Charly-Ann Cobdak’s temporäres Museum für Kunstmaschinen kommt wieder

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Die Zeitmaschine, Foto(c)Charly-Ann Cobdak

Nach dem Erfolg der ersten Ausstellung in der Galerie Grabsdorf in München gibt es erneut ein temporäres „Low Tech Instruments Museum“ in der genannten Galerie. Die Eröffnung ist für den 16.Oktober geplant und die Ausstellung soll bis in den März 2016 laufen. Auf jeden Fall ein Highlight der Maschinenkunstszene in München !

Siehe auch einen Artikel des Global Art Magazine:
http://www.globalartmagazine.com/lowtech-instruments-museum-zeigt-kinetische-kunstmaschinen-von-charly-ann-cobdak.html

Rassismus bei Lothar Meggendorfer ?

Im vergangenen Frühjahr lief die Ausstellung „Der Afrikaner im Bilderbuch“ mit Beispielen
aus dem 19. und beginnenden 20.Jahrhundert, der Kaiserzeit und ihren Auswirkungen des damaligen Kolonialismus: http://www.bnmsp.de/home/e.huber/schulmuseum/afrikaner/

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Ich erinnerte mich an eine Originalausgabe des „Lustigen Automatentheaters“ von L.Meggendorfer (!890), die ich beim englischen Antiquariat „Antique Toys and Games“ gesehen habe: http://www.antiquetoysandgames.com/lht.html und die 8 mechanische Ziehbilder enthält. Der Schreiber-Verlag veröffentlichte 1993 dieses Buch als Reprint (Abb.oben) und –
siehe da – es fehlen die beiden Bilder „Negergiggerl“ und „Mohrenwäsche“. Offenbar gab es
um 1890 kein Problem mit einer damals als Scherz gedachten Szene „Mohrenwäsche“, in der ein kleines weißes Mädchen auf einem Stuhl stehend der afrikanischen Kinderfrau mit einem Schwamm das Gesicht weiß zu waschen versucht. Sicher ein Ausdruck des damalig verbreiteten rassistischen Zeitgeistes im Blick auf die „Primitiven“ Afrikas, dem sich auch der große Meggendorfer nicht entziehen konnte.

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Kugelbahn von Weltklasse in Bern(CH) gestern eröffnet

Diese Bahn (Nr.19), von Stefan Grünenfelder ersonnen und in anderthalbjähriger Arbeit erbaut im Auftrag von Migros-Kultur-%, wurde gestern auf dem Gurten, dem Hausberg von Bern eingeweiht. Der Züricher Filmemacher Marc Mehli hat die Bahn in einem vorzüglichen 11-Min.-Video ins Bild gesetzt, ein optischer Leckerbissen, der die vielen mechanischen
Details und Fördertechniken im Ablauf der Kugel uns miterleben läßt. Die Kugel durchläuft den Parcours aber keineswegs automatisch, sondern notwendigerweise mit interaktiver Steuerung an 34 Stellen der dreiteiligen Bahn. Und das ist teilweise nur mit großem Geschick und Weitblick zu bewältigen. Es gehört zum Allerbesten, was ich in 4 Jahrzehnten
weltweit in der Szene gesehen habe. Danke, Stefan !

Hier nun das VIMEO-Video, in dem Stefan Grünenfelder einige Erläuterungen in Schweizerdeutsch gibt. Dies gibt es auch auf Youtube, welches aber im Rahmen des elenden YT-GEMA-Streites den Film für Deutschland gesperrt hat ! Ergänzung vom 27.11.2016: die Youtube-Sperre ist nun aufgehoben !

Verpackung mit Pfiff: Peter Dahmen’s Pop-up-Schachteln

Der Dortmunder Graphicdesigner und Pop-up-Spezialist Peter Dahmen macht Verpackungen interessant, indem sie beim Öffnen einen unerwarteten mechanischen Effekt zeigen. So z.B. die Schachtel mit dem Schmuckring, der erst bei Zurückklappen des Deckels sich aus einem blumenartigen Papiergebilde herausbewegt.


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Oder die Schachtel mit dem aufgedruckten Foto eines PKW’s. Zieht man an einer Lasche, so bewegt man im Bild eine Schiebetür des Wagens und es springt einem ein Fach mit Autoschlüssel heraus. Ein netter Gag für die Schlüsselübergabe beim Neuwagenkauf !


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Erster Kongress der Automatisten "AutomataCon" im Morrismuseum , New Jersey, 2016

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Brett King (Cary,NC) veranstaltet zusammen mit dem Morrismuseum in Morristown, NJ, den ersten Kongreß für Automatisten, also Künstler, Sammler und Enthusiasten, die sich für Automata interessieren oder sie selbst erschaffen, am 18.und 19.März 2016. Nun gibt es dazu die offizielle Webseite mit den Teilnahmeangeboten.
http://www.automatacon.org/home.html

Flatterflugmodell des Pterodactylus von PaulG-toys(USA)

PaulG-toys bietet ein Flugmodell des Flugsauriers Pterodactylus an, das im ferngesteuerten Flatterflug mit einer Akkuladung 15-20 Minuten in der Luft bleiben und dabei noch einen urtümlichen Schrei ausstoßen kann.


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Um zwei Tage verpennt: nachträglich 10.Todestag des großen F.K. Waechter

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(Foto: Inge Sauer, Wikimedia CC)

Ganz blogunrelevant hier meine Huldigung des großen Zeichners und Illustrators Friedrich Karl Waechter, der vorgestern seinen 10.Todestag hatte. Er begleitete mich mit seinem Werk seit den 60ger Jahren und setzte damals einen „Leuchturm“ in das dumpftriste graphische Erscheinungsbild der Medien (Gründungsmitglied der PARDON , Beitäge für TWEN usw.) Seine gesammelten Cartoons in den 4 Diogenes-Bänden „Wahrscheinlich guckt wieder kein Schwein“ 1978, „Es lebe die Freihei“ 1981, „Männer auf verlorenem Posten“ 1983 und „Glückliche Stunde“ 1986, sind für mich immer wieder eine Quelle beglückender Freude. Ganz große Kunst
zeigt sich ebenfalls in den Kinderbüchern, so z.B. „Die Schöpfung“ von 2002. Viel besser als ich huldigen seine Freunde Robert Gernhardt, der nur 9 Monate später starb, und F.W.Bernstein mit Nachrufen. Und schließlich noch ein nicht posthumer ZEIT_Artikel von Gabriele Killert .

Schöne Ergänzung: die vor einer Woche eröffnete Sonderausstellung der Caricatura Kassel ist
die 100. des Hauses und dem Zeichengenie F.K.Waechter gewidmet:
http://www.caricatura.de/index.php?id=78&tx_ttnews[tt_news]=370&cHash=0405c9d4e6d13df86ef59efd024ccc0e

LANNA Low Tech Lampenschirmfabrik

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Das thailändische Designerpaar Ploypan Theerachai und Decha Archjananun aus Bangkok arbeitet
gemeinsam in ihrem THINKK Studio und entwickelte die LANNA Factory zur Herstellung der Lampenschirme aus farbigen Wollfadenwicklungen. Diese Produktionsstätte ist selber ein hochästhetisches Designprodukt und wird mit Pedalkraft angetrieben.
Die spanische Designzeitschrift Experimenta bringt diesen gut bebilderten Artikel dazu :
http://www.experimenta.es/noticias/industrial/lanna-factory-maquina-thinkk-studio-fabricar-lamparas-algodon-5138

Luca Minotti(CH): Nukleus


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Der Metallkünstler aus Bellinzona(CH) brachte seinen Nukleus mit nach Robodonien 2015.
Diese große Metallkugel trägt im Inneren einen Dampfmaschinenmechanismus, der die Kugel auf der Kreisschiene abrollen läßt, wenn man sie von außen beheizt. Eine Skizze verdeutlicht das Prinzip: