Simon Arizpe: Oh a Bear !

Wie ich aus dem FB der Movable Book Society erfahre, gibt es einen Bericht über die kürzlich stattgefundene Conference der MBS im Blog der Smithonian Libraries von Elizabeth Broman. Sie kommt dort u.a. auf den Teilnehmer
Simon Arizpe zu sprechen, der eine Popuparbeit in Form eines Flexagons vorstellte.

Ohabear Grizzly from Simon Arizpe on Vimeo.

Simon Arizpe ist junger Illustrator und Paper Engineer und lebt in Brooklyn,NY.

Kurioses Holzfahrrad mit Zahnradgetriebe, natürlich auch aus Holz!

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(Foto Jeremy Cook, Make 11.Okt.2014))
Dieses fand ich in einem Bildbericht (s.o.) über den Maker Faire Atlanta,GA, am vorletzten Wochenende. Nach einigem Googeln stieß ich auf den Erfinder, Collin Graver, einem hochkreativen Oberschüler aus einem Vorort von Atlanta, der natürlich auch Fan vom kanadischen Holzmechanikgott Matthias Wandel ist. Collin hat schon als erst 14jähriger sein erstes zahnradgetriebenes Holzfahrrad gebaut. Die neue designmäßig viel schönere Version 2.0 seht ihr oben. Sein Blog mit dem wortspielerischen Titel „Wood You? Should You?“ zeigt uns viele Details seiner Projekte und läßt uns nur so staunen.


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Nachtrag Ortwin Grüttner/Murmiland: TV-Bericht bei Sat.1

Wie so oft bei solchen Beiträgen ist die „Haltbarkeit“ begrenzt auf vielleicht 1 Woche, deshalb empfehle ich nicht zu lange zu prokrastinieren. Schaulustige haben 2.45 lang Freude!

http://www.sat1regional.de/panorama-video/article/murmiland-hannoveraner-baut-ausgefallene-murmelbahnen-156847.html

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(Foto „Flipperburg“, 2011, aus der Webseite von Murmiland)

Ein neues Meisterwerk von Ortwin Grüttner !

Circa 1 Jahr lang baute Ortwin Grüttner (Murmiland, Hannover) an dieser wundervollen figürlichen Kugelbahn mit den Szenen Drachenschloß, Landschaft und mittelalterliche Stadt, – mit vielen Details, die durch den Kugellauf animiert werden. Wieder ganz große Klasse!


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Nik Ramage(GB) : News

Nik Ramage ist Teilnehmer der neuen Ausstellung „What Marcel Duchamp Taught Me“, die am vergangenen Wochenende in der Londoner Fine Art Society eröffnet wurde und noch bis 5.November läuft. Es gibt einen umfangreichen Katalog, den man hier downloaden kann:
http://whatmarcelduchamptaughtme.com/ Sein Beitrag ist „Back and Forth“, ein fahrbares
Räderwerk, das auch als Aufmacherfoto der Rezension des Independent diente:

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Er ist auch wieder Teilnehmer des renommierten Kinetica Art Fair, der am Donnerstag startet. Hier zeigt er u.a. ein ganz neues Objekt, das Gramophone:


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Max Scholz im Siegburger Pumpwerk

Back on blog!

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Nur noch bis kommenden Freitag kann man innerhalb des Kunstvereins Pumpwerk in Siegburg bei Bonn die sehr bemerkenswerte und raumgreifende Installation des Kölner Künstlers Max Scholz erleben. Es handelt sich dabei um eine Startapparatur(s.o.) mit einer in einer leicht konkaven Schale geschütteten Menge von 900 kleinen Kugellagerkugeln. Ein Vereinzelungsmechanismus entläßt alle 30 Sekunden eine
Kugel, die durch einen Schlauch zwei Stockwerke tiefer in einen Auffangtrichter der Zielapparatur(s.u.) fällt und dann über eine Positionierungsmaschine auf ein Tablett mit 30 mal 30 Lagerstellen in strenger Abfolge aufgereiht wird.

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Max Scholz im Katalog „Zahlen Pumpen“(Auszug):
„Ich zeichne und konstruiere Fabrikationsprozesse unserer industriellen Kultur in rhythmischen Bewegungsmustern nach. Rosenkranzwiederholungen,
Raumerfahrungsprozesse und technoide Phänomene.
Beschleunigung. Massenhafte Duplikate. Apparaturen der Monotonie.“

Eine ausführliche Rezension „Chaos und Ordnung im Pumpwerk“ brachte der Kölner Stadt-Anzeiger mit seinem Artikel von Annette Schroeder am 30.8.2014.