Beseelte Maschinen: Anja Backhaus besucht Jasper Diekamp

Anja Backhaus besucht den Künstler in seinem Atelier, wo er gerade „monologue of two machines“ (siehe auch meinen Bericht von Mai 2014) repariert. Der in Medienkunst diplomierte Kölner JD ist recht vielseitig (siehe Vita), sein Lieblingsfeld ist jedoch die Maschinenkunst.


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TV-Interview mit Puppenspieler und -konstrukteur Fernando Airaldo(AR)

Der argentinische Puppenspieler des Objekttheaters La Chacarita aus Cordoba hat eindeutig ein Faible für Mechanisches. Hier der Blick in seine Werkstatt:


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Matt Smith(Fourteenballstoy): Warhol’s Cat…

ist das neueste Objekt der feinen Automatenschmiede in Cornwall. Es stellt Warhols Katze dar,
wie sie die ikonische Campbellsoup-Dose versucht zu öffnen. Details zur Gestaltung und zur Mechanik finden wir auf MS’s Webseite:http://www.fourteenballstoy.co.uk/warholscat.htm


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Godfried-Willem Raes(BE): Robot Orchestra

Als ich vor etwa 35 Jahren die Spiel- und Klangstraße in Essen besuchte, erlebte ich eine Ansammlung von Soundart Künstlern, Klanginstallationen, neuartigen mechanischen Musikinstrumenten, wie ich es in einer solchen wilden Mischung noch nie erlebt hatte. Da begegnete ich auch Godfried-Willem Raes und seiner Mitperformerin Moniek Darge aus Gent. Einige Dekaden später blickt das Paar auf einen Riesenfundus von Musik erzeugenden Gerätschaften und Maschinen, die jedoch alle einem Zweck dienen, sie sind Mittel für die Aufführung der Kompositionen von GWR.
http://www.logosfoundation.org/index-god.html


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British Pathé Nr.24 Zweimal Karnevalsumzug in Viareggio: 1952 und 1958

Es fällt auf, mit welcher barocken Pracht die Zugwagen gestaltet wurden, wobei überall auch mechanisch animiert wurde. Kein Vergleich zu den geradezu statisch starren Zugwagengestaltungen eines heutigen Umzuges in einer rheinischen Metropole.


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und


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und dieses mit prächtiger Mechanik auch noch:
http://www.youtube.com/watch?v=-XmUnFV3Cj8

Die pure Schönheit von Getriebetechnik als Schaufensterblickfang in Sydney


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Vor zweieinhalb Jahren schuf der australische Designer und Fotograf Ben Taubert diese feinen
sehr blogrelevanten Schaufenster für Hermès in Sydney.
http://taubertdesign.wix.com/industrialdesign#!hermes-sydney/ch9d

Niklas Roy: Suck the Balls – Level 2, Prag

Diese gerade im Goethe Institut Prag eröffnete interaktive kinetische Installation soll ein halbes Jahr lang dort weiter laufen. Die Beschreibung dazu findet sich auf Niklas Roy’s Webseite: http://www.cyberniklas.de/

„The installation opened last week and will be running for the next half year. This time, the pneumatic track is roughly 70 meters long. It goes from the entrance hall, through the staircase into the first floor, where it passes the institute’s library, then it makes its way back to the ground floor. The balls race through the entire pipe system within 11 seconds, which makes them in average 22.91 km/h fast (The video above is in slow motion). That’s stunning to watch and fun to play with.
Give it a visit when you’re in Prague!“


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Hannes Wirtl’s legendäre Papierzerknüllmaschine…

kam mir wieder in Erinnerung, als ich Kazu Haradas „Mechanism of Love“ gestern entdeckte.
Es handelt sich hierbei um den praktischen Teil zum Ingenieursexamen von HW an der TU München 1982. Ich stieß darauf durch einen Artikel von Hans Daiber im Kölner Stadt-Anzeiger von 1984, hier ein Ausschnitt:

„…Sie saugt Papier pneumatisch an und führt es über zierliche Transmissionsbänder einem Stempel zu, der einen Werbespruch der Firma draufdruckt, welche die Maschine bezahlt hat – übrigens 80.000 Mark. Dann kommt ein zweiter Stempel quer darüber: „knüllbar“. Darauf wird das Papier einem Kupfertrichter zugeleitet, der Vorknüllkammer. Sodann wandert es in einen Messingzylinder, der Hauptknüllkammer. Nachdem ein Hauptknüllkolben und ein Gegenknüllkolben gearbeitet haben, fällt das ehemalige DIN-A-4-Blatt als Papierkugel in eine Rinne und wird per Druckluft weggepustet Richtung Papierkorb…“
Leider habe ich kein Video davon gefunden, obwohl es mehrfach Fernsehberichte gab.

hannes wirtl
(Foto aus hanneswirtl.de )

PZM 2 bei Marino
(Foto der Rückansicht, Hannes Wirtl)

Dieser wundervoll skurrilen Maschine ist auch ein Kapitel in meinem Buch „Mechanische Spielobjekte und Automaten“, München 1987, gewidmet.

Kazu Harada(JP) hat "Mechanism of Love" weiterentwickelt


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Thanks to FBautomata Kazu Harada

Hier ist zum Vergleich die alte Version von vor viereinhalb Jahren:


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Dreimal das Thema Pinball

1)
Wie ich kürzlich erfuhr, plant das PHAENO Science Center in Wolfsburg im Sommer eine repräsentative Schau zum Thema Flipper, deren technische Grundlagen dargestellt werden sollen und in vielen historischen Beispielen aus den 70ger und 80ger Jahren erfahrbar gemacht werden sollen. Darüberhinaus sollen künstlerische Interpretationen von Pinballmaschinen gezeigt werden.

2)
Pinballrenaissance.
Nachdem in den späten 90ger Jahren die Flipper auszusterben drohten, gibt es jetzt wieder eine leicht wachsende Nachfrage, bei der die Firma STERN in Chicago der Marktführer ist.
Eines der ammeisten geschätzten Geräte war „Medieval Madness“, das übrigens im Neuwieder Flippermuseum zweimal enthalten ist. Nun hat Planetary Pinball (Chicago Gaming Company)
eine limitierte Auflage dieser beliebten Maschine gewagt, die in den kommenden Wochen auf den Markt kommt. Im Firmenvideo spricht der bekannte Pinballhistoriker und Autor Roger Sharpe über dieses Gerät:


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Und hier gibt es eine Führung durch die STERN Pinball Factory:
http://www.youtube.com/watch?v=tJ_XnoofgYo

3)
Holzflipper.
Von alten Bagatellespielen bis zum komplexeren Flipper gibt es viele Holzvarianten.
Das können reine DIY-Arbeiten aus dem Hobbykeller sein oder auch professionell gestaltete
Geräte, wie die des William Manke und Travis Hetman bei BoxwoodPinball
Ein Artikel über William Manke bei CPR
(Via Heron-Blog)

boxwood pinball

Und hier wird an diesem Gerät im Zweiermodus gespielt:


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