Ab April Mechanicum in Rüdesheim

Ein Großereignis unserer Szene wirft seine Schatten voraus. Die Eröffnung ist am 1.April (kein Scherz) in Rüdesheim/Germany und wird zu einem Treffen der Künstler.innen und Enthusiasten aus ganz Mitteleuropa werden. Über Details der Veranstaltung wird hier rechtzeitig noch berichtet werden.

Jörg Wendel, Veranstalter und Cofounder schreibt in Facebook:  „The Countdown started – only one more month before we open the new Museum for Automata and Kinetik in the touristic village of Ruedesheim in the romantic part of the Rhine river in Germany.  We were able to purchase the majority of the „Modern Automata Museum“ in Italy – Guido, thank you for this – added our collection of „traditionell“ Automata and Kinetic Objects – the result will become visible when we open the doors 1st of April 2022.“

Französische Freunde der Mechanischen Musik machten eine Reise nach Holland

Eine Gruppe der französischen Freunde der Mechanischen Musik (organisiert in der AAIMM = Association des Amis des Instruments et de la Musique Mécanique) machten 2015 eine Besichtigungstour nach Holland und filmten dabei diese Impressionen. Leider sind weder im Infotext, noch in Untertiteln oder im Ton Hinweise zu dem Gezeigten enthalten.

Deshalb meine Frage zu den Objekten ab 7.10 (Reklameautomaten) und ab 8.00 (Automatische Musikband, siehe Youtubetitel) ? Weiß jemand, wo das aufgenommen wurde ?


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Ausstellung „Weltmaschine“, Linz, Österreich

„Kurator Gottfried Hattinger nimmt den 450. Geburtstag von Johannes Kepler zum Anlass, diese Frage ins Zentrum einer Kunstausstellung zu rücken. In der Persönlichkeit Keplers vereinen sich neben mathematischem Genius Imaginationskraft, Experimentierlust und visionäres Denken – Prädikate, die gleichermaßen als wissenschaftlicher wie künstlerischer Antrieb fungieren.“   (Bis 25.Mai im OK Linz, mehr Infos hier)

Auf der Presseseite gibt es eine Bilderreihe aus der Ausstellung , aus der ich ein Foto des für mich interessantesten mechanischen Objektes herausgreife, das ich übrigens schon vor vielen Jahren hier im Blog hatte:

Links:  Attila Csörgő
Untitled (1 tetrahedron + 1 cube + 1 octahedron = 1 icosahedron); 1999

Foto: Florian Voggeneder

Diese Installation von Attila Csörgö „Untitled“ (1999) zeigt 3 verschiedene an Fäden aufgehängte Stabkörper, die eine mechanische Metamorphose zu einem einzigen größeren neuen Körper (Icosahedron) vollziehen. Eine Art automatischen Marionettentheaters ! Ich habe dazu noch dieses älteres Video gefunden:


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„Familienaufdrehung nach C.A. Cobdak“ (München)


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Aus Charlie-Ann  Cobdaks letzter Ausstellung in der Galerie Gerhard Grabsdorf, München (siehe auch hier ).

Low Tech Instruments Museum / Charly-Ann Cobdak

Galerie Gerhard Grabsdorf, München

 

 

Tatatataaa…jetzt über 20.000 verschiedene Blogbesuchende allein aus Deutschland !

In eigener Sache:

wie mir das Flag Counter Programm zeigt, überschritt die Besucherzahl aus Deutschland in der vergangenen Nacht die magische 20.000 ! An zweiter Stelle stehen die USA  mit über 5.700 und dann erst die Schweiz mit knapp 4000 und Österreich mit ca. 3750 Besuchern usw.    Insgesamt habe ich Besuchende aus 107 Staaten rund um den Globus und das freut mich !

Gottfried Hattinger: Maschinenbuch

Im Untertitel:  Eine Sammlung zur Kultur-und Kunstgeschichte der Apparate  (erschienen im Nov. 2021, 38 Euro).

Es ist eine nahezu 2 kg schwere und 632 Seiten starke Kompilation von zahlreichen kleinen Artikeln und 955  Abbildungen, die  G.Hattinger in die Kapitel   Gottesmaschine, Höllenmaschine, Weltmaschine, Kraftmaschine, Denkmaschine, Biomaschine. Menschmaschine, Tiermaschine, Theatermaschine, Klangmaschine , absurde Maschine und schließlich Kunstmaschine gepackt hat. Mit diesem Universum an Maschinenaspekten ziemlich außerhalb unseres geläufigen Maschinenbegriffs trifft er genau meine Intention, die ich mit diesem Blog habe. Dieses Buch sollte man nach Lust und Laune aufschlagen und sich wie in einem altmodischen Lexikon treiben lassen, um vom hundersten ins tausendste zu gelangen. Und wenn man dann noch ergänzend im Computer die entsprechenden Bewegtbilder findet, ist die Lese- und Schaulust perfekt.

Der Schweizer Verlag Scheidegger und Spiess schreibt dazu Folgendes: „Gottfried Hattinger nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise in die bisweilen kuriose Welt der Maschinen. Ob mechanische Puppentheater, Beichtmaschinen, barocke Spektakelmaschinen, automatische Trompeter oder elektronische Haushunde: Es sind nicht immer nützliche Erfindungen und technische Innovationen, die hier in ihrer Fülle versammelt sind, sondern auch Experimente, künstlerische Interventionen und Maschinen, die es so nie gab. Das Panoptikum der Technik hat für alle Tüftler Platz, die ihre Ideen in mechanischen Wunderwerken – von Geräten des Alltags bis hin zu Absurditäten und Verrücktheiten des Genres – fassen. So wird das Reich der mechanischen Fantasie nicht nur von Genies, Künstlern, Erfindern und Ingenieuren besiedelt, sondern auch von Göttern, Teufeln, Dichtern und Philosophen, Utopisten, Scharlatanen und Kurpfuschern.

In diesem Sinn bietet das höchst unterhaltsame und mit mehr als 950 Abbildungen illustrierte Buch einen geografisch und zeitlich umfassenden Überblick fantastischer und realisierter Maschinen und Apparate. Zugleich führt uns Gottfried Hattinger durch eine erstaunliche Sammlung hybrider Weltentwürfe, Hirngespinste und Obsessionen, die von menschlicher Vorstellungskraft über Jahrtausende hervorgebracht worden sind.“

Ich danke Gottfried Hattinger  und dem Verlag Scheidinger und Spiess für dieses Opus Magnum, was mir noch lange Zeit Inspiration und Freude liefern wird und welches eventuell den schon länger hier Mitlesenden viele lustvolle Dejavu’s verschaffen würde.

Eine kleine konstruktive  Kritik:  Das Buch hat zwar mit 1052 Anmerkungen am Schluss alle notwendigen Quellenangaben, hat ein Literaturverzeichnis, ein Abbildungsverzeichnis mit den Bildquellen, aber leider kein Personenregister, welches für mich das Wichtigste wäre.

 

 

 

 

Bühnenmaschinerie eines Barocktheaters

Dieses fast vierminütige Video von Dr.Stefan Gräbener  führt uns ein in das Thema anhand eines Ausstellungsmodells im Maßstab 2:1. Es wurde aufgebaut unter Leitung von Klaus-Dieter Reus , Bayreuth. Die Aufnahmen entstanden in der Berlin-Friedrichshainer Zwinglikirche. Die gesamte Ausstellung „Faszination der Bühne 2010″inklusive der BarockBühne ging anschliessend in den Besitz der  „Initiative TheaterMuseum Belin e.V.“ über.


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Im Videokanal der Iniative finden wir auch eine sehenswerte 3-teilige Dokumentation von Jérôme Maeckelbergh, Szenograf, Antwerpen,  zu „Historische TheaterTechnik“.

 

Mechanisches Walzenglockenspiel Musicon

Als ich das Video vom Morrismuseum, Morristown,NJ, „Virtual Gala 2021“ sah, fand ich bei 23.30 ein Gerät, dessen Konstruktionsprinzip dem Gloggomobil von Naef (Schweiz) sehr ähnelte:  Morris Museum Virtual Gala 2021 (Director’s Cut) – YouTube .   In der Korrespondenz mit Museumskurator Jere Ryder erfuhr ich, daß es in Warschau unter dem Namen Musicon produziert wird und als Einsatz in Kindergärten, Schulen und Museen gedacht ist und die Kinder zu Eigenkompositionen auf spielerische Weise inspirieren soll.  Auf der Webseite des Musiconclubs gibt es gleich zu Anfang ein kongenial gut gestaltetetes Video dieses mit dem Red Dot Preis geadelten Instrumentes.


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Mich erinnerte es an die vor vielen Jahren bei der Schweizer Edelmarke Naef angebotene Kompositionsmaschine Gloggomobil, die aber im Unterschied zum Musicon mit einzelnen Stiften von außerhalb programmiert werden mußte.

Das Morris-Museum hat einen eigenen Raum, wo es mit einer Reihe von interaktiven Modellen in die Grundprinzipien mechanischer Musikinstrumente einführt, wie ich es bisher in keinem anderen Museum erlebt habe. Und schon übermorgen eröffnet das Smithonian SparkLab, wo kindliches Spielen und Forschen in eins geht:  das sicher lustvollste Lernen überhaupt !

Gute zwei Wochen später eröffnet dort die letzte Schau der Reihe „A Cache of Kinetic Art“ , auf die ich später noch detaillierter eingehen werde.

Pipe Dream (Animusic) remastered

Nach nun 20 Jahren ist dieses wohl bekannteste Stück einer Musik-Computeranimation (Animusic) von Julian Lachniet remastered worden.

Weitere finden wir auf Julian Lachniet’s YT-Kanal

 


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Und hier erfahren wir die Geschichte von Animusic , die damals zwei DVD’s produzierten und keine geplante dritte mehr:


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Ivan Iler (USA): Fuchs und Hase

Es ist eine Skulptur des Metallbildhauers Ivan Iler aus St.Johns, Michigan.

Eine sehr ähnliche Skulptur gab es vor über 2 Jahren in dieser Kunstausstellung :   https://www.facebook.com/watch/?v=2577388692344025    Man sieht, wie alle beweglichen Teile über Kettengetriebe miteinander verbunden sind.

Und hier die Skulptur des handkurbelgetriebenen Elefanten in natürlicher Größe:   https://www.ivanilerstudios.com/gallery