Das sind die „Tree Birds“ vom japanischen Automatisten Shintaro Shioura:
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Spiel und Kunst mit Mechanik II
-Dieser Blog bearbeitet Informationen, Medien und Links zu bewegten Skulpturen (Kinetische Kunst), Kugelbahnen, kuriosen Maschinen, Automata und Papiermechanik. – This blog is devoted to the subject of Kinetic Art, Rolling Ball Sculptures, Automata, weird machines and wooden and paper mechanics.
Das sind die „Tree Birds“ vom japanischen Automatisten Shintaro Shioura:
Der Schweizer Ingenieur aus Herisau bei St.Gallen entspannt sich in seiner Freizeit mit dem Bau
von Gerätschaften für den Werkspielplatz Schöntal in Rikon, so z.B. eine Kugelbahn, wie ich sie
trashiger noch nicht gesehen habe, jedoch voller schöner Mechanik und interessanter Effekte:
Oder für den gleichen Ort eine Schaukel mit einem ganz besonderen Nebeneffekt:
Ramon Hofer Kraner’s Webseite: http://www.raumzeitspiel.ch/
(Danke Hanns-Martin, bzw. Stefan)
Wackelnd und schaukelnd dreht das Einradwesen auf einer kreisförmigen Drahtschiene seine Runden. Es braucht dazu keinen eigenen Motor, da das abgestimmte Senken und Heben der Drahtschiene das Einrad in ständiger Vorwärtsbewegung hält.
Auf der Webseite des im vorangegangenen Artikel genannten Shasa Bolton entdeckte ich ein merkwürdig buntes Glasgebilde, das offenbar eine kinetische Skulptur darstellte. Es ist „Crooked House Marble Run“ von Bandhu Dunham aus Prescott, Arizona. Drückt man den Knopf,
so setzt sich eine automatische Kugelbahn in Bewegung und das alles aus Glas!
BD hat noch ein ausführlicheres Video zu Crooked House gemacht, wo er u.a. auf die komplizierte Montage eingeht:
http://www.youtube.com/watch?v=DAsgwysZ0Hc
Das folgende Video gibt einen Überblick über BD’s Glasmaschinen, die einen nicht unbeträchtlichen Teil des Gesamtwerkes dieses Glaskünstlers ausmachen:
Hier die Webseite des Künstlers; http://www.bandhu.info/
Und hier sein YT-Kanal: http://www.youtube.com/user/SalusaGlassworks/videos
Das neueste aus der Werkstatt des australischen Automatakünstlers mit Wohnsitz in Tasmanien ist Scriblo, ein Maschinchen, das kurvenscheibengesteuert ein kurzes Wort schreiben kann. SB bietet dazu einen Bausatz in Sperrholz an, bei dem man die gelaserten Bauteile einzeln herauslösen kann. Das im Video dargestellte Automaton kann das Wörtchen „Yes“ schreiben. Ein weiteres Kurvenscheibenpaar ermöglicht das Wort „Hello“. SB weist darüber hinaus auf die Möglichkeit hin mit einem Computerprogramm eigene Kurvenscheibenpaare zu generieren.
http://www.thecontraptuary.com/scriblo
SB betreibt seine Ladenwerkstatt „Contraptuary“ in Sheffield/Tasmanien als Mechanical Sculpture Gallery mit Gift-Shop, Crazy Contraptions, Animatronics und Automata.
Hier der YT-Kanal von Sasha Bolton mit einer ganzen Reihe weiterer interessanter Objekte;
http://www.youtube.com/user/shasaantony/videos
BEAT BLOX from Per Holmquist on Vimeo.
Beat Blox ist eine interaktive Musikmaschine, die durch Setzen von Klötzchen auf Drehscheiben Musik abspielt. Per Holmquist kann damit Melodien und Rhythmen erzeugen. Die konzentrischen Kreise einer Platte sind für die Tonhöhe da. Jedem Kreis ist ein Helldunkelsensor zugeordnet, sodaß ein vorbeifahrendes Klötzchen einen kurzen Tonimpuls
erzeugt.
(Thanks to boingboing.net )
Anja Backhaus besucht den Künstler in seinem Atelier, wo er gerade „monologue of two machines“ (siehe auch meinen Bericht von Mai 2014) repariert. Der in Medienkunst diplomierte Kölner JD ist recht vielseitig (siehe Vita), sein Lieblingsfeld ist jedoch die Maschinenkunst.
Der argentinische Puppenspieler des Objekttheaters La Chacarita aus Cordoba hat eindeutig ein Faible für Mechanisches. Hier der Blick in seine Werkstatt:
ist das neueste Objekt der feinen Automatenschmiede in Cornwall. Es stellt Warhols Katze dar,
wie sie die ikonische Campbellsoup-Dose versucht zu öffnen. Details zur Gestaltung und zur Mechanik finden wir auf MS’s Webseite:http://www.fourteenballstoy.co.uk/warholscat.htm
Als ich vor etwa 35 Jahren die Spiel- und Klangstraße in Essen besuchte, erlebte ich eine Ansammlung von Soundart Künstlern, Klanginstallationen, neuartigen mechanischen Musikinstrumenten, wie ich es in einer solchen wilden Mischung noch nie erlebt hatte. Da begegnete ich auch Godfried-Willem Raes und seiner Mitperformerin Moniek Darge aus Gent. Einige Dekaden später blickt das Paar auf einen Riesenfundus von Musik erzeugenden Gerätschaften und Maschinen, die jedoch alle einem Zweck dienen, sie sind Mittel für die Aufführung der Kompositionen von GWR.
http://www.logosfoundation.org/index-god.html