Michael Hengsbach: Rekonstruktion von „Au café“ , Imagerie d’Epinal

Michael Hengsbach, ein großer Freund der Papiermechanik, hat nun fast alle der zugänglichen Konstruktionsbögen rekonstruiert und kann uns damit sehr anschaulich die intendierten mechanischen Bilder vorführen. Er dokumentiert auch die Ausgangsbögen mit den noch nicht ausgeschnittenen Teilen und – was besonders interessant ist – die dahinterliegende Mechanik. In seinem Facebook finden wir auch die Einzelbilder aus der YT-Dokumentation.


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Theinvention11: Billiard Ball Tricks

Es blieb mir die Luft weg beim erstmaligen Anschauen dieses neuen Husarenstücks vom Maschinisten unter den jungen amerikanischen Kettenreaktionskünstlern Joel Yantha (Youtube: Theinvention11) in Zusammenarbeit mit Lyle Broughton (Youtube: jackofallspades). Welche fantastischen Einfälle – ganz hohe Kunst !


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Blick zurück 9 – Henning M.Lederer: Der Mensch als Industriepalast

Motion Graphics Designer Henning M.Lederers Meisterwerk und auch Opus Magnum  ist die Animation dieses Plakats von Dr.Fritz Kahn (1927). Unbedingt auf Vollbild schalten !


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Jacqueline Veuve: Automates et boites à musique, 1985

Wie Nannette Rod über FB „All about automatons“ mitteilt, findet man diesen sehr informativen  und 32-minütigen Film  über die Schweizer Automatenproduktion um Ste. Croix im Genfer Archiv ARCHIPROD. Da gibt es gegen Ende einen Auftritt des Automatenbauers Michel Bertrand, bei dem Francois Junod gelernt hat, der übrigens auch noch zu sehen ist. Er sieht aus wie ein Teenager, war aber da schon 25 Jahre alt.

Automates et boîtes à musique

Thomas J.Kuntz erwähnt dankenswerter Weise einen prunkvollen Band zu dieser Produktion aus dem Bereich Ste.Croix. Es gibt davon im Antiquariatshandel auch die deutsche Version Daniel Troquet. „Im Land der Musikdosen und Automaten“, 1989, welche ich mir sofort für 20 Euro bestellte und heute bei mir eintraf.

Seth Goldstein: Schöpfungen aus dem Ruhestand

Der Washingtoner Maschinenbau-Ingenieur , der in seinem früheren Berufsleben 31 Jahre im medizinischen Apparatebau tätig war, wird nicht müde, hochkomplexe Maschinen zu bauen, die man nicht braucht. Sie haben dabei einen großen Unterhaltungswert und erzeugen einen mächtigen WOW-Effekt.

Hier gibt es einen neuen Film in der Reihe der MIT-Alumni, also der Ehemaligen dieser Eliteuniversität in Boston, die auch Goldstein besuchte Allerdings nicht neu für die Bloglesenden, denn ich nannte ihn schon mehrfach hier im Laufe von 10 Jahren.

https://alum.mit.edu/slice/retired-mechanical-engineer-puts-hundreds-parts-use-kinetic-sculptures?utm_source=youtube&utm_medium=socialvideo&utm_campaign=slice


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Besuch im Studio des Künstlers der Kinetik, Tim Prentice (USA)

Der Filmemacher Cory Shaff hat eine einfühlsame 8-Minuten-Reportage über diesen nun schon mt 91 Jahren hochbetagten Künstler gemacht, der in den Wäldern des nordwestlichen Connecticut sein Atelier in einem großen scheunenartigen Gebäude hat. Diese Art Windkinetik hat inzwischen viele Epigonen.

Ein repräsentatives Buch über sein Werk ist „Drawing on the Air – The Kinetic Sculpture of Tim Prentice“, 128 Seiten, Easton Studio Press, Westport,CT, 2012: