Frohes Hasenfest 2014 !

Passend zu diesem Anlaß ist natürlich eine Abbildung aus meiner kleinen Sammlung von Blechspielzeugpatenten zum Thema „Eierlegende Osterhasen“. Diese hier bezieht sich auf das Deutsche Reichspatent Nr.334339 von Johannes G.Dietrich, Berlin, 1919, also fast 100 Jahre alt!

Die Funktion ist aus der Zeichnung leicht erklärbar. Grundprinzip: senkrecht gefederter Hasenkörper trägt in sich eine Röhre mit Eiern, die auf der beweglichen Schwanzsperre aufliegen. Drückt man nun den Körper herunter, so wird die Schwanzsperre soweit gedreht, daß ein Ei freigegeben wird.

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Und zu einem ordentlichen Hasenfest gehören auch schöne alte Hasenpostkarten, auf denen die anthropomorphe Darstellung den besonderen Reiz ausmacht, wie z.B. die hier vom amerikanischen Sammler L.F.Appel zusammengestellte Kollektion aus der Anfangszeit des letzten Jahrhunderts:


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Walfangmotiv im Whirligig


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Gibt man in der Bildersuche bei Google das französische „vire-vent“ für whirligig ein, dann kann man schnell beim „Festival de sculptures et d’Art Populaire de St.Ulric“ landen, das in diesem kleinen Örtchen seit letztem Jahr stattfindet. Es soll Mitte August fortgesetzt werden. Das Video zeigt uns das rauhe Klima am Ostufer des mächtigen St.Lorenzstromes, ca. 400 km nordöstlich von Quebec, dessen gleichnamige Provinz bekanntlich französischsprachig ist.

Objekttheater TURAK, Lyon(FR): Appartement témoin

Michel Laubu, der Kopf des Theaters TURAK aus Lyon, schuf diese Installation 2011. Den Background zu diesem Stück findet ihr auf der Einführungsseite direkt hinter der Homepage, wenn ihr auf diesem kongenialen Stück interaktiver Grafik ein wenig herumspielt oder hier.

Appartement témoin 2011 from TURAK THEATRE on Vimeo.

Französischer Reklameautomat von 1910 (Phalibois)

Douglas Fisher, Londoner Antiquitätenhändler für feinste Stücke des Golden Age of Automata, hatte diesen Schaufensterautomaten, der für VALDA-Pastillen warb und von Phalibois 1910 für eine Pariser Apotheke gebaut wurde, in seinem Angebot, bis er verkauft wurde. Es ist schön, daß die Dokumentationen auch über verkaufte Objekte auf seiner Webseite weiterleben dürfen, sodaß Interessierte sich auch noch zukünftig daran erfreuen können.

Im folgenden Video läßt uns DF nach dem abgefilmten Automaten auch noch in den geöffneten Sockel mit der gut erkennbaren elektromotorisch angetriebenen Mechanik blicken. Hier die detaillierte Beschreibung: http://www.douglas-fisher.com/index.php?pg=stock&cat=automata&stock=135


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Tim Rowett (Grand-Illusions Trailer) blickt zurück auf seine Sammlung von kleinen Spielzeugen,…

Puzzles, Zaubersachen, physikalischen Spielzeugen, Scherzartikeln etc., das er in seiner unnachahmlich flockigen Sprechweise in weit über 500 Kurzvideos vorführt. Die Webseite von Grand Illusions: http://www.grand-illusions.com/index.html und der YT-Kanal http://www.youtube.com/user/henders007


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British Pathe mit ca.82.000 Filmen auf Youtube!

In diesen Tagen ist das englische Filmarchiv British Pathe mit ca. 82.000 Ausschnitten aus News und Wochenschauen vornehmlich des frühen und mittleren 20.Jhdts. auf Youtube gesetzt worden. Hier zwei blogrelevante Videos.
(Dank an den Schockwellenreiter, dem ich für seine Blues-am-Montag-Reihe noch dieses Filmchen empfehle !)

The Airprop Cycle (1932)


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Brilliant Invention to Boost Men’s Confidence (1951)


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Ausstellung "Moving Magic" mit Automaten aus dem 19.Jhdt. in Utrecht(NL)

Das Speelklok Museum zeigt klassische französische Automaten des späten 19.Jhdts. ab 24.April bis zum 1.März 2015. Auch wird auf den Vorläufer Robert Houdin eingegangen, dessen Werk einen großen Einfluß auf die Magier seiner Zeit hatte. In diesem Zusammenhang wird Hans Klok, ein Spitzenmagier aus Holland, Einiges zur Historie beitragen.


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4 Wochen später findet im Auktionshaus Breker, Köln, eine Versteigerung ebenfalls von Automaten
aus dieser Epoche statt. Gerade wurden 34 Videos der Objekte in den Brekerschen YT-Kanal geladen:
http://www.youtube.com/user/auctionteambreker/videos

Erfreuliche Lesefrucht (Kirsten Fuchs)

„Und dann war da noch der Briefmarkenautomat, auf dem ein Aufkleber klebte:
Knacken sinnlos, wird täglich geleert, und ich wartete drei
Jahre lang, dass eines Morgens ein zweiter Aufkleber auf dem Automaten pappte:
Leeren sinnlos, wird täglich geknackt

(Gefunden bei Kirsten Fuchs in ihrem Beitrag ‚Das Universum am Elsterwerdaerplatz‘ in EXOT 16, Zeitschrift für komische Literatur)