862-a02c-1af71ce346d9

 

2) Rob Higgs: Blue Peter X-Mas Lights Contraption, 2012


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3) Weihnachtsgruß eines Mathematikers

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4) Jeroen Houben: Best Wishes (a light battle)

„Schauen und Staunen“ 2015 in Gengenbach

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Die jährliche Adventsausstellung im Haus Löwenberg zieht Besucher auch aus weiterer Entfernung in die Schwarzwaldstadt. Das diesjährige Programm, wieder unter Leitung des rührigen Reinhard End entstanden, hat einen Schwerpunkt in Jugendstil-Bilderbuchillustrationen und führt auch –  wie schon früher so oft – Kinetische Kunst vor. Es sind beteiligt Dietmar Mahler und Claus Schneidereit aus Freiburg. Leider gibt es kein Video dazu. Die Ausstellung läuft noch bis zum 6.Januar 2016.

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Claus Schneidereit:  Licht-und Schattenspiele

Yasemin S.Akyuz: Koi

„Koi“ ist eine flachmechanische Wandskulptur der türkischen Künstlerin, die mit einem Fadenzug die Bewegung der Flossen zweier Koifische steuert, bei der die Lebendigkeit der Skulptur durch die Nichtparallelität dieser Bewegungen erhöht wird. Mehr zu dieser in Form und Farbe eleganten Arbeit gibt es auf ihrer Webseite: http://www.yazsfilm.com/koi/


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