Tinguely-Museum, Basel (CH): UNDER DESTRUCTION

Anläßlich des 50-Jahr-Jubiläums des denkwürdigen Aktes der Tinguelyschen Selbstzerstörungsmaschine „Homage to New York“ 1960 in NY wird mit dieser Ausstellung (bis 31.Januar 2011)diesem Phänomen in den Positionen heutiger Kunstschaffender nachgegangen. Eine Reihe dieser 20 Beteiligten sind in meinem Blog schon früher vorgestellt worden. Die Prozesshaftigkeit dieser Kunst hat die Ausstellungsmacher bewegt, einen Katalog erst nachträglich herauszugeben (etwa Nov.2010). Einen recht ausführlichen Artikel schrieb Aurel Schmidt in Onlinereports.ch.

Dank an Isabelle Beilfuss (Museum Tinguely) für die hilfreichen Links zum TV-Bericht im Schweizer Fernsehen und die Facebookseite des Museums :

http://www.videoportal.sf.tv/video?id=bcc47af0-d290-49a8-bfc6-f8b483d630e8

http://www.facebook.com/pages/Basel-Switzerland/Museum-Tinguely-Basel/310570160033

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Ariel Schlesinger: Bubble Machine, (C) Museum Tinguely

Janet Zweig (USA): Lipstick Enigma

Die namhafte Künstlerin aus Brooklyn, NY, erhält in den letzten Jahren zunehmend Aufträge für den öffentlichen Raum, so z.B. die genannte Arbeit für das Harris Engineering Center der Universität Orlando, FL, die einen äußerst aufwendigen Schriftgenerator
darstellt, deren Pixel durch ein- und ausfahrbare Lippenstifte gebildet werden.

Lipstickcropped2Zusätzliche Infos auf der Webseite von J.Zweig und hier das Video:

Thanks to „today and tomorrow“

Es ist sehr lohnenswert, in die Lektüre des übrigen Werkes von Janet Zweig einzutauchen, siehe Webseite.
Ein weiteres Beispiel, wie sie bewegte Bildfolgen nach Daumenkinoart
mithilfe eines Fallblattanzeigers erzeugt, heißt

Goldbergesker Maschinenraum im St.Louis City Museum

Der Künstler und Mitarbeiter des genannten Museums, Daniel Heggarty, durfte einen ganzen Raum ausgestalten, sodaß eine witzig
verspielte Installation heranwuchs, die nun fertiggestellt durch
Knopfdruck gestartet werden kann und dabei eine kurze Zeit ihr
mechanisches Theater abspielt.
Thanks to Doktor Katze von Interweb3000

Marco Iannicelli: Sisyphus

Der Aachener Produktdesigner Marco Iannicelli hat nun auch bei Vimeo seinen Videokanal. Auf seiner Webseite im Streetartlook sind eine Reihe interessanter Objekte zu finden. Sisyphus, seine Diplomarbeit, ist eine Art kinetisches Baukastensystem, bei dem die Getriebemodule in allen möglichen Kombinationen zu verbinden sind:

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Und hier gehts zu den Videos: http://vimeo.com/user4639594/videos

R2B2: die stromlose Küchenmaschine des Christoph Thetard (DE)

An der Weimarer Bauhaus-Uni hat Christoph Thetard diese Maschine im Rahmen seiner Diplomarbeit entwickelt, worüber es einen Bericht in „Kind und Kegel“
bei ZDFinfo heute gab. Ein Video darüber (MDR) fand ich nur hier, wo 6 Arbeiten für den Designpreis des MDR in die Vorauswahl kamen, darunter eben auch die Küchenmaschine (wird in der MDR-Sendung am 30.Okt. um 16 Uhr vorgestellt !):
http://www.mdr.de/cafe-trend/designpreis2010/7680129.html

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Kinetische Schaufenstergestaltungen in Paris

Der berühmte amerikanische Regisseur, Maler und Fotograf David Lynch
entwarf für einige Schaufenster des Kaufhauses Galeries Lafayette
Ende 2009 Installationen mit kinetischen Anteilen, die in Zusammenspiel mit Licht und Schatten, Ton und Bewegung besonders in der Dunkelheit ihre eindrückliche Wirkung erzielten. (Thanks to
Philsing, Lezard Mecanique )

Schaut man in den Youtubekanal von „Journal des Vitrines“ so kann man weitere kunstvoll gestaltete Fenster finden, teilweise auch mit beweglichen Objekten wie bei Hermes oder Repetto