"Tinguely" jetzt in deutschen Kinos

Seit gestern kann man in deutschen Kinos die 88-minütige
Dokumentation des Schweizer Filmemachers Thomas Thümena zu Jean Tinguely sehen, die bereits im Vorjahr – 20 Jahre
nach seinem Tod 1991 – herauskam. Hier der Infotext von Artfilm.ch: http://www.artfilm.ch/tinguely.php Und hier eine Filmkritik aus der NZZ von Alexandra Stäheli
(NZZ, 26.Mai 2011):
http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/film/egomanie_1.10703698.html

Nicole Schindelholz: Respond – ein mechanisches Kleiderhakensystem

Die Schweizer Designerin Nicole Schindelholz (jetzt Berlin) erregt mit diesem Objekt erstmal einen Überraschungseffekt und provoziert den Benutzer zum Nachdenken über die Funktionsweise und dann schließlich zu einer Erkenntnisfreude, wie sie in ihrem Begleittext schreibt: http://nicsch.com/?portfolio=respond-mechanical-coat-rack
Hier das zugehörige Video auf VIMEO: http://vimeo.com/30193968

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(via Notcot.org)

Die neuesten Liftmechanismen von Dietmar Waechtler und Mysterycube von cuboro

Den Fallhammer (CUBORO/Cugolino) zum Hochtreiben einer Kugel über eine steile Rinne hat Dietmar Waechtler in zwei Varianten automatisiert:

Für eine Wandkugelbahn, deren Teile magnetisch auf einer Platte haften, hat Dietmar Waechtler diesen Kugelaufzug
konstruiert. Ein locker auf zwei Rädern gelagerter Transportring wird an einer Seite nur durch Reibung angetrieben.

Und schließlich gibt es mit dem neuen Mysterycube die Möglichkeit, cuboro-Kugelbahnen zu automatisieren. Dieser Baustein trägt in sich einen rotierenden Magneten,
der die Spezialkugeln um den Baustein nach oben kriechen läßt. Johannes Schmitz ( „Murmelwelt“ ) hat mit zwei Bausteinen eine kleine Bahn gebaut, die er sehr ästhetisch ins Videobild gesetzt hat:

Tourismusflipper von Charles Morgan (CH)


Dank an Sergio Pinese, der hier diese oft gefilmte Attraktion des Luzerner Verkehrsmuseums recht detailreich gefilmt hat, sodaß ein gesamter Kugellauf von über 4 Minuten gezeigt wird. Das erste Modell baute Charles Morgan für die EXPO 1986 in Vancouver als Schweizer Beitrag dieser Weltausstellung. Wir finden ein weiteres Exemplar „Jollyball machine“ im Chicagoer Science Museum,
was dort eine ähnlich große Faszination auslöst (viele Youtubevideos, wie z.B. http://www.youtube.com/watch?v=Z_Hha0rrno8 )

Arche Noah zweimal mechanisch

1) Richard Rees aus Australien baute einen komplexen Automaten, den er im Video ausführlich vorführt und erklärt. In der Darstellung mit Detailgraphiken kommt ganz der Lehrer (jetzt aber im Ruhestand) in ihm zum Tragen. Er hat sich von Urzeiten an mit dem figürlichen Schnitzen befaßt, sodaß er einen Großteil der Tiere auf der Arche aus früheren Beständen genommen hat. In Woodcarving Illustrated findet man unter seinem Namen seine Schnitzwerke und beiden Automaten. Viele interessante bewegliche Details, gut gefilmt und vertont, zeigen sein ganzes handwerkliche Können und seine Erfahrung:

2) Der thailändische Youtuber und Student der Silpakom Universität in Bangkok hat diese mechanischen Bilder im Rahmen einer Examensarbeit für das Fach Visual Communication Design geschaffen und benützt sie beim Erzählen der Geschichte der Arche Noah vor Kindern:

Halbzeit im Künstlerhaus Göttingen: Cobdak und Orenda

Ich kündigte vor nicht allzulanger Zeit diese Maschinenkunst-Ausstellung in Göttingen an: Charly-Ann Cobdak und Orenda. Mit einem Photo in einen Raum bei der Eröffnung möge man sich einen Eindruck verschaffen. Da die ausgestellten Objekte alle auf Webseite und Youtube in Bewegung dokumentiert sind, ist es nicht so schlimm, wenn man noch kein auf die Ausstellung bezogenes Videomaterial findet (die Ausstellung läuft noch bis 20.Mai).
Künstlergespräch
Künstlergespräch während der Vernissage: hintere Dreiergruppe, links Orenda und rechts Charly-Ann Cobdak
Maschinensaal
(Fotos: Mina Farjadi)