-Dieser Blog bearbeitet Informationen, Medien und Links zu bewegten Skulpturen (Kinetische Kunst), Kugelbahnen, kuriosen Maschinen, Automata und Papiermechanik. – This blog is devoted to the subject of Kinetic Art, Rolling Ball Sculptures, Automata, weird machines and wooden and paper mechanics.
Am Samstag eröffnete diese Ausstellung mit zahlreichen Originalzeichnungen, Postern und Büchern des sehr britischen Illustrators. Sie läuft bis 22.November und ist die erste Sonderausstellung des Hauses.
Die Galerie Lois Lambert aus Santa Monica,CA, stellte vor gut anderthalb Jahren Kinetik und Maschinenkunst von 9 Künstlern aus. Es gibt dazu einen Infotext auf der Webseite der Galerie: http://www.loislambertgallery.com/data/web/FOR_IMMEDIATE_RELEASEMachineMuseFINAL.pdf
Ted Cronin, den ich hier schon vor über zwei Jahren vorstellte, baute diesen „Musikautomaten“, in dem er einige Heroen der R&R-Ära kurbelgetrieben agieren läßt.
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Der mexikanische Künstler Iker Vicente hatte im Herbst 2014 in 7 Wochen Vorbereitungsarbeit eine Ausstellung im Museo Universitario del Chopo aufgebaut, an der in dieser Zeit auch Publikum für das work in progress zugelassen war. In der folgenden eigentlichen Ausstellung konnte man sich die einzelnen mechanischen Theater selber bespielen, in dem man an Kurbeln drehte, die über weitgespannte Transmissionsbänder die poetisch-kinetischen Skulpturen meist aus found objects auf Laufbahnen in Bewegung setzte.
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Hier noch ein ausführlicherer 8-Minuten-Film, der auch die Kurbelantriebe der Bahnen zeigt: http://www.youtube.com/watch?v=kuJW6OjlCgM
Und schließlich ein kurzer Auszug aus dem Schaffen des Künstlers mit „Moving things“ (mehr auf seinem YT-Kanal) :
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(gefunden im spanischen Puppenspielportal www.titeresante.es)
oder besser der Originaltitel „The pillbug which curls up“. Welch handwerkliche Präzision und räumliches Vorstellungsvermögen muß dieses Kunststück erfordert haben ?!
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Pedro Reyes aus Mexiko City stellte seine Installation mechanischer Musikinstrumente aus Waffen „Disarm II“ auf der diesjährigen Art Basel innerhalb der Lisson Gallery aus. Siehe auch sein Blog.
VernissageTV filmte es:
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Nach dem Erfolg der ersten Ausstellung in der Galerie Grabsdorf in München gibt es erneut ein temporäres „Low Tech Instruments Museum“ in der genannten Galerie. Die Eröffnung ist für den 16.Oktober geplant und die Ausstellung soll bis in den März 2016 laufen. Auf jeden Fall ein Highlight der Maschinenkunstszene in München !
Siehe auch einen Artikel des Global Art Magazine: http://www.globalartmagazine.com/lowtech-instruments-museum-zeigt-kinetische-kunstmaschinen-von-charly-ann-cobdak.html
Im vergangenen Frühjahr lief die Ausstellung „Der Afrikaner im Bilderbuch“ mit Beispielen
aus dem 19. und beginnenden 20.Jahrhundert, der Kaiserzeit und ihren Auswirkungen des damaligen Kolonialismus: http://www.bnmsp.de/home/e.huber/schulmuseum/afrikaner/
Ich erinnerte mich an eine Originalausgabe des „Lustigen Automatentheaters“ von L.Meggendorfer (!890), die ich beim englischen Antiquariat „Antique Toys and Games“ gesehen habe: http://www.antiquetoysandgames.com/lht.html und die 8 mechanische Ziehbilder enthält. Der Schreiber-Verlag veröffentlichte 1993 dieses Buch als Reprint (Abb.oben) und –
siehe da – es fehlen die beiden Bilder „Negergiggerl“ und „Mohrenwäsche“. Offenbar gab es
um 1890 kein Problem mit einer damals als Scherz gedachten Szene „Mohrenwäsche“, in der ein kleines weißes Mädchen auf einem Stuhl stehend der afrikanischen Kinderfrau mit einem Schwamm das Gesicht weiß zu waschen versucht. Sicher ein Ausdruck des damalig verbreiteten rassistischen Zeitgeistes im Blick auf die „Primitiven“ Afrikas, dem sich auch der große Meggendorfer nicht entziehen konnte.
Diese Bahn (Nr.19), von Stefan Grünenfelder ersonnen und in anderthalbjähriger Arbeit erbaut im Auftrag von Migros-Kultur-%, wurde gestern auf dem Gurten, dem Hausberg von Bern eingeweiht. Der Züricher Filmemacher Marc Mehli hat die Bahn in einem vorzüglichen 11-Min.-Video ins Bild gesetzt, ein optischer Leckerbissen, der die vielen mechanischen
Details und Fördertechniken im Ablauf der Kugel uns miterleben läßt. Die Kugel durchläuft den Parcours aber keineswegs automatisch, sondern notwendigerweise mit interaktiver Steuerung an 34 Stellen der dreiteiligen Bahn. Und das ist teilweise nur mit großem Geschick und Weitblick zu bewältigen. Es gehört zum Allerbesten, was ich in 4 Jahrzehnten
weltweit in der Szene gesehen habe. Danke, Stefan !
Hier nun das VIMEO-Video, in dem Stefan Grünenfelder einige Erläuterungen in Schweizerdeutsch gibt. Dies gibt es auch auf Youtube, welches aber im Rahmen des elenden YT-GEMA-Streites den Film für Deutschland gesperrt hat ! Ergänzung vom 27.11.2016: die Youtube-Sperre ist nun aufgehoben !
Der Dortmunder Graphicdesigner und Pop-up-Spezialist Peter Dahmen macht Verpackungen interessant, indem sie beim Öffnen einen unerwarteten mechanischen Effekt zeigen. So z.B. die Schachtel mit dem Schmuckring, der erst bei Zurückklappen des Deckels sich aus einem blumenartigen Papiergebilde herausbewegt.
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Oder die Schachtel mit dem aufgedruckten Foto eines PKW’s. Zieht man an einer Lasche, so bewegt man im Bild eine Schiebetür des Wagens und es springt einem ein Fach mit Autoschlüssel heraus. Ein netter Gag für die Schlüsselübergabe beim Neuwagenkauf !
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