Bizarres Interieur der Lathos Bar in Nafplio(GR)

Hoffentlich rafft die Griechenlandkrise dieses Kleinod einer Kneipe nicht hinweg. Hier hat der Wirt Tassos Golemis eine
Melange aus Trödel und Kinetik geschaffen, wie man es kaum woanders erleben kann, weil er eben alten Dingen unbedingt Leben einhauchen möchte. Petra Gust-Kazakos hat darüber einen Artikel geschrieben, der allein deswegen Lust auf einen Nafpliobesuch macht: http://phileablog.wordpress.com/2011/05/02/the-place-to-be-in-nafplion-lathos-bar/
Ich würde mich sehr freuen, wenn ein Griechenlandfahrer, der dort hinkommt, das mal besser filmen würde, als in diesem
Amateurvideo :

Dank an CLOCKWORKER, der das am 4.Mai publizierte.

Apropos Maschinenkunst in Kneipen: Im Gregor Samsa in Nürnberg sollen Kunstmaschinen von Peter Hammer zum Kneipeninventar gehören. Im Köln der 80ger Jahre gab es ein italienisches Esslokal in K-Lindenthal, wo hoch oben an einer Wand Brötchen, Baguettes und weitere Backwaren ungeordnet aufgehängt waren und durch Knopfdruck von der Theke aus über Fadenzüge auf geheimnisvolle Weise sich zu einem Gesicht formten. Ein unbeschreibliches Erlebnis, geschaffen von dem Künstler Klaus Pachulak, von dem ich eine Ausstellung sah, die mich sehr beeindruckte, aber später nie wieder etwas von ihm hörte. Nicht mehr kinetisch aber auch schön war mein Besuch im Leierkasten von Kurt Mühlenhaupt (frühe 60ger Jahre) in Berlin Kreuzberg, wo eine sehr eigenwillig bestückte Musicbox stand (Bach, Jazz, Sprechplatten etc.). Und zum Schluß noch dieses aktuelle Kneipengeheimnis aus England: http://www.wimp.com/weirdthing/ (Thanks to Wimp.com)

Philipp Lowndes (UK) baut an einem interaktiven Salamander…,

der Passanten hinterherschaut, dabei mit dem Schwanz wedelt und diese Bewegung verstärkt, wenn der Passant näher kommt. Bei noch größerer Annäherung hebt er seinen Kopf und öffnet bedrohlich sein Maul. Ähnlich wie bei Keith Newstead läßt uns
Philipp Lowndes mit der Dokumentation des Werdegangs in seinem Blog dankenswerterweise am Baufortschritt und den Konstruktionsdetails teilhaben. Allerdings bekommt seine Webseite eine neue Addresse: http://www.lowbot.co.uk/

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Melvin The Machine (NL)

Oh jeh, was haben die beiden Schweizer Fischli und Weiss vor fast 25 Jahren mit ihrem ‚Lauf der Dinge‘ da angerichtet!
Jedenfalls ist diese Kettenreaktion eines Teams des holländischen Designstudios HeyHeyHey aus Eindhoven eine herausragende Interpretation unter so vielen Nachfolgeinstallationen. Sie wurde anläßlich der Designweek 2010 in Eindhoven gebaut und vorgeführt. Näheres dazu hier: http://www.melvinthemachine.com/

Melvin The Magical Mixed Media Machine from HEYHEYHEY on Vimeo.

Dank an Jörg Schocki Kantel, der mir damit bloggemäß eine große Freude bereitete.

Mächtige Holzräderuhr im NDR -TV

In der heutigen Sendung von „Lieb und teuer“ gab es einen knapp sechsminütigen Beitrag über ein Uhrenmonstrum mit externem Läute- und Glockenspielwerk. Offenbar eine Schweizer Hobbyistenarbeit aus der Mitte des vorigen Jahrhunderts.
Hier das Video (Vollbild einstellen !):
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/lieb_und_teuer/videos/uhren/liebundteuer1012.html

Paul Gugelmann Skulptur im Oltener Bahnhof (CH)

Der nun schon hochbetagte Paul Gugelmann aus Schönenwerd (CH) grüßt mit seiner Skulptur die Reisenden am Bahnsteig 3 des Oltener Bahnhofs in bewegender Art jeweils zur vollen Stunde für einige Minuten. Weitere „Poetische Maschinen“ Gugelmanns sind in seinem eigenen Museum zu sehen: http://www.gugelmann-museum.ch/
Dank an Sergio Pinese, der das Video filmte und auf seiner Seite Crankahead näher beschreibt.