Evian am Genfer See: La légende du coquin roi Flottin

In den letzten Jahren war es ein allweihnachtliches Fest und Spektakel, wo der freche Treibholzkönig mit seiner urigen Gefolgschaft am Abend vom See herkommend in die Stadt Evian einzieht, die überall mit Treibholzskulpturen übersät ist und zum interaktiven Spiel mit den Installationen einlädt, die unter der Leitung des Alain Benzoni (Theatre Toupine) entstanden sind. Dieses so eindrucksvolle poetische Event ist im vergangenen Dezember der Pandemie zum Opfer gefallen. Einen Eindruck vom Ereignis im Jahr davor vermittelt dieser Film , von A.Benzoni kommentiert :


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„Le reportage retrace l’édition 2019 du „Fabuleux Village ou la légende des flottins“.
Pour les fêtes de Noël, à Evian, la légende des Flottins séduit le cœur des petits et des grands. Une troupe de saltimbanques envahit la ville avec des sculptures gigantesques en bois flotté, des contes féeriques et une magie qui vient du haut des alpes. Alain Benzoni le créateur hors normes de ce festival ne veut qu’une seule chose : que ce spectacle populaire, soit ouvert à tout le monde !“

 

 

3.AutomataCon im Morris Museum schon wieder verschoben

Wie ich gerade über FB erfuhr, ist die für den kommenden Mai geplante 3.Automata Convention im Morris Museum, Morristown,NJ, um ein Jahr auf Mai 2022 verschoben worden.

Das Morris Museum beherbergt mit seiner Guinness Collection eine der besten Sammlungen von Automaten und mechanischen Musikinstrumenten, die in ihrem Aufbau auch museumsdidaktisch glänzt.


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Patrick und Jonathan Mathis (FR) : Drehorgelmusik

Die beiden Franzosen Patrick und Jonathan Mathis haben die Drehorgel zu einem Konzertinstrument erhoben. Sie treten als Duett oder auch in ihrer Band Barbaroque  (ein Kunstwort aus l’orgue barbarie/ Drehorgel und Barock) auf.  Ihre relativ großen fahrbaren Orgeln von ODIN werden handbetrieben und haben ihre Musik auf Lochbändern gespeichert. Die Brüder Mathis  verfassen  die Arrangements und stellen  diese Bänder selbst her und haben sich auch  auf verschiedene musikalische Felder gewagt (von Bach bis Miles Davis) , die überhaupt nicht drehorgeltypisch sind. Das gesamte Repertoire an Lochbändern findet man auf CARTONS-MATHIS (siehe unten)


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Viel mehr zu finden ist auf den Webseiten  uhttps://patrickmathis.pagesperso-orange.fr/ 

http://www.barbaroque.net/index.htm

https://www.cartons-mathis.com/

YT-Kanäle  paapat1447  und swing mécanique

Patrick Mathis hat auch ein Programm für Kinder, wo er tonerzeugende Spielzeuge zu Gerätschaften zusammenbaut, wie zum Beispiel die Quietschgiraffenorgel in „Boite à CRIC“:


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Rezo Gabriadze und sein Puppentheater in Tiflis

Dieses Theater gehört zur Spitze seines Genres. Der berühmte englische Theatermann Peter Brook schrieb dazu: „Rezo Gabriadze is a creator of ingenuity. His imagery is deeply personal and it brings to the theatre a quality of poetic and transcendental realism for which I know no equivalent.“

Dieses Puppentheater wurde vor fast 40Jahren im historischen Zentrum von Tiflis (Georgien) von Rezo Gabriadze (84 J.) gegründet, einem in vielen künstlerischen Sparten tätigen Menschen. Erst vor 10 Jahren baute er seinen Glockenturm, der nun eine Einheit mit dem Theater und dem Café bildet. Er startet zweimal täglich ein Schauspiel  mechanischer Szenen.


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Auf seiner Webseite sind  4 Produktionen aufgeführt, mit denen Gabriadze schon weite Tourneereisen zu ersten Häusern und Festivals unternahm. Schaut Euch die Fotos solch eindrücklicher Figuren wie das Pferd aus „Stalingrad“ an !

Hier ein Trailer zu „Ramona“, welches in die vergessenen Welten von  Rezo in seiner Kindheit führt- Aus dem YT-Info : „Ramona“ is a tragic tale of two trains in love conceived by Rezo Gabriadze, who marries humor and heartbreak in a world of marionettes.


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Aliaksei Zholner (RU): Working Paper Piano

A.Zholner, der russische Konstrukteur von sensationellen Papier-Miniaturmotoren mit Druckluftantrieb ( ich berichtete mehrmals) und einer sehr bemerkenswerten Papierorgel, hat sich 2019 auch ein Piano aus Papier/Pappe vorgenommen. Der feine Kunstblog COLOSSALaus Chicago  berichtete auch darüber.


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Sam Battle (UK): The Furby Organ

Der junge englische Technologiekünstler , der im Internet nur unter dem Namen LOOK MUM NO COMPUTER auftritt, hat viele außergewöhnliche Projekte geschaffen (siehe sein ausführlicher YT-Kanal) Ein nun bald 4 Jahre alter Artikel über ihn findet man im Blog „Makery“.


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Blick zurück 1: Paul Spooner, Vortrag im Exploratorium, 2012

Dunja Schandin erwähnte heute das genannte Video in ihrem FB . Es liegt nun schon fast ein Jahrzehnt zurück. Das brachte mich auf die Idee, besonders interessante, jedoch fast vergessene Videos in einer unregelmäßig erscheinenden Artikelreihe „Blick zurück“ wieder aufleben zu lassen. Unsere Szene hat in den letzten Jahrzehnten soviel Interessantes angesammelt, das  recht oft dieses schöne Deja-Vu-Erlebnis registriert werden kann. Ich merke es selber an meinem Blog hier, wo inzwischen über 5200 Artikel in fast 13 Jahren erschienen  und über das Suchfeld oder die Kalenderlisten abrufbar sind.


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Teun de Wijs: Bath Time and Fortune Teller

Es ist immer wieder erstaunlich, was der Holländer Teun de Wijs an Figürlichkeit und natürlicher Beweglichkeit aus dem sperrig „brickigen“ LEGO-Material herauskitzelt. Welch ein Fundus an unterschiedlichen Bausteinen muß er haben, um solches zu erreichen.

Wie er zu „Bath time“  in einem Kommentar schreibt, ist es eine Hommage an Paul Spooners altbekannten „Spaghetti Eater“.


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Der zweite hier angesprochene Automat ist angelehnt an den berühmten Zoltan-Wahrsageautomaten, der nach Münzeinwurf Wahrsagekärtchen abgibt. Das kann dieser auch – in einem Fenster  mit wechselnden Botschaften. Die letzte in diesem Video ist sebstreferentiell !


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