Für Laikinglands Ausstellung „With Movement“ in Mailand schuf Tord Boontje diese Klangskulpur mit einem interessanten Bewegungsmechanismus:
…und hier aus der Sicht des Youtubers phlilius:
http://youtu.be/QH115hBYsls
-Dieser Blog bearbeitet Informationen, Medien und Links zu bewegten Skulpturen (Kinetische Kunst), Kugelbahnen, kuriosen Maschinen, Automata und Papiermechanik. – This blog is devoted to the subject of Kinetic Art, Rolling Ball Sculptures, Automata, weird machines and wooden and paper mechanics.
Für Laikinglands Ausstellung „With Movement“ in Mailand schuf Tord Boontje diese Klangskulpur mit einem interessanten Bewegungsmechanismus:
…und hier aus der Sicht des Youtubers phlilius:
http://youtu.be/QH115hBYsls
Sergio Pinese schrieb mir heute vom Tode David Weiss‘, der in seinem Hause in Zürich gestern einem Krebsleiden erlag.
Siehe auch NZZ Online.
Das gibt mir Anlaß zu sagen, daß mir damals die mehr zufällige Begegnung mit seinem /ihrem Video „Der Lauf der Dinge“ auf der Documenta 8 1987 in Kassel eines der stärksten Kunsterlebnisse meines Lebens brachte, eine Art BigBang und ich spürte damals, daß es sich hier wohl um ein Schlüsselwerk des ausgehenden 20.Jahrhunderts handeln könnte.
Kurz nach dieser Documenta gab es in der Galerie Monika Sprüth in Köln eine Ausstellung mit Fischli/Weiss, an deren Vernissage ich teilnehmen konnte und auch die Gelegenheit zu einem Gespräch mit den Künstlern nützte.
Wie ich Jahre später erfuhr, waren Fischli und Weiss extrem pressescheu und hätten auch nie ein Interview gegeben.
Die Galerie Sprüth brachte damals das VHS-Video zum Kunsthandelspreis von 400 DM heraus, lange bevor es im Fernsehen lief und dann zu erschwinglichen Massenmedienpreisen gehandelt wurde. Heute ist es auf Youtube jedermann kostenlos zugänglich.
RIP David Weiss !
Hier das neueste Automaton von Malcolm Brook (thanks!):
Und wie mir Malcolm noch mitteilt, gibt es im Sommer eine
Ausstellung „Sommerspiele“ in Hannover, die die rührige Kunsthandwerksagentin und -galeristin Schnuppe von Gwinner
kuratiert und für die Automatafans sicherlich ein Highlight sein wird (Handwerksform, Hannover, vom 2.Juni bis 7.Juli 2012). Am 16 Juni ist die Nacht der Museen in Hannover. An diesem Termin kann man Malcolm Brook dort bei der Vorführung seiner Objekte persönlich erleben ! Wie ich der offiziellen Info entnehme, wird Schnuppe von Gwinner mit einer ganzen Reihe von Objekten namhafter Automatisten aufwarten.
Übrigens sehr zu empfehlen : ihr herzerfrischend und sehr sachkundig geschriebener Blog mit Berichten aus der Kunsthandwerksszene ganz Europas, immer gespickt mit wertvollen Links, sodaß man fast auf Abos von Fachzeitschriften verzichten könnte:
http://craft2eu.blog.de/
Im Rahmen ihres wachsenden Youtubekanals setzt Kristine Suhr einige ältere und neuere Papiermechanikstücke ins Web.
So z.B. ein Popupbuch, das sie als Künstlerbuch in einer winzigen Auflage von 3 handgeschnittenen und -gebundenen Exemplaren 2010 herausbrachte. Schaut mal, wie KS z.B. das Schreiben in Page 2 mechanisch erzeugt !
Neben weiteren mechanischen Postkarten gibt es auf Ihrem Y-kanal auch welche mit Motiven von Storm P (dem dänischen „Rube Goldberg“), die sie früher einmal für das Storm P Museum in Kopenhagen entworfen hat, so z.B. diese:
Am 3.März berichtete ich hier mit einem Trailer von dieser
bevorstehenden Show. Nun ist sie mit mehreren Folgen, jeweils eine Dreiviertelstunde, auf diesem Youtubekanal zu finden. Es handelt sich dabei um ein Wettkonstruieren einer Kettenreaktion durch zwei Teams innerhalb von 5 Tagen mit dem jeweils gleichen reichhaltigen Fundus an Material. Hier nun die erste Episode:
Papercraft ist in der Werbewirtschaft ein großer Trend der letzten Jahre, so auch hier bei dieser Wellpappenpopup (schönes Wort mit 6 p’s)-Animation von IBM:
Anläßlich des Open MAKE Events mit dem Thema Trash gab es von den Veranstaltern eine Vorstellungsrunde beteiligter Künstler, nämlich Nemo Gould, Cathy McEver, Sudhu Tewari (siehe auch voriger Beitrag) Jeremy Mayer und Paul Spooner. Eine gute Gelegenheit einmal die Künstler, die man meist nur aus zweiter Hand kennt, selber sprechen zu hören. So ist es zum Beispiel ein Genuß, Paul Spooners humorvoll hintergründige Einführungsworte zu hören und Einblick über Videos in seine Werkstatt zu kriegen. Ich könnte da stundenlang weiterhören !
Die gesamte Veranstaltung (63min) ist hier mitzuerleben:
http://www.exploratorium.edu/tv/?project=91&program=1318&type=webcast
(thanks to Sarah A.,CMT)
Der kalifornische Klangkünstler Sudhu Tewari baute angeregt durch John Cage’s Fontana Mix dieses Instrument. in dem eingegebene Kugeln umherspringend oder elektromechanisch weitergetrieben einen sich ständig wandelnden sound ergeben.
(thanks to Sarah A.,CMT)
Auf seinem Youtubekanal findet man weitere Installationen mit mechanischen Elementen, so z.B. dieses Wind(fahr)rad im wahrsten Sinne des Wortes:
Hier noch seine Webseite .
In vielen Automatenbüchern abgebildet ist er eine Art Ikone der Automatenkunst des ausgehenden vorvorigen Jahrhunderts. Hier
nun der Automat von Gustave Vichy aber auch in Bewegung( Museum Speelklok in Utrecht,NL)
Mit ihren mechanischen Fischen bewegen sich die Künstler um ArtMechanicus (Boris Bazhenov, Alexander Bombin Kanayev und Alexey) im kinetischfigurativen Bereich. Sie sind im nordöstlichen Umland von Moskau ansässig und geben mit diesem TV-Porträt einen kurzen Einblick in ihre Arbeit:
Leider ist es mir in Ermangelung russischer Sprachkenntnisse
nicht möglich gewesen, mehr über die Künstler heauszubekommen. Ihre graphisch sehr ansprechende Webseite zeigt zu jeder Fischmaschine einen eigenen Eintrag.
Und hier der Ferrum Fisch einzeln: