Thailändische Wimmelkinetik-Folkart

https://www.facebook.com/100004477683198/videos/1864807163678522

Hin und wieder treffe ich auf mechanische Szenen mit Wimmelbild-Charakter. In diesem Fall die Szene eines traditionell thailändischen Hausbaus, an dem viele Leute mit ganz unterschiedlichen Tätigkeiten  zugange sind. Alle Leute sind ähnlich konstruiert , vom Körper gehen die dünnen schlauchähnlichen Extremitäten ab und sie tragen Kugelköpfe, die karikaturenhaft vereinfacht bemalt sind.

Die mechanischen Androiden von Francois Junod

Dies ist die längere Fassung des Filmes der Deutschen Welle, Euromaxx, den ich in der englischen Version hier schon im vergangenen Juli erwähnte. Francois Junod ist der namhafteste  Automatenbauer, der im Schweizer Juraort St.Croix die Tradition seiner großartigen Vorgänger aus dem 18. und 19.Jhdt. kongenial fortsetzt.


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Bernie Lubell: TV-Interview aus dem Jahre 2000

Bernie Lubell, ein von mir hochgeschätzter Künstler interaktiver mechanischer Holzinstallationen aus San Francisco, fand einen über 20 Jahre alten 4-minütigen TV-Report seiner großen Retrospektive „Sufficiant Latitude“ in New Langdon Arts, einem progressiven Ausstellungs- und Aufführungsort in SF, der leider der großen Finanzkrise 2009 zum Opfer fiel.


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Ein Sonntag bei Philipp (Ernst Heye)

Diese Impressionen aus der Wohnung eines Düsseldorfer Unternehmers, die eine Art privater Wunderkammer oder Kuriositätensammlung darstellt, hat Ernst Heye ( http://www.draht-art-heye.de/) in einem 6-Minüter elegant ins Bewegtbild gesetzt. Ich habe über den Unternehmer schon hier vor 5 Jahren berichtet. Nun ist er aber umgezogen und bekam erneut eine große Kugelbahninstallation für Billardkugeln  von Hanns-Martin Wagner (Sinnwerkstatt) gebaut, die sich durch alle Zimmer seiner Wohnung mit zwei Stockwerken zieht. Außerdem sind in diese   kleinere Kugelbahnwerke von Ernst Heye integriert, die mit Stahlkugeln, bzw. farbig transparenten Glasmurmeln betrieben werden.


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Gravitrax, Kugelbahnbaukasten

Ich habe vor etwa 4 Jahren dieses System hier erwähnt. Irgendwie ist es bei mir aus dem Blick geraten. Jedoch nach einem Tip von Stefan Grünenfelder konnte ich feststellen, daß sich in dieser Zeit viel getan hat. Mit einer Reihe von interessanten Effektbausteinen kann ein kreativer Kopf in großer Variabilität Bahnen entwickeln, die sehr anspruchsvoll sein können. Es wird von der Spielefirma Ravensburger herausgebracht.

Hier das letzte Video von  MagicMarble


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Und hier eine Compilation des Kanals aus Österreich „Kullerkugeln-Marble Runs“ für Gravitrax:


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Life Size Automaton of a Card Distributor

The House of Automata (Michael and Maria Start) veröffentlichten heute diesen lebensgroßen Automaten, der Passanten Karten zum Mitnehmen anreichte. Im YT-Text heißt es dazu : „Life Size Automaton Card Distributor. Made 1910 in Paris. Using a vacuum pump powered by an early electric motor to lift a card from the top of a stack. Made by Jouet et Automates Francais (J. A. F.) to exploit the newly invented electric motor power that subsumed Clockwork. Usually dressed in a bellboy uniform there is another example in The National Museum of Monaco.


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Ein Apfelregal

Nein, nicht dieses:

Lebensmittel-Stapelregale

Aber dieses:

es ist ein orgelartiges Instrument, abgebildet auf einem über 500 Jahre alten Holzstich von Hans Weiditz anläßlich eines Konzertes für Kaiser Maximilian I.:

Der renommierte österreichische Orgelbauer Christian Kögler aus St. Florian bei Linz rekonstruierte das  Instrument nach der obigen Abbildung. https://httpswww.orgelbau-koegler.at/referenzen/apfelregal/  

Vor wenigen Wochen erschien dieses Video auf Youtube mit dem Organisten Peter Waldner:


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Mehr zu diesem Instrument auf Wikipedia:                    https://de.wikipedia.org/wiki/Apfelregal

 

 

 

Jean Furrer, ein Tüftler und Sammler aus dem Schweizer Wallis

Mit einem wundervollen Ausblick in die Walliser Bergwelt lebt Jean Furrer hochbetagt in einem alten alpenländischen Steinhaus in dem Bergdorf Ayent bei Sion in etwa 1000 m Höhe. Er ist der Eigner eines skurrilen Privatmuseums vollgestopft mit mechanischen Musikinstrumenten, figürlichen Automaten und mechanischen Spielereien. In www.mechmusik.ch  gibt es einen Artikel von  Hans Kunz über ihn , allerdings von vor 10 Jahren: http://www.mechmusik.ch/Botyre.html

Ein neueres Filmdokument (6min) in Schweizerdeutsch gibt es hier:


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Und ein Halbstundenporträt für „Schweizweit“  auf  3sat  hier:


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Richard Thevithick: Die älteste Lokomotive der Welt (1802) und The London „Bus“

In Blists Hill Victorian Town (50 km nordwestlich von Birmingham,UK) gibt es Vorführungen dieser Lokomotove von Trevithick, die den Beginn eines neuen Zeitalters der Mobilität einleitet. Es ist eine Replica undzwar die einzige, die es gibt, während das Original verschollen ist.


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1803 baute Trevithick ein weiteres selbstfahrendes Fahrzeug, den London Steam Carriage, das im Prinzip eine mit einer Dampfmaschine ausgerüstete Postkutsche war. Es erregte die Aufmerksamkeit von Publikum und Presse, war aber im Betrieb wesentlich teurer als eine gewöhnliche Pferdekutsche und konnte sich deshalb nicht durchsetzen.(Wikipedia „Trevithick“):


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MAK-Wien: der Biedermeiersekretär von Vinzenz Häfele

Ein wundervolles Möbel aus 1840 ist das Meisterstück des Kunsttischlers Vinzenz Hefele aus Wien, das der Erbauer nicht zum Gebrauch als Möbel schuf, sondern zu Vorführungen vor staunendem Publikum, dem er die vielen versteckten Schubladen (105  !) und Tricks der Öffnung in der richtigen Reihenfolge vorführte. Dazu hatte er für spätere Generationen eine Schrift verfaßt, die man als Gebrauchsanleitung nehmen konnte, um an alle vorhandenen Fächer zu kommen.

Der Restaurator Johannes Ranacher am Museum für Angewandte Künste in Wien (MAK) hat dieses Unikum wieder voll funktionsfähig gemacht und führt es 15 Minuten lang vor:


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