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http://sdr.blog.shinobi.jp/Entry/461/
Spiel und Kunst mit Mechanik II
-Dieser Blog bearbeitet Informationen, Medien und Links zu bewegten Skulpturen (Kinetische Kunst), Kugelbahnen, kuriosen Maschinen, Automata und Papiermechanik. – This blog is devoted to the subject of Kinetic Art, Rolling Ball Sculptures, Automata, weird machines and wooden and paper mechanics.
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Diesmal mal nicht mechanisch: ein knapp 5-minütiger Beitrag über den Metallplastiker Edouard Martinet aus Rennes(FR), der am 23.3.14 im Kulturmagazin Metropolis von ARTE lief.
Im 19. Jahrhundert war Epinal in Lothringen (westlich der Vogesen gelegen) ein großes Zentrum für die Produktion von Bilderbögen und Konstruktionsbögen für den Kartonmodellbau. Einige davon
konnten zu dreidimensionalen mechanischen Szenerien verarbeitet werden, andere enthielten die auszuschneidenden Teile für flachmechanische Bilder mit Ziehstreifen. Nun entdeckte ich auch die Herkunft des letzten Bildes in meinem Blogeintrag vom 24.Februar 2014: es ist der Konstruktionsbogen Nr.466 von Pellerin, der 1906 als Ausschneidebogen erschien und den Titel trägt „Petits métiers réunies“.
Und hier die montierte Version aus der Sammlung Larry Seidman(C)in GIF-Animation:

Epinal hat ein eigenes Museum, das diesem Wirtschaftszweig gewidmet ist: „Museé de l’imagerie“
Es ist dort ein digitales Archiv im Aufbau, das inzwischen ca.2300 Objekte erfaßt hat und das in einem Formblatt zu jedem Objekt weitere Informationen gibt. So z.B. bei der Küchenszene des Gasthauses „Au lapin sans tete“ 1905.
Freundlicherweise hat Larry Seidman dieses Bild aus seiner Sammlung als GIF animiert:

(„Laboratoire du restaurant ‚Au lapin sans tete'“, GIF des Pellerinbildes, Copyright Larry Seidman)
Zu meiner großen Freude entdeckte ich googelnd einen Papercraftladen in Berkeley, Kalifornien,
der eine größere Anzahl von Pellerin Reprints anbietet: „Castle in the air“. Hier ist das eben gezeigte:
http://castleintheair.biz/shoppe/?b=10&d=1968&k=10&c=455&cartorderid=4711
Matthew Reinhart gehört zur Weltspitze im Pop-up-Engineering. Hier ein zweieinhalb-Minuten-Porträt des kanadischen Fernsehsenders HIFI.
(via Paperblog)
Wie ich auf Walter Rufflers Webseite las, sollen nun die Bausätze für figürliche Kurbelautomaten in den Verkauf gehen. Es sind Sperrholzteile, die ohne Klebstoff nur in Steckverbindungen zusammenbaubar sind. Von den 17 ARToys sind 8 von Walter Ruffler. Auf der Webseite vonARToys (GoModelShop) ist jedes Automaton in mehreren Fotos und auch je einem Video dokumentiert. Hier alle Videos des taiwanesischen Youtube-Kanals in der Übersicht:
http://www.youtube.com/user/GoModelShop/videos?flow=grid&view=0
Die Anfangsbuchstaben WAL und KEI der Titel weisen auf die ursprünglichen Künstler hin.
Als Beispiel greife ich Walter Rufflers „Off Road“ heraus:
Es gibt dort auch noch ein Video mit einer kleinen Auswahl früherer Arbeiten von Keith Newstead, das ich bisher noch nicht kannte. Es erzeugt einfach eine besondere Wiedersehensfreude, wenn man es in dieser Kompilation sehen darf:
der High Tech High in San Diego,Kalifornien, unter der Leitung des Lehrers Scott Swaaley (ich berichtete darüber). Dieses wahrhaftige Opus Magnum ist hier im vollen Ablauf im Video zu sehen, eine Arbeit , die auch noch fächerverbindend Aspekte der Menschheitsgeschichte und Soziologie umfaßt (siehe das weiterführende Info von S.Swaaley).
(Via FBautomata, Beitrag Scott Swaaley)
Wie ich nach meinem Beitrag mit dem Light Switch Complicator gestern erfuhr, gibt es in San Diego, Kalifornien, die Lance Family, welche das ETSY-Shop GreenTreeJewelry betreibt und dort neben Schmuck auch diese steampunkigen Schalterabdeckungen produziert. Sie haben inzwischen davon 31 verschiedene Varianten im Programm!
Nach etwas Googeln stieß ich auf einen älteren Beitrag von MAKE darüber, die sich selber wiederum auf Dug North beruft. Hatte ich inzwischen vollkommen vergessen.
Wie kürzlich schon erwähnt, ist der Berliner Niklas Roy mit seiner Installation „Suck the Balls“ in Krakau vertreten undzwar im dortigen Goethe-Institut innerhalb der Veranstaltungsreihe „Spieltrieb“ ,die kürzlich eröffnet wurde und bis in den Oktober reicht.
Nun liegt von Niklas Roy’s Installation das offizielle Video vor, voila:
Diese kinetische Skulptur von Chris Fitch entstand schon 1994 und wurde jetzt nocheinmal neu gefilmt:
Den Aufbau und die Presentation einer Ausstellung in der Galerie Lelia Mordoch, Wynwood Miami,
zeigt dieser knapp 10 Minuten dauernde Film.
James Chedburn lebt in Paris und ist durch seine kinetischen Drahtskulpturen bekannt geworden.